Hotels in Amberg - Sonderangebote und Restplätze sortiert nach Preis, Kategorie, usw. in Amberg  | Dieser Artikel beschäftigt sich mit Amberg in der Oberpfalz. Siehe auch: Amberg (Unterallgäu) |
| Wappen | Karte |
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 |  | | Basisdaten |
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| Bundesland: | Bayern | | Regierungsbezirk: | Oberpfalz | | Kreis: | Kreisfreie Stadt | | Fläche: | 50,04 km² | | Einwohner: | 44.112 (01. Juni 2005) | | Bevölkerungsdichte: | 891 Einwohner je km² | | Höhe: | 374 m ü. NN | | Postleitzahlen: | 92201 - 92224 | | Vorwahlen: | 09621 | | Geografische Lage: | Koordinate: 49° 27' N, 11° 52' O49° 27' N, 11° 52' O | | Kfz-Kennzeichen: | AM |
| Gemeindeschlüssel: | 09 3 61 000 | | Website: | www.amberg.de | | E-Mail-Adresse: | pressestelle@amberg.de | | Politik |
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| Oberbürgermeister: | Wolfgang Dandorfer (CSU) | | Regierende Partei: | CSU |
Amberg ist eine kreisfreie Stadt im Regierungsbezirk Oberpfalz, Bayern, BR Deutschland. Sie ist gemeinsam mit Weiden Sitz einer Fachhochschule. Inhaltsverzeichnis- 1 Geschichte
- 2 Politik
- 3 Partnerstädte
- 4 Wirtschaft und Infrastruktur
- 4.1 Ortsansässige Unternehmen
- 5 Öffentliche Einrichtungen
- 5.1 Staatliche Einrichtungen
- 5.2 Bildung
- 5.3 Militär
- 6 Kultur und Sehenswürdigkeiten
- 6.1 Historische Gebäude
- 6.2 Theater
- 6.3 Natur
- 7 Persönlichkeiten
- 7.1 Söhne und Töchter der Stadt
- 7.2 weitere Persönlichkeiten, die mit der Stadt in Verbindung stehen
- 8 Weblinks
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 Amberg - Blick vom Maria-Hilf-Berg auf die Altstadt
GeschichteAmberg wurde 1034 als Ammenberg zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Im Mittelalter war es ein bedeutender Umschlagplatz für Eisen und Eisenerz. Die Oberpfalz gilt als das Ruhrgebiet des Mittelalters. Im Amberger Land wurde Eisen abgebaut und über die Vils nach Regensburg verschifft. Auf der Rückfahrt - die Schiffe wurden von Pferden flussaufwärts gezogen - war Salz geladen. Relikte des Salzhandels sind heutige Straßennamen wie Salzstadelplatz. Ab 1269 kam es unter die Herrschaft der Wittelsbacher und wurde später Hauptstadt der oberen Pfalz, die zusammen mit der unteren Pfalz (Hauptstadt Heidelberg) von einer Nebenlinie der Wittelsbacher regiert wurde. Nach Einführung der Reformation fiel Amberg während des Dreißigjährigen Kriegs an Bayern und wurde mit der Oberpfalz wieder katholisch, nachdem der pfälzische Kurfürst und böhmische König Friedrich V. von der Pfalz, der Winterkönig, 1620 in der Schlacht am Weißen Berge dem mit dem bayerischen Herzog und späteren Kurfürsten Maximilian verbündeten Habsburgern unterlegen war. In der Folge flohen viele Protestanten in die freien Reichsstädte Nürnberg und Regensburg. In der Zeit des Nationalsozialismus stellte sich die Stadt Amberg gegenüber der Situation im gesamten Land nicht als Ausnahme dar. Da die Mehrheit der Bevölkerung aus praktizierenden Katholiken bestand, und die katholische Kirche den nationalsozialistischen Machthabern teilweise mit Misstrauen begegnete, erzielte die NSDAP bis 1933 in Amberg zugunsten der kirchennahen BVP geringere Wahlerfolge als im Landesdurchschnitt; nach der Machtergreifung 1933 erzielten die Nationalsozialisten bei Abstimmungen allerdings jeweils vorhersehbare Zustimmungsquoten in Höhe von 90%. Gegen kirchenfeindliche Aktionen der Nazis regte sich denn auch der Widerstand der Amberger Bürger, etwa 1941 bei einer Protestdemonstration von ca. 500 Personen gegen den "Kruzifixerlass" des Kultusministers, durch den die Kruzifixe aus den Schulen entfernt werden sollten. Andererseits wurden die Maßnahmen des Regimes gegen die Bevölkerungsgruppe, die am meisten unter Verfolgung zu leiden hatte, nämlich die Juden, vom Großteil der christlichen Einwohnerschaft ohne jeglichen Protest hingenommen. 1933 lebten in Amberg noch 64 Juden. Diese kleine jüdische Gemeinde, nur 0,2% der Bevölkerung, war bis zum Mai 1943 vollständig zerschlagen worden: siebzehn Amberger Juden wanderten aus, dreiundzwanzig verzogen in andere deutsche Städte, elf starben in Amberg. Von den übrigen wurden viele in die Vernichtungslager Theresienstadt und Piaski bei Lublin deportiert.
PolitikOberbürgermeister- 1892-1907: Joseph Heldmann
- 1907-1913: Georg Schön
- 1913-1933 Dr. Eduard Klug, BVP
- 1933: Otto Saugel (kommissarisch)
- 1933-1945: Josef Filbig, NSDAP
- 1945-1946: Christian Endemann, SPD
- 1946: Dr. Eduard Klug
- 1946: Christian Endemann, SPD
- 1946-1952: Michael Lotter, CSU
- 1952-1958: Josef Filbig, DG
- 1958-1970: Dr. Wolfgang Steininger, CSU
- 1970-1990: Franz Prechtl, CSU
- seit 1990: Wolfgang Dandorfer, CSU
Partnerstädte- Bad Bergzabern, Deutschland
- Bystrzyca K?odzka, Polen
- Périgueux, Frankreich
- Trikala, Griechenland
- Ústí nad Orlicí, Tschechien
Wirtschaft und InfrastrukturOrtsansässige UnternehmenGrößter Arbeitgeber ist die Firma Siemens, die mit etwa 3700 Beschäftigten in Amberg elektronische Bauelemente und numerische Steuerungen fertigt. Weitere Unternehmen der ansonsten vom kleineren Mittelstand geprägten Region sind in den Bereichen der Informationstechnologie, Metallindustrie und Maschinenbau tätig. Glas (Fa. Nachtmann) spielt traditionell ebenfalls eine Rolle. Öffentliche EinrichtungenStaatliche EinrichtungenBildungAmberg ist eine ausgesprochene Schulstadt. Neben der Fachhochschule Amberg-Weiden gibt es beispielsweise die Dr.-Johanna-Decker-Schulen eine (Realschule und Gymnasium [Gymnasium ist sprachlich und sozialwissenschaftlich] sowohl die Realschule als auch das Gymnasium wird nur von Mädchen besucht. Stand von 2003 = 1221 Schülerinnen) das Erasmus-Gymnasium (humanistisch und neusprachlich), das Max-Reger-Gymnasium (musisch, mit Heim), das Gregor-Mendel-Gymnasium (naturwissenschaftlich-technologisch, sprachlich und wirtschaftswissenschaftlich), die Staatliche Realschule und die Städtische Wirtschaftsschule Friedrich Arnold. Im Jahr 1999 existierten insgesamt folgende Einrichtungen: - Kindergärten: 1145 Kindergartenplätze mit 1185 Kindern
- Volksschulen: 7 mit 146 Lehrern und 2776 Schülern
- Realschulen: 2 mit 66 Lehrern und 1068 Schülern
- Gymnasien: 4 mit 187 Lehrern und 2627 Schülern
- Berufsschulen: 4 mit 1653 Schülern
MilitärDie Stadt ist Garnisonsstadt mit einer Bundeswehrkaserne (Leopoldkaserne), einer zweiten Kaserne im benachbarten Kümmersbruck (Schweppermannkaserne) und einem Bundeswehrkrankenhaus. Bis in die 1990er Jahre existierte auch eine US-Kaserne und eine weitere Bundeswehrkaserne (Kaiser-Wilhelm-Kaserne). In den Gebäuden letzterer befindet sich heute die Fachhochschule. Kultur und Sehenswürdigkeiten
Historische Gebäude Marktplatz mit gotischem Rathaus Die Altstadt ist umgeben von einer Ringmauer mit heute 4 Toren: Nabburger Tor, Ziegeltor, Vilstor und Wingershofer Tor. Eine Besonderheit stellt die so genannte "Stadtbrille" dar, ein fünftes Tor über den Fluss Vils. In drei Bögen überspannt hier die mittelalterliche Stadtmauer den Fluss; einer der Pfeiler steht dabei im Wasser, so dass sich zwei Bögen mit ihrer Spiegelung im Wasser zu zwei nebeneinander stehenden Kreisen ergänzen, was zum Namen führte. Der dritte Bogen auf festem Grund war lange Zeit vermauert; erst vor kurzem wurde er wieder geöffnet und so der Originalzustand hergestellt, was von vielen Ambergern jedoch als "Zerstörung" der typischen, zweibögigen "Brille" mit Missmut gesehen wurde. Mit dem historischen "Eh'häusl" besitzt Amberg heute eines der kleinsten Hotels der Welt. Kirchen: Basilika St. Martin (Gotik), St. Georg (11. Jahrh.), Paulanerkirche (interessant wegen der Geschichte; wurde zeitweise als Lagerstätte genutzt), Wallfahrtskirche Maria-Hilf-Berg. Stadtmuseum, Archäologisches Museum, Bergbau- und Industriemuseum Ostbayern (Theuern). An moderner Architektur ragt die Fertigungshalle der Fa. Nachtmann (Rosenthalstraße), ein 1970 nach Plänen von Walter Gropius errichtetes kathedralenartiges Gebäude heraus. TheaterSeit 1803 besitzt Amberg ein Theater in der ehemaligen gotischen Kirche eines in der Säkularisation aufgehobenen Franziskanerklosters. Seit 1872 ist die Stadt Amberg Träger des Theaters. 1953 musste der Spielbetrieb aus brandschutzrechtlichen Gründen zunächst eingestellt werden, nach einer umfassenden Sanierung ist das Stadttheater aber seit 1978 wieder in Betrieb. Das Stadttheater Amberg besitzt kein eigenes Ensemble, es finden aber regelmäßig Gastspielveranstaltungen statt. NaturRenaturierte Flusslandschaft zur Landesgartenschau 1996. PersönlichkeitenSöhne und Töchter der Stadt- Karl Addicks, deutscher Politiker
- Hans Baumann, deutscher Lyriker, Liedschreiber, Kinder- und Jugendbuchautor
- Michl Ehbauer, Mundartschriftsteller ("Baierische Weltgschicht")
- Heiner Fleischmann, deutscher Motorrad-Rennfahrer
- Georg Forster, deutscher Arzt, Komponist und Herausgeber von Liedsammlungen
- Friedrich IV., Kurfürst von der Kurpfalz
- Sebastian Fröschel, deutscher Theologe der Reformationszeit
- Georg Grammer, deutscher Unternehmer
- Eckhard Henscheid, deutscher Schriftsteller
- Rudolf Kraus, deutscher Politiker
- Caspar Othmayr, deutscher evangelischer Geistlicher und Komponist
- Ottheinrich (Pfalz), Kurfürst von der Kurpfalz
- Konrad Balthasar Pichtel, Jurist und Hofbeamter
- Michael Mathias Prechtl, deutscher Maler, Illustrator und Karikaturist
- Ruprecht I. (HRR), römisch-deutscher König und Kurfürst von der Pfalz
- Ruprecht II. von der Pfalz, Kurfürst von der Kurpfalz
- Franz Xaver von Schönwerth, deutscher Volkskundler
- Sebastian Virdung, deutscher Komponist, Musiktheoretiker
- H. E. Erwin Walther, deutscher Komponist und Musikpädagoge
weitere Persönlichkeiten, die mit der Stadt in Verbindung stehen- Andreas Raselius (Amberg um 1563 in Hahnbach; ? 1602 in Heidelberg), Humanist, Komponist und Hofkapellmeister
- Wolfgang Dientzenhofer (Amberg 1648 in Au bei Bad Aibling, ? 1706 in Amberg), Baumeister des Barock
- Mildred Scheel (Amberg 1932 in Köln; ? 1985 in Bonn), Gründerin der Deutschen Krebshilfe, wuchs in Amberg auf
Weblinks- www.amberg.de
- Amberg: Wappengeschichte vom HdBG
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