Hotels in Dreieich - Sonderangebote und Restplätze
sortiert nach Preis, Kategorie, usw. in Dreieich
| Wappen | Karte |
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| Basisdaten |
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| Bundesland: | Hessen |
| Regierungsbezirk: | Darmstadt |
| Landkreis: | Offenbach |
| Geografische Lage: | Koordinate: 50,0° N, 8° 42' O50,0° N, 8° 42' O |
| Höhe: | 140 m ü. NN |
| Fläche: | 53,3 km² |
| Einwohner: | 40.586 (31. Dezember 2004) |
| Bevölkerungsdichte: | 761 Einwohner je km² |
| Postleitzahlen: | 63303 |
| Vorwahl: | 06103 / 06074 |
| Kfz-Kennzeichen: | OF |
| Gemeindeschlüssel: | 06 4 38 002 |
| UN/LOCODE: | DE DRE |
| Stadtgliederung: | 5 Ortsteile |
Adresse der Stadtverwaltung: | Hauptstraße 45 63303 Dreieich |
| Offizielle Website: | www.dreieich.de |
| E-Mail-Adresse: | stadt@dreieich.de |
| Politik |
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| Bürgermeister : | Berthold Olschewski |
Dreieich ist eine von 13 Städten und Gemeinden im Kreis Offenbach in Hessen.
Inhaltsverzeichnis- 1 Geografie
- 1.1 Geografische Lage
- 1.2 Nachbargemeinden und -kreise
- 1.3 Stadtgliederung
- 2 Geschichte
- 2.1 Buchschlag
- 2.2 Dreieichenhain
- 2.3 Götzenhain
- 2.4 Offenthal
- 2.5 Sprendlingen
- 3 Kultur und Sehenswürdigkeiten
- 4 Verkehr
- 5 Städtepartnerschaften
- 6 Persönlichkeiten
- 7 Literatur
- 8 Weblinks
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Geografie
Geografische Lage
Dreieich liegt im Kreis Offenbach etwa 10 km südlich von Frankfurt am Main und nördlich von Darmstadt. Zwischen Dreieich-Götzenhain und Dietzenbach entspringt die Bieber.
Nachbargemeinden und -kreise
Dreieich grenzt im Norden an die Stadt Neu-Isenburg, im Nordosten an die kreisfreie Stadt Offenbach, im Osten an die Städte Heusenstamm, Dietzenbach und Rödermark, im Süden an die Gemeinde Messel (Landkreis Darmstadt-Dieburg) und die kreisfreie Stadt Darmstadt, sowie im Westen an die Stadt Langen.
Stadtgliederung
Die Stadt Dreieich entstand im Jahr 1977 im Rahmen der kommunalen Neuordnung des Kreises Offenbach aus fünf bis dahin eigenständigen Gemeinden:
- Sprendlingen mit 20.080 Einwohnern
- Dreieichenhain mit 8161 Einwohnern
- Buchschlag mit 2756 Einwohnern
- Götzenhain mit 4551 Einwohnern
- Offenthal mit 5037 Einwohnern
Heute leben in Dreieich 40.585 Menschen (Stand 30. Juni 2005).
Geschichte
Der Name der Stadt geht auf einen Wildbannforst - den Wildbann Dreieich - zurück, der bereits im 9. Jahrhundert erstmals Erwähnung fand. Dabei handelte es sich um ein Gebiet, in dem ausschließlich der Kaiser das Jagdrecht besaß. Der Bezirk dieses Wildbanns Dreieich erstreckte sich entlang des Untermains von Aschaffenburg bis Rüsselsheim und von Vilbel bis zur Neunkircher Höhe im Odenwald. Die Eichbäume im Wappen vieler Gemeinden in diesem Gebiet verweisen auf diesen Ursprung. Zum Zentrum des Wildbannforsts Dreieich entwickelte sich im 10. Jahrhundert Dreieichenhain, als hier ein spätkarolingischer Jagdhof errichtet wurde.
Geschichte der Stadtteile im Einzelnen:
Buchschlag
Der Ort wurde erst 1904 als Villenkolonie durch den Frankfurter Kaufmann Jakob Latscha in der Waldgemarkung Mitteldick gegründet. 1909 hat Buchschlag bereits 343 Einwohner, bei der Zusammenlegung 1977 sind es 2984 Einwohner.
Dreieichenhain

Wappen von Dreieichenhain
Im 11. Jahrhundert wurde eine Turmburg errichtet, von welcher aus die Herren von Hagen-Münzenberg den kaiserlichen Wildbannforst Dreieich verwalteten. Die neben der Burg entstandene Siedlung erhält 1256 Stadtrechte. Somit sind über 750 Jahre Stadtrechte zu feiern.
Die Falkensteiner, die das Land von den Münzenbergern erbten, starben 1418 aus und die Grafen von Isenburg erlangten mit der Zeit die Herrschaft über Dreieichenhain. Im Jahre 1549 wurde die Reformation im Ort eingeführt. 1816 fiel das Isenburg-Birsteinische Oberamt Offenbach mit Dreieichenhain an Hessen. Der Ortsname Hain in der Dreieich wurde 1840 in Dreieichenhain umbenannt. 1834 hatte die Stadt 998 und bei der Zusammenlegung zur Stadt Dreieich im Jahre 1976/77 ca. 8.000 Einwohner.
Götzenhain
Nach dem Aussterben der Falkensteiner geriet Götzenhain ab 1418 in den Besitz der Grafschaft Isenburg und im 16. Jahrhundert wurde die Reformation eingeführt.
Graf Johann Philipp von Isenburg-Birstein erbaute in Götzenhain das Schloss Phillipseich um 1715. Der Neuhof wurde als isenburgisches Mustergut errichtet. Erst 1724 wurde Götzenhain selbstständige Pfarrei.
1816 kam Götzenhain gemeinsam mit dem Oberamt Offenbach an Hessen. Die Dreieichbahn wurde 1905 mit einem Bahnhof in Götzenhain eröffnet. 1834 hatte der Ort 705 Einwohner und 1977 bereits 4696.
Offenthal
In der Grenzbeschreibung der Langener Mark wurde um 880 Ouendan erstmals erwähnt. Die Grafen von Isenburg besaßen ab 1489 in Offenthal die alleinige Obrigkeit. Nach Einführung der Reformation 1594 wurde der Ort selbständige Pfarrei. 1816 wurde Offenthal hessisch. 1834 hat der Ort 441 Einwohner, 1977 sind es 3020 Menschen.
Sprendlingen
880 beurkundete König Ludwig eine Schenkung seines Vaters über die Kirche in Sprendilingun an die Salvatorkapelle in Frankfurt ("mit Zubehör"). Die Grafen von Isenburg gewannen 1486 aus dem Erbe der Falkensteiner die Hoheit über Sprendlingen. 1528 wurde die Reformation eingeführt und 1816 kam Sprendlingen an Hessen. 1871 wurde an der Main-Neckar-Bahn der Bahnhof Buchschlag-Sprendlingen und 1905 die Dreieichbahn nach Ober-Roden eröffnet. 1834 hatte Sprendlingen 1788 Einwohner, die 1977 auf 21.351 Einwohner anwuchsen.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Dreieichenhain ist vor allem für die "Haaner Kerb" (Kirchweihfest) zu Pfingsten bekannt und veranstaltet einen Weihnachtsmarkt, der dank Dreieichenhains schöner Altstadt überregionales Renommee besitzt. Die Dreieichenhainer Burg geht vermutlich bis in die karolingische Zeit zurück.
Verkehr
Buchschlag liegt im Gebiet des Rhein-Main-Verkehrsverbundes. Die Dreieichbahn Dieburg ? Rödermark-Ober Roden ? Dreieich-Buchschlag mit den Bahnhöfen Dreieich-Offenthal, Dreieich-Götzenhain, Dreieich-Dreieichenhain, Dreieich-Weibelfeld, Dreieich-Sprendlingen und Dreieich-Buchschlag erschließt das Stadtgebiet; die Regionalbahnen der DB Regio AG verkehren werktags halbstündlich, sonntags stündlich. Wochentags im Berufsverkehr verkehren einige Züge über Dreieich-Buchschlag hinaus direkt nach Frankfurt (Main) Hbf. Ansonsten besteht dort Anschluss an die S-Bahn-Linien S 3 und S 4.
Die Bundesautobahn 661 stellt mit der Anschlussstelle Dreieich die Straßenanbindung nach Frankfurt am Main her.
Städtepartnerschaften
- Montier-en-Der und Joinville-en-Vallage in Frankreich;
- Bleiswijk und Oisterwijk in den Niederlanden;
- Stafford in Großbritannien.
Persönlichkeiten
- Johann Philipp Holzmann wurde am 22. April 1805 in der Kreuzmühle - die Mühle gehörte damals zur Gemarkung Götzenhain - geboren.
- Der Musikpädagoge, Volksliedsammler und -forscher Ludwig Erk verbrachte die Jahre seiner Kindheit (1813 bis 1820) in Dreieichenhain in einem Fachwerkhaus in der Schulgasse 4 (heute Alte Schulgasse).
Literatur
- Alfred Kurt:Stadt + Kreis Offenbach in der Geschichte, 1998, Bintz-Verlag, ISBN 3-87079-009-1
Siehe auch: Herren von Hagen-Münzenberg
Weblinks
- Webseite der Stadt Dreieich
- Website Historische Altstadt Dreieichenhain
- Geschichts- und Heimatverein Dreieichenhain e.V. / Besitzer der Burg Hayn in der Dreieich
- Private Website des Ortsteils Götzenhain
Städte und Gemeinden im Kreis Offenbach
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Beschreibungstexte entnommen von
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