Hotels in Ettlingen - Sonderangebote und Restplätze
sortiert nach Preis, Kategorie, usw. in Ettlingen
| Wappen | Karte |
|---|
 |  |
|---|
| Basisdaten |
|---|
| Bundesland: | Baden-Württemberg |
| Regierungsbezirk: | Karlsruhe |
| Regionalverband: | Mittlerer Oberrhein |
| Landkreis: | Karlsruhe |
| Gemeindeart: | Große Kreisstadt |
| Geografische Lage: | Koordinate: 48° 56' N, 08° 24' O48° 56' N, 08° 24' O |
| Höhe: | 132 m ü. NN |
| Fläche: | 56,74 km² |
| Einwohner: |
38.993 (31. Dez. 2004) |
| Bevölkerungsdichte: | 687 Einwohner je km² |
| Ausländeranteil: | 9,7 % |
| Postleitzahl: | 76255-76275 (alt 7505) |
| Vorwahl: | 07243 |
| Kfz-Kennzeichen: | KA |
| Gemeindeschlüssel: | 08 2 15 017 |
| Stadtgliederung: | Kernstadt und 6 Stadtteile |
Adresse der Stadtverwaltung: | Marktplatz 2 76275 Ettlingen |
| Website: | www.ettlingen.de |
| E-Mail-Adresse: | hauptamt@ettlingen.de |
| Politik |
|---|
| Oberbürgermeisterin: | Gabriela Büssemaker (FDP) |

Hauptfassade des Schlosses

Rathausturm aus dem 13. Jahrhundert

Der Neptunstein am Rathausturm

Der Narrenbrunnen von 1549

Der Ettlinger Stadtgarten

Naherholung im Horbach-Park

Die Martinskirche ist das älteste Bauwerk der Stadt

Das markgräfliche Allianzwappen

Fußgängerzone mit Blick auf die Herz Jesu Kirche

Die romantische Alb fließt mitten durch die Stadt

Wasserspiele mit Kranich im Horbach-Park

Impressionen aus Ettlingen
Ettlingen ist eine Stadt südlich/südöstlich von Karlsruhe in Baden-Württemberg. Sie ist nach Bruchsal die zweitgrößte Stadt des Landkreises Karlsruhe und eines der Mittelzentren im Bereich des Oberzentrums Karlsruhe. Zum Mittelbereich Ettlingen gehören noch die Gemeinden Karlsbad, Malsch, Marxzell und Waldbronn.
Um das Jahr 1965 überschritt die Einwohnerzahl die 20.000-Grenze. Deshalb beantragte die Stadt Ettlingen die Erhebung zur Großen Kreisstadt, was die baden-württembergische Landesregierung dann mit Wirkung vom 1. Januar 1966 beschloss.
Inhaltsverzeichnis- 1 Geografie
- 1.1 Nachbargemeinden
- 1.2 Stadtgliederung
- 2 Geschichte
- 2.1 Religionen
- 2.2 Eingemeindungen
- 2.3 Einwohnerentwicklung
- 3 Politik
- 3.1 Gemeinderat
- 3.2 Stadtoberhäupter
- 3.3 Wappen
- 3.4 Städtepartnerschaften
- 4 Wirtschaft und Infrastruktur
- 4.1 Verkehr
- 4.2 Ansässige Unternehmen
- 4.3 Medien
- 4.4 Öffentliche Einrichtungen
- 4.5 Bildung
- 5 Kultur und Sehenswürdigkeiten
- 5.1 Theater
- 5.2 Museen
- 5.3 Musik
- 5.4 Bauwerke
- 5.5 Parks
- 5.6 Regelmäßige Veranstaltungen
- 5.7 Dampflok-Nostalgie
- 6 Persönlichkeiten
- 6.1 Ehrenbürger
- 6.2 Söhne und Töchter der Stadt
- 7 bekannte Persönlichkeiten
- 8 Literatur
- 9 Weblinks
|
Geografie
Ettlingen liegt im Übergang der Rheinebene in den nördlichen Schwarzwald und ist damit Teil des Albtals. In der Stadt fliesst der Fluß Alb die schließlich in den Rhein mündet. Die Kernstadt liegt hauptsächlich bereits in der Ebene, ein kleiner Südwesthang bildet zusammen mit dem Durlacher Geigersberg die bevorzugte Wohnlage für Karlsruhe. Die eingegliederten Ortschaften liegen teilweise ebenfalls in der Ebene, teilweise jedoch auch schon auf den ersten Hügeln des Schwarzwalds (die Höhenstadtteile Spessart, Schöllbronn und Schluttenbach)
Nachbargemeinden
Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Ettlingen. Sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Norden genannt und gehören alle - außer der kreisfreien Stadt Karlsruhe - zum Landkreis Karlsruhe: Karlsruhe, Waldbronn, Karlsbad (Baden), Marxzell, Malsch und Rheinstetten
Stadtgliederung
Das Stadtgebiet Ettlingens besteht aus der Kernstadt und den Stadtteilen Bruchhausen, Ettlingenweier, Oberweier, Schluttenbach, Schöllbronn und Spessart. Gelegentlich werden innerhalb der Kernstadt noch Wohngebiete mit eigenem Namen unterschieden, wobei deren Grenzen meist nicht genau festgelegt sind. Ferner gibt es im Stadtgebiet auch noch separat gelegene Wohnplätze, die oftmals nur aus einem oder wenigen Häusern bestehen, so etwa Waldsaum, Lochmühle und Schöllbronner Mühle.
In den eingegliederte Ortschaften gibt es jeweils einen Ortschaftsrat mit einem Ortsvorsteher. Die Ortschaftsräte werden von der Bevölkerung der Ortschaft bei jeder Kommunalwahl gewählt. Sie sind zu wichtigen, die Ortschaft betreffenden Angelegenheiten zu hören.
Geschichte
Ettlingen, in römischer Zeit ein wichtiger Straßenkreuzungspunkt (Römische Abteilung im Museum, Römerbad unter der Martinskirche, Neptunstein ...) wird im Jahre 788 als Ediningom in einer Schenkungsurkunde des Klosters Weißenburg im Elsaß erstmals erwähnt. 965 erhält das als Ediningom genannte Dorf von Kaiser Otto dem Großen das Marktrecht und 1192 wird Ettlingen durch Kaiser Heinrich VI, einem Sohn Barbarossas, zur Stadt erhoben. 1219 wird der badische Markgraf Hermann V. Ettlingens Lehnsherr. In der Folgezeit wird Ettlingen Sitz eines Amtes innerhalb der später durch Teilung entstandenen Markgrafschaft Baden-Baden.
Bis Ettlingen so heißt, wie es heute heißt, dauerte es etwa 740 Jahre:
| Vor 788 | Name unbekannt |
| ab 788 | Ediningom |
| ab 1143 |
Etiningem |
| im 13.Jahrhundert | Etiningen |
| ab 1288 | Ettliningen |
| ab 1358 | Ettelingen |
| ab 1370 | Etlingen |
| ab 1532 bis heute | Ettlingen |
1689 wird die Stadt im Pfälzischen Erbfolgekrieg von Truppen des französischen Königs Ludwig XIV. fast völlig niedergebrannt, danach aber wieder aufgebaut. Nach dem Aussterben der katholischen Linie von Baden-Baden 1771 kommt Ettlingen zur evangelischen Markgrafschaft Baden-Durlach, das 1803 zum Kurfürstentum und 1806 zum Großherzogtum aufsteigt. Ettlingen bleibt Sitz eines Amtes.
Am 1. April 1937 wird der Amtsbezirk Ettlingen aufgehoben und sein Gebiet dem Amtsbezirk Karlsruhe zugeordnet, aus dem 1939 der Stadt- und Landkreis Karlsruhe gebildet wird. Ettlingen gehört seither mit seinem gesamten Umland zum Landkreis Karlsruhe.
Nach Überschreiten der 20.000-Einwohnergrenze wird Ettlingen mit Wirkung vom 1. Januar 1966 zur Großen Kreisstadt erhoben. Dieser Status wird nach Bildung der neuen Stadt Ettlingen nach der Gebietsreform 1974 nochmals bestätigt.
1979 finden im barocken Innenhof des Schlosses die ersten Aufführungen der Ettlinger Schlossfestspiele statt und 1988 ist Ettlingen Gastgeber der baden-württembergischen Landesgartenschau.
Religionen
Ettlingen gehörte ursprünglich zum Bistum Speyer bzw. zum Archidiakonat St. German und Moritz in Speyer. War die Pfarrei Anfangs dem Dekanat Durlach zugeordnet, so wurde Ettlingen im 16. Jahrhundert Sitz des Landkapitels. Seit etwa 1520 fasste die Reformation Fuß in Ettlingen. Wegen der Zugehörigkeit der Stadt zur katholischen Linie von Baden-Baden und insbesondere infolge der ab 1624 in Ettlingen tätigen Jesuiten, wurde die Stadt jedoch rekatholisiert, so dass sich erst im 19. Jahrhundert wieder Protestanten in Ettlingen niederließen. Nach der Säkularisation gehörte die katholische Pfarrei Ettlingen zum Generalvikariat Bruchsal und 1821 bzw. 1827 kam Ettlingen zum neu gegründeten Erzbistum Freiburg. Hier wurde die Stadt Sitz eines Dekanats. Dieses umfasst heute neben den Pfarrgemeinden der Stadt Ettlingen das gesamte Umland. Die Pfarreien sind zu Seelsorgeeinheiten zusammen gefasst. Im Bereich der Stadt Ettlingen gibt es die Seelsorgeeinheit Ettlingen-Stadt mit den Pfarrgemeinden Herz-Jesu, Liebfrauen und St. Martin (die älteste Kirche der Stadt), die Seelsorgeeinheit Ettlingen Süd mit den Pfarrgemeinden St. Dionysis Ettlingenweier und St. Josef Bruchhausen und die Seelsorgeeinheit Ettlingen Höhe mit den Pfarrgemeinden St. Georg Völkersbach, St. Bonifatius Schöllbronn und St. Antonius Spessart, wobei Völkersbach politisch zur Gemeinde Malsch gehört.
Die seit dem 19. Jahrhundert zugezogenen Protestanten wurden zunächst von Rüppurr aus versorgt, erhielten jedoch 1848 einen eigenen Geistlichen und ab 1869 eine eigene Pfarrei (Johannesgemeinde), die später eine eigene Kirche erhielt. Sie ist die älteste protestantische Kirche Ettlingens. Die Johannesgemeinde gehörte zunächst zum Stadtdekanat Karlsruhe. Später kam sie zum Dekanat Alb-Pfinz, dessen Sitz sich in Pfinztal befindet. Die Johannesgemeinde wuchs zahlenmäßig weiter an, so dass sie 1951 geteilt wurde. Es entstand die Paulusgemeinde, die sich ab 1953 ein Gemeindehaus erbaute, dem 1965 ein Glockenturm angefügt wurde. Infolge weiterer Zunahme der Gemeindeglieder wurde 1972 die Paulusgemeinde geteilt und es entstand die Luthergemeinde. Zu ihr gehören heute die Protestanten von Ettlingen-West sowie der Stadtteile Bruchhausen, Ettlingenweier und Oberweier.
Neben den beiden großen Kirchen gibt es auch Freikirchen und Gemeinden, darunter eine Freie Evangelische Gemeinde und die Liebenzeller Gemeinde. Ferner sind auch die Zeugen Jehovas und die Neuapostolische Kirche in Ettlingen vertreten.
Eingemeindungen
In die Stadt Ettlingen wurden im Rahmen der Gemeindereform in Baden-Württemberg folgende Gemeinden eingegliedert bzw. mit der Stadt Ettlingen zusammen geschlossen:
- am 1. März 1972: Spessart (Schwarzwald) (in den Bergen des Schwarzwaldes gelegen), durch Eingemeindungsvertrag.
- am 1. Oktober 1974: Ettlingenweier (in der Rheinebene gelegen), durch Eingemeindungsvertrag.
- am 1. Oktober 1974: Bruchhausen und Oberweier (am Hang des Schwarzwaldes gelegen) sowie Schluttenbach und Schöllbronn (in den Bergen des Schwarzwaldes gelegen) durch freiwilligen Zusammenschluss.
Einwohnerentwicklung
Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Die Zahlen sind meist Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter (nur Hauptwohnsitze).
| Jahr | Einwohner |
|---|
| 1800 | 2.105 | | 1815 | 2.790 | | 1825 | 3.291 | | 1845 | 5.094 | | 1. Dezember 1871 | 5.094 | | 1. Dezember 1880 ¹ | 5.608 | | 1. Dezember 1890 ¹ | 6.547 | | 1. Dezember 1900 ¹ | 8.033 | | 1. Dezember 1910 ¹ | 9.407 | | 8. Oktober 1919 ¹ | 9.553 | | 16. Juni 1925 ¹ | 9.435 |
| 16. Juni 1933 ¹ | 10.152 |
| | Jahr | Einwohner |
|---|
| 17. Mai 1939 ¹ | 11.869 | | Dezember 1945 ¹ | 10.799 | | 13. September 1950 ¹ | 16.451 | | 6. Juni 1961 ¹ | 19.390 | | 27. Mai 1970 ¹ | 21.464 | | 31. Dezember 1975 | 34.455 | | 31. Dezember 1980 | 36.995 | | 27. Mai 1987 ¹ | 37.168 | | 31. Dezember 1990 | 37.759 | | 31. Dezember 1995 | 38.546 | | 31. Dezember 2000 | 38.420 | | 31. März 2004 | 38.935 |
|
¹ Volkszählungsergebnis
Politik
Gemeinderat
Der Gemeinderat der Stadt Ettlingen hat seit der letzten Kommunalwahl vom 13. Juni 2004 insgesamt 39 Mitglieder, die den Titel "Stadträtin/Stadtrat" führen. Sie gehören folgenden Parteien an:
| CDU | FE | SPD | GRÜNE | FW | FDP | Gesamt |
| 2004 | 15 | 9 | 8 | 3 | 2 | 2 | 39 |
Prominentestes Gemeinderatsmitglied ist der Fußballtrainer Winfried Schäfer (FE)
Stadtoberhäupter
An der Spitze der Stadt stand der Schultheiß, der 1238 erstmals erwähnt ist. Ihm standen seit 1579 zwei Bürgermeister zur Seite. Diese wurden bis ins 17. Jahrhundert jährlich gewählt. Seit etwa 1700 übernahm der ältere Bürgermeister die Leitung der Stadt. Die Aufsicht über die Stadt führte der markgräfliche Amtmann. Einen Rat gab es in Ettlingen seit dem 13. Jahrhundert. Dieser hatte zwölf Mitglieder, in der Mitte des 18. Jahrhunderts nur sechs und Ende des 18. Jahrhunderts zehn Mitglieder.
Heutiges Stadtoberhaupt ist der Bürgermeister, seit 1. Januar 1966 Oberbürgermeister, der von der Bevölkerung auf acht Jahre direkt gewählt wird. Sein ständiger Vertreter ist der Erste Beigeordnete mit der Amtsbezeichnung Bürgermeister.
Bürgermeister und (ab 1966) Oberbürgermeister
- 1800 - 1811: Franz Williard
- 1811 - 1813: Ignanz Reiss
- 1814: Franz Williard
- 1815 - 1817: Ulrich Wackher
- 1817 - 1823: Florian Buhl
- 1823 - 1831: Xaver Wick
- 1831 - 1836: Jakob Ulrich
- 1836 - 1839: Wilhelm Schneider sen.
- 1839 - 1845: Jakob Ulrich
- 1845 - 1849: Wilhelm Schneider sen.
- 1849 - 1863: Josef Speck
- 1863 - 1868: Wilhelm Schneider jun.
- 1869 - 1870: Philipp Neumeier
- 1870 - 1879: Philipp Thiebauth
- 1879 - 1885: Josef Haug
- 1885 - 1887: Philipp Thiebauth
- 1887 - 1893: Adolf Groß
- 1893 - 1903: Karl Haas
- 1903 - 1908: Vinzenz Häfner
- 1908 - 1913: Dr. Karl Hofner
- 1913 - 1915: Wilhelm Ziegler
- 1915 - 1917: Wilhelm Röttinger
- 1917 - 1920: Josef Hügel
- 1920 - 1929: Dr. Paul Potyka
- 1929 - 1941: Gustav Kraft
- 1941 - 1943: Lorenz Weiss, 1. Beigeordneter
- 1943 - 1945: Karl Buchleither
- 1945: Fritz Strauss
- 1945 - 1946: Dr. Otto Carnier
- 1946 - 1948: Heinrich Theophil Kaufmann
- 1948 - 1974: Hugo Rimmelspacher, Bürgermeister, ab 1966 Oberbürgermeister
- 1974 - 1987: Dr. Erwin Vetter, Oberbürgermeister
- 1987 - 2003: Josef Offele, Oberbürgermeister
- 2003 - heute: Gabriela Büssemaker, Oberbürgermeisterin
- 2005 - heute: Cornelia Petzold-Schick, 1. Beigeordnete
Wappen
Blasonierung: Das Wappen der Stadt Ettlingen zeigt in gespaltenem Schild vorn in Gold ein roter Schrägbalken, hinten in Blau ein schwebender, silberner Zinnenturm. Die Stadtfarben sind Blau-Weiß.
Bedeutung: Die eine Seite des Wappens ist der badische rote Schrägbalken. Es zeugt von der sehr frühen Zugehörigkeit zur Markgrafschaft Baden. Der weiße Zinnenturm verweist auf das Kloster Weißenburg, das vor den Markgrafen von Baden hier regierte. Die Farben Blau-Weiß stammen aus dem Wappen des Bistums Speyer.
Wappen und Flagge wurde am 12. Februar 1976 vom Regierungspräsidium Karlsruhe neu verliehen.
Ältere Wappen: Das älteste bekannte Siegel der der Stadt wird um das Jahr 1234 datiert. Es zeigte den badischen Schrägbalken, ein Schlüssel kreuzte den Schrägbalken. Der Schlüssel stand für den Heiligen Sankt Peter, den Schutzpatron des Klosters Weißenburg. Der Schlüssel wurde im 14. Jahrhundert durch den Turm von Weißenburg ersetzt. Die Farben Blau und Weiß des Turmes wurden erst im 19. Jahrhundert festgelegt, als die Bischöfe von Speyer hier viel Einfluss hatten.
Städtepartnerschaften
Ettlingen unterhält mit folgenden Städten Städtepartnerschaften:
- Épernay, Frankreich, seit 1953
- Middelkerke, Belgien, seit 1971
- Clevedon, Vereinigtes Königreich, seit 1980
- Löbau, Sachsen, seit 1990
- Gatschina, Russland, seit 1992
- Menfi, Italien, Sizilien, Freundschaftsvertrag seit 2004
Die Stadtteile Bruchhausen, Oberweier und Schluttenbach unterhalten ebenfalls Partnerschaften mit französischen Städten, und zwar Bruchhausen mit Fère-Champenoise seit 1962, Oberweier mit Etoges seit 1973 und mit Ferebrianges/Beaunay seit 1994 sowie Schluttenbach mit Soudron seit 1961.
Wirtschaft und Infrastruktur
Verkehr
Ettlingen ist per Straße über die A5 sowie die B3 zu erreichen. Die Straße aus dem Schwarzwald von Bad Herrenalb her durch das Albtal führt seit 1994 durch einen von österreichischen Fachleuten bergmännisch vorgetriebenen Tunnel an der Stadt vorbei. Ettlingen hat einen Bahnhof an der östlichen der beiden Bahnstrecken Karlsruhe-Rastatt und mehrere Haltestellen an der ältesten Überlandlinie des Karlsruher Stadtbahnnetzes, der ehemaligen Kleinbahn Richtung Bad Herrenalb.
Ansässige Unternehmen
Ettlingen war in der Vergangenheit bekannt für seine Papierfabriken. Die eigentliche Papierherstellung ist dann aber im 20. Jahrhundert mehr und mehr abgewandert, inzwischen ist nur noch die Papierverarbeitung geblieben. Eine besondere Stellung stellt dabei die Firma Schneidersöhne als größter Arbeitgeber Ettlingens dar. Ehemals Europas größter Papierhändler in Familienbesitz, gehört Schneidersöhne seit 2005 zu Papyrus, einem Unternehmen der Stora Enso-Gruppe.
Die Firma Bardusch hat in Ettlingen ihren Stammsitz und ist international tätig. Bardusch ist ein Textilleasingunternehmen, das textile Servicesysteme von individueller Berufsbekleidung bis hin zu Stoffhandtuchspendern der Waschraumhygiene anbietet.
Kontaktlinsenträgern dürfte die Firma AMO (Advanced Medical Optics Germany GmbH) ein Begriff sein, welche Produkte aus der Ophthalmo-Chirurgie und der Kontaktlinsenhygiene anbietet. In Ettlingen liegt die Zentrale für Europa, Afrika und Asia-Pacific. Bekannt wurden die Produkte noch unter dem Herstellernamen Allergan.
Unter den größten Ettlinger Arbeitgebern findet sich auch die walter TeleMedien-Gruppe. Ein in der Call-Center Branche ehemals führendes Unternehmen, welches am Ettlinger Standort über 1000 Mitarbeiter (Stand 2005) in Festanstellung beschäftigt. Walter wird dem sogenannten Billiglohn-Sektor zugeordnet. Das Unternehmen wurde in den 90er Jahren regional bekannt, da es bei einem Größteil seiner damals freiberuflichen Mitarbeiter zu steuerlichen Problemen kam.
Weithin bekannt war auch der Skandal um die Ettlinger Firma FlowTex, deren betrügerische Geschäfte mit nicht vorhandenen Bohrgeräten im Jahre 2000 aufgedeckt wurden.
Medien
In Ettlingen erscheint als Tageszeitung eine Lokalausgabe der in Karlsruhe erscheinenden Badischen Neuesten Nachrichten (BNN).
Öffentliche Einrichtungen
Ettlingen hat ein Amtsgericht und eine Geschäftsstelle des Arbeitsamts.
Bildung
In Ettlingen befinden sich folgende Schulen in Trägerschaft der Stadt:
- drei Grundschulen: Thiebauthschule, Erich-Kästner-Schule Ettlingenweier und Grundschule Oberweier
- fünf Grund- und Hauptschulen: Geschwister-Scholl-Schule Bruchhausen, Hans-Thoma-Schule Spessart, Johann-Peter-Hebel-Schule Schöllbronn, Pestalozzischule und Schillerschule
- zwei allgemeinbildende Gymnasien: Eichendorff-Gymnasium und Albertus-Magnus-Gymnasium
- zwei Realschulen: Anne-Frank-Realschule und Wilhelm-Lorenz-Realschule und die
- Carl-Orff-Förderschule.
Der Landkreis Karlsruhe ist Träger der Gartenschule für Geistigbehinderte sowie der drei beruflichen Schulen Albert
Beschreibungstexte entnommen von
(c) Wikipedia
Hier können Sie Ihre Hotels Ettlingen buchen: Best Western, Mövenpick, Ibis, Scandic,
Mercure, Holiday Inn und viele mehr, Hotels am Flughafen, Airport-Hotels, Messe Hotels, uvm. .