Hotels in Iserlohn - Sonderangebote und Restplätze
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| Wappen | Karte |
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| Basisdaten |
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| Bundesland: | Nordrhein-Westfalen |
| Regierungsbezirk: | Arnsberg |
| Landkreis: | Märkischer Kreis |
| Geografische Lage: | Koordinate: 51° 23? N, 07° 40? O51° 23? N, 07° 40? O |
| Höhe: | 106,2?493,9 m ü. NN |
| Fläche: | 125,5 km² |
| Einwohner: | 101.568 (30. Juli 2005) |
| Bevölkerungsdichte: | 777 Einwohner je km² |
| Postleitzahlen: |
58636-58644 (alt: 5860) |
| Vorwahlen: | 02371 (ON Iserlohn); 02374 (ON Iserlohn-Letmathe); 02304 (ON Schwerte; Iserlohn-Hennen); 02352 (ON Altena; Iserlohn-Kesbern); 02378 (ON FRÖ-Langschede; Iserlohn-Drüpplingsen) |
| Kfz-Kennzeichen: | IS->MK |
| Gemeindeschlüssel: | 05 9 62 024 |
| Stadtgliederung: | 5 Stadtbezirke |
Adresse der Stadtverwaltung: | Schillerplatz 7 58636 Iserlohn |
| Website: | www.iserlohn.de |
| Politik |
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| Bürgermeister: | Klaus Müller (CDU) |
Iserlohn ist eine Große kreisangehörige Stadt im Märkischen Kreis (Regierungsbezirk Arnsberg) in Nordrhein-Westfalen. Die Einwohnerzahl pendelt momentan um die 100.000er-Marke, dennoch gilt Iserlohn derzeit (Stand: 30. Juni 2005) offiziell nicht als Großstadt, da die Einwohnerzahl nach Abzug derer, die nur einen Nebenwohnsitz in Iserlohn haben, unter 100.000 liegt. Dennoch ist sie die größte Stadt des Sauerlandes sowie des Märkischen Kreises.
Inhaltsverzeichnis- 1 Geografie
- 1.1 Geografische Lage
- 1.2 Ausdehnung des Stadtgebiets
- 1.3 Nachbargemeinden
- 1.4 Stadtgliederung
- 2 Geschichte
- 2.1 Religionen
- 2.2 Eingemeindungen
- 2.3 Einwohnerentwicklung
- 3 Politik
- 3.1 Rat der Stadt Iserlohn
- 3.2 (Ober-) Bürgermeister
- 3.3 Wappen
- 3.4 Städtepartnerschaften
- 4 Kultur und Sehenswürdigkeiten
- 4.1 Theater
- 4.2 Museen
- 4.3 Musik
- 4.4 Bauwerke
- 4.5 Galerien
- 4.6 Ausflugsziele
- 4.7 Naturdenkmäler
- 4.8 Sport
- 4.9 Regelmäßige Veranstaltungen
- 5 Wirtschaft und Infrastruktur
- 5.1 Wirtschaft
- 5.1.1 Wirtschaftsverbände und -initiativen
- 5.1.2 Ansässige Unternehmen
- 5.2 Verkehr
- 5.2.1 Schienen- und Busverkehr
- 5.2.2 Straßen
- 5.2.3 Flughafen
- 5.2.4 Schiffsverkehr
- 5.3 Medien
- 5.4 Öffentliche Einrichtungen
- 5.4.1 Gerichte
- 5.4.2 Behörden
- 5.4.3 Gesundheitswesen
- 5.4.4 Bildung und Wissenschaft
- 5.4.5 Militär
- 6 Persönlichkeiten
- 6.1 Ehrenbürger
- 6.2 Söhne und Töchter der Stadt
- 7 Sonstiges
- 8 Literatur
- 9 Weblinks
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Geografie
Geografische Lage
Iserlohn liegt in Südwestfalen und grenzt im Nordwesten an das Ruhrgebiet. Das Stadtgebiet Iserlohns ist Teil des Sauerlandes. Große Teile der Stadt sind von Wald bedeckt, weshalb Iserlohn den Beinamen Waldstadt führt. Das Stadtgebiet Iserlohns wird im Westen auf einer Länge von 7,2 km von der Lenne durchquert und von der Ruhr im Norden zum Kreis Unna hin begrenzt.
Ausdehnung des Stadtgebiets
Das Stadtgebiet erstreckt sich über das Tal der Ruhr mit dem niedrigsten Punkt Iserlohns (ca. 106 m) im Norden bis zu den Höhen des Naturparks Homert im Süden. Der höchste Punkt ist mit ca. 494 m über NN der Rüssenberg in Kesbern. Das Stadtzentrum liegt übrigens in einer Höhe von 250 m über NN.
Nachbargemeinden
Die Nachbargemeinden Iserlohns von Norden im Uhrzeigersinn: Holzwickede, Fröndenberg, Menden, Hemer, Altena, Nachrodt-Wiblingwerde, Hagen, Schwerte
Stadtgliederung
Die Stadt Iserlohn ist in folgende fünf Stadtbezirke gegliedert:
- Alt-Iserlohn (Iserlohn in den Grenzen vom 31. Dezember 1974)
- Hennen / Kalthof
- Sümmern / Griesenbrauck
- Kesbern
- Letmathe / Oestrich
Geschichte
Die erste zweifelsfreie, urkundliche Erwähnung Iserlohns datiert etwa auf das Jahr 1150, die Bauernkirche wurde wahrscheinlich schon 985 geweiht und 1059 wurde in einer Urkunde eine Siedlung erwähnt, womit wahrscheinlich auch das heutige Iserlohn gemeint war.
Der Name setzt sich aus den althochdeutsch Begriffen Isen - was Eisen bedeutet - und Lôh - Wald - zusammen, also Eisenwald. Letmathe wurde um 1036, Genna 980, Hennen um 1150 und Rheinen um 1050 erstmals erwähnt. 1124 erfolgte die erste Nennung des auf die Eisenerzlagerstätten bezogenen Namens Iserlohn im Unterschied zu den umliegenden Wüstungen Nordlohn, Südlohn und Ortlohn.
Die Stadt gliederte sich in die Altstadt um die Bauernkirche sowie die Festungsstadt und die Zitadelle nahe der Obersten Stadtkirche, und wurde durch Graf Engelbert I. von der Mark (1249 - 1277) als Planstadt angelegt. 1278 wurden die Stadtrechte (von 1237) durch Graf Eberhard I. von der Mark bestätigt. Die ursprüngliche Trennung beider Verwaltungseinheiten bestand noch bis Anfang des 19. Jahrhunderts.
Reste der Stadtbefestigung sind noch auf dem Bilstein, einem kahlen Massenkalkfelsen über dem Baarbach zu sehen: Der Rest der ehemaligen landesherrlichen Zitadelle, zuletzt Burgmannshäuser und Kirche. Die alten Parzellenzuschnitte sind noch heute zwischen dem ehemaligen Westertor und dem Kirchtor, der heutigen Kirchtreppe, ablesbar. 1715 zerstörte ein Brand große Teile der Stadt.
Um 1800 bildete der Raum Iserlohn mit Draht-, Nadel-, Messing- Bronze- und Seidenindustrie zusammen mit der südlich angrenzenden Region um Altena und Lüdenscheid eines der weltweit größten Industriegebiete der damaligen Zeit. Bis weit ins 19. Jahrhundert hinein war Iserlohn die größte Industriestadt Westfalens und eine der reichsten Handelsstädte Preußens. Die ersten Zeichen der Drahtindustrie stammen vom Ende des 14. Jahrhunderts, Nadeln wurden in den letzten Jahren des 17. Jahrhunderts erstmals produziert.
Iserlohn war von 1817-1974 Sitz des damaligen Kreises Iserlohn und von 1907 bis 1974 kreisfreie Stadt. Im Zuge der kommunalen Neugliederung in Nordrhein-Westfalen (Sauerland/Paderborn-Gesetz) verlor Iserlohn 1975 seine Kreisfreiheit und wurde große kreisangehörige Stadt im Märkischen Kreis.
Religionen

Katholische Kirche "Heilige Dreifaltigkeit" in Iserlohn-Wermingsen
Infolge der Reformation wurde Iserlohn mit Ausnahme der Stadtteile Letmathe und Sümmern evangelisch. Als die Industrialisierung begann, sind wieder viele Katholiken nach Iserlohn gekommen. Die Flüchtlinge nach dem Zweiten Weltkrieg taten ein übriges, so dass heute im Gesamtstadtgebiet ein beinahe ausgewogenes Verhältnis zwischen diesen Glaubensrichtungen gegeben ist. Die Gottesdienste der beiden großen Konfessionen finden in 14 evangelischen und 13 katholischen Kirchen statt.
Iserlohn ist Sitz des Kirchenkreises Iserlohn der Evangelischen Kirche von Westfalen. Der Bekenntnisstand der evangelischen Kirchengemeinden Iserlohns ist uniert.
In Iserlohn befinden sich eine italienische, eine portugiesische und eine griechisch-orthodoxe Gemeinde.
In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts sind auch zahlreiche Gastarbeiter muslimischen Glaubens nach Iserlohn gekommen. Sie haben in den 90er Jahren eine Moschee in Iserlohn errichtet.
Eingemeindungen

Lage von Iserlohn in Nordrhein-Westfalen
Um folgende Gebiete wurde das Iserlohner Stadtgebiet seit Ende des 19. Jahrhunderts erweitert:
- 1883 Obergrüne
- 1. Dezember 1890 Gebiete westlich des Grüner Bachs (von Lössel)
- 1. August 1929 Wermingsen, Calle (aus dem Amt Hemer)
- 16. Juni 1933 Nußberg, nördlicher Dördel (von Oestrich)
- 1. Januar 1941 Kuhlo und westliches Dröscheder Feld (von Oestrich)
- 27. September 1956 Iserlohner Heide, Gerlingsen, Hombruch (von Oestrich)
- 1. Juli 1969 Waldgebiet nördlich von Hombruch, östlich des Refflingser Bachs (von Letmathe), Flurstück im Bereich "Vor'm Heu" (von Letmathe)
- 1. Januar 1975 Letmathe (ehem. Stadt) und Kesbern (ehem. Gemeinde), Hennen (ehem. Gemeinde), Sümmern (ehem. Gemeinde, außer Ostsümmern, das zur Stadt Menden kam), Griesenbrauck und Bilveringsen (von der Stadt Hemer)
Einwohnerentwicklung
| Jahr | Einwohner |
| 1765 | 4.001 |
| 1798 | 4.449 |
| 1820 | 5.308 |
| 1843 | 10.700 1) |
| 1858 | 13.467 |
| 1867 | 15.341 |
| 1900 | 27.265 |
| Jahr | Einwohner |
| 1933 | 34.272 |
| 1945 | 43.000 |
| 1950 | 46.221 |
| 1968 | 57.326 |
| 1969 | 67.642 |
| 1975 | 95.368 |
| 2002 | 98.598 |
| Jahr | Einwohner |
| 2003 | 98.329 |
| 2004 | 97.728 |
| 2005 | 101.568 |
1) Größte westfälische Stadt südlich der Lippe (größer als Dortmund)
Politik

Rathaus der Stadt Iserlohn
Rat der Stadt Iserlohn
- CDU 25 Sitze
- SPD 18 Sitze
- Grüne 4 Sitze
- FDP 4 Sitze
- UWG 3 Sitze
(Ober-) Bürgermeister
- 1964 bis 1974 Oberbürgermeister Günther Einert (SPD)
- 1975 bis 1984 Oberbürgermeister Helmut Lindner (CDU), ab 1979 Bürgermeister
- 1984 bis 1999 Bürgermeister Fritz Fischer (SPD)
- seit 1999 Bürgermeister Klaus Müller (CDU)
Wappen
Ursprung des Iserlohner Stadtwappens ist eine Darstellung am Chorgestühl der Obersten Stadtkirche. Auf dem oberen Teil ist der heilige Pankratius abgebildet, die Türme symbolisieren die alte Stadtbefestigung. Der Schachbalken unterhalb der Türme ist Zeichen der ehemaligen Grafschaft Mark, ist gleichzeitig aber, in Verbindung mit den Türmen, ein weiteres Zeichen des Schutzes. Das Wappen wurde 1913 genehmigt und nach der Gebietsreform 1975 von der alten auf die neue Stadt Iserlohn übertragen. Die Stadtbezirke Hennen, Kesbern, Letmathe und Sümmern führen seit der Eingemeindung nach Iserlohn keine eigenen Wappen mehr.
Städtepartnerschaften
Städtepartnerschaften Iserlohns bestehen mit
- Almelo (Niederlande) - seit 1954
- Auchel (Frankreich) - seit 1975 (1966-1974 Partnerstadt des heutigen Stadtteils Letmathe)
- Biel (Schweiz) - seit 1959
- Chorzów (Polen) - seit 2004
- Glauchau (Sachsen) - seit 1991
- Hall in Tirol (Österreich) - seit 1967
- Laventie (Frankreich) - seit 1975 (1967-1974 Partnerstadt des heutigen Stadtteils Sümmern)
- Nowotscherkassk (Russland) - seit 1990
- Nyíregyháza (Ungarn) - seit 1989
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Theater
- Parktheater (mit zwei Spielstätten im Hause, Gründung 1964)
Museen
- Städtisches Museum 'Haus der Heimat'
- Varnhagensche Bibliothek
- Historische Fabrikanlage Maste-Barendorf
- Iserlohner Museum für Handwerk und Postgeschichte
- Sammlung für Städtereinigung und Entsorgung - SASE
- Höhlenkundemuseum (Dechenhöhle)
- Städt. Museum Haus Letmathe (Heimatmuseum)
- Ostdeutsche Heimatstuben und Heimatmuseum des ehemaligen Kreises Ohlau
- Schmiedemuseum Eduard Balbach
- Hemberg-Museum im Schulzentrum Hemberg der Stadt Iserlohn
- Historische Kornbrennerei Bimberg - Gut Lenninghausen
Musik
- Städtische Musikschule
- Iserlohner Herbsttage für Musik, internationale Meisterkurse
- Iserlohner Gitarrensymposium (jährlich)
- Jazzclub Henkelmann des "Hot Club Iserlohn" (ältester deutscher Jazzclub)
- Iserlohner Orgelwochen (jährlich)
Bauwerke
- Oberste Stadtkirche (evang.), zweischiffige gotische Hallenkirche aus dem 14. Jahrhundert, besondere Kunstschätze sind der flandrische Schnitzaltar aus der Zeit um 1400 mit 18 Apostel- und Heiligenfiguren und Tafelgemälde aus der Zeit um 1450 mit Szenen aus dem Marienleben
- Bauernkirche (evang.), ursprünglich kreuzförmige romanische Pfeilerbasilika aus Bruchstein aus der Zeit um 1000, Chor und Fenster spätgotisch, ehemals Taufkirche. Die Bauernkirche ist das älteste noch erhaltene Gebäude Iserlohns.
- Danzturm, nach der Errichtung 1908 erfolgte ein Jahr später die Einweihung auf dem 392 Meter hohen Fröndenberg, den Namen erhielt der Turm von Iserlohns Ehrenbürger Prof. Ernst Danz, der den Sauerländischen Gebirgs- und Wanderverein gründete und durch zahlreiche Aktivitäten für eine Aufforstung des Waldes sorgte.
- Bismarckturm, lag bis zur kommunalen Neuordnung 1975 noch im Hemeraner Teil des Seilerwalds, seitdem gehört er wie auch große Teile des Waldes zu Iserlohn
- Kirche Hennen (evang.)
- Haus Letmathe (Herrensitz)
- Wohnbauten. Das Stadtbild ist seit der in den 1970er Jahren durchgeführten Innenstadtsanierung an einigen Stellen empfindlich gestört. Es sind aber noch reizvolle Straßenzüge erhalten, so z. B. am Knallenbrink.
- Es sind im Einzelnen hervorzuheben:
- An der Schlacht 2. Barockportal von 1755, ursprünglich zum Stadthaus I gehörig, das 1974 im Zuge von Sanierungsmaßnahmen abgebrochen wurde.
- Fritz-Kühn-Platz 1 (Stadtmuseum). Massivbau mit Mansarddach und dreiachsigem Mittelrisalit, 1720 errichtet. An der Frontseite hübsches Portal mit Freitreppe.
- Rampelmannsches Haus. Putzbau mit Walmdach, errichtet 1748.
- Von Scheiblersches Haus (Theodor-Heuss-Ring 24). Dreigeschossiger unverputzter Bruchsteinbau über hohem Sockelgeschoss, 1783 als Wohnhaus erbaut. An der Frontseite dreiachsiger Mittelrisalit mit flachem Dreiecksgiebel.
- Villa Heutelbeck. Backsteinbau in Formen der Neuen Sachlichkeit mit expressionistischen Elementen. 1924/25 durch die Architekten Carl Bensel und Johann Kamps errichtet.
- Ehemalige Städtische Badeanstalt, 1908 in Jugendstilformen errichtet. Jetzt Teil einer Senioren-Wohnanlage.
- Der Glockenturm am Unnaer Platz spielt das Westfalenlied, welches Emil Rittershaus 1869 im ehemaligen Gasthof zur Post komponierte.
- Wichelhovenhaus (Theodor-Heuss-Ring 4 - 6, Verlagshaus des Iserlohner Kreisanzeigers). Viergeschossiger Backsteinbau, zur Mitte hin stufenartig gesteigert, 1927 in Formen der Neuen Sachlichkeit erbaut. Der Dekor deutlich vom Expressionismus beeinflusst. Im Inneren bleiverglaste expressionistische Fenster.
- Reste der im 13. Jahrhundert errichteten Stadtmauer (vor allem an der Süd- und Westseite)
- Das aktuelle Rathaus ist bereits das fünfte der Iserlohner Geschichte. Der Umzug von der heutigen Bücherei, deren Grundstein 1875 gelegt wurde, in das neuere Gebäude am Schillerplatz wurde 1974 getätigt. Das erste steinerne Iserlohner Rathaus nahm etwa 1738 seinen Betrieb auf. Der Standort ist nicht genau bekannt. Auch über die ersten beiden Rathäuser gibt es kaum Informationen.
Galerien
- Städt. Galerie Iserlohn im von Scheiblerschen Haus
- Villa Wessel - Kunstausstellungen
- Galerie des Parktheaters Iserlohn
- Galerie Bengelsträter
- Galerie Schulok
- Ausstellungsgalerie in der Hauptstelle der Sparkasse der Stadt Iserlohn
Ausflugsziele
Eines der beliebtesten Ausflugsziele für Iserlohner ist der Seilersee. Er wurde am Anfang des 20. Jahrhunderts künstlich angelegt und erlangte in den 1970er Jahren auch außerhalb der Stadt Berühmtheit: erst wurde die Eissporthalle Iserlohn direkt ans Ufer gebaut, auch führt seitdem eine Autobahnbrücke über den See zum bis heute vorläufigen Ende, dem Anschluss Hemer, der noch auf Iserlohner Stadtgebiet liegt. Wanderer können den kompletten See umrunden, auch der angrenzende Seilerwald ist bei Wanderern beliebt. Am Ufer befinden sich außerdem ein Fußballplatz, das Seilerseebad und der Schleddenhof (ein Freibad). Eine Fläche oberhalb des Fußballplatzes wird jährlich für die Oster-Kirmes genutzt. Dann findet mit Seilersee in Flammen auch immer das zweitgrößte Feuerwerk Nordrhein-Westfalens statt. Ein weiterer, wenn auch weitaus kleinerer See ist der Rupenteich in der Nähe des Danzturms.
Naturdenkmäler
- Pater und Nonne, eine markante Felsformation
- Dechenhöhle, Tropfsteinhöhle - eine der bedeutendsten Schauhöhlen Deutschlands
Sport
- Die Iserlohn Roosters spielen in der Deutschen Eishockey-Liga, der höchsten Spielklasse im deutschen Eishockey.
- Ebenfalls in der höchsten deutschen Spielklasse ist die ERG Iserlohn mit der Rollhockey-Mannschaft der Herren.
- Zudem spielt der Inlineskaterhockeyverein IH Samurai Iserlohn mit seiner ersten Herrenmannschaft ebenso in der höchsten deutschen Spielklasse.
- In der Bundesliga Sportkegeln spielt die Keglervereinigung Blau Weiß Iserlohn-Letmathe e. V.
- Der TuS Iserlohn 1846 e.V. ist mit ca. 3.300 Mitgliedern einer der größten Sportvereine Südwestfalens. Seine Abteilung Cypress Iserlohn nimmt am Spielbetrieb der zweiten Basketball-Bundesliga teil.
- In der Fußball-Verbandsliga sind die Sportfreunde Oestrich-Iserlohn aktiv. Der F.C. Borussia Dröschede nimmt eine Spielklasse tiefer in der Landesliga am Spielbetrieb teil.
- In den Schwimmvereinen wird neben Schwimmen als Freizeitsport auch Schwimmsport und Wasserball angeboten. Die Wasserballer des SV Iserlohn 1895 spielen in der D- und C- Jugend Südwestfalen.
Die Stadt Iserlohn hat sich darum beworben, während der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 ein Nationalteam aufzunehmen. Dafür wurden die Sportplätze am Hemberg saniert und ein WM-Beauftragter bestellt. Kurz nach ihrer Qualifikation besuchte eine Delegation der polnischen Nationalmannschaft die Stadt und äußerte sich positiv über den Standort. Über den Hemeraner Physiotherapeuten Sven Kruse besteht auch Kontakt mit südamerikanischen Verbänden.
Regelmäßige Veranstaltungen
In jedem Jahr finden die Oster-Kirmes am Seilersee, die Kilian-Kirmes im Stadtteil Letmathe und die Appeltaten-Kirmes in Oestrich statt.
Ferner gehören diverse Schützenfeste, Weihnachtsmärkte und andere Veranstaltungen (beispielsweise "Iserlohn Kulinarisch") zu den wiederkehrenden Volksfesten.
Zeitgleich mit dem Schützenfest auf der Alexanderhöhe (größtes Volksfest Südwestfalens) findet seit 1991 das vom Friedensplenum organisierte Musikfestival Friedensfest - ein über drei Tage gehendes "umsonst und draußen"-Fest - statt.
Am Pfingstmontag ist es Tradition, um 6 Uhr in der Frühe zum Ballotsbrunnen zu wandern, dort dem Elfentanz zuzuschauen und Quellwasser zu trinken, dem heilende Wirkung zugesprochen wird.
Wirtschaft und Infrastruktur
Wirtschaft
Wirtschaftsverbände und -initiativen
- Sitz des Arbeitgeberverbandes Ruhr-Lenne
- Gesellschaft für Wirtschaftsförderung
- Sitz der Kreishandwerkerschaft Märkischer Kreis
- Wirtschaftsinitiative Iserlohn
- Mitglied der Wirtschaftsinitiative Nordkreis (Märkischer Kreis - Nord)
- Iserlohn City-Management e.V.
- Kreis Junger Unternehmer Iserlohn e.V.
Ansässige Unternehmen
- MEDICE Arzneimittel Pütter GmbH & Co. KG
- Privatbrauerei Iserlohn
- DURABLE - Büroartikel
- Kettenwerke Thiele, größtes Kettenwerk Europas
- Bakelite AG
- Aloys F. Dornbracht GmbH & Co. KG, Armaturen
- Druckerei Beutler
- Gebr. Becker GmbH, Metallveredlung
- Brause GmbH, Hersteller von Schreibfedern und Büromaterial
- LOBBE Deutschland
Verkehr
Schienen- und Busverkehr
Im Stadtgebiet befinden sich sechs in Betrieb befindliche Bahnhöfe bzw. Haltepunkte der Deutschen Bahn AG.
Der im Stadtzentrum gelegene Bahnhof "Iserlohn" liegt an den DB-Kursbuchstrecken 427 und 433, auf denen im Schienenpersonennahverkehr
- die Regionalbahn "Der Iserlohner" (RB 56) auf der Strecke Iserlohn-Hagen (über die Zweigstrecke Letmathe-Iserlohn mit Bedarfshalt an der Dechenhöhle und Halt im Stadtteil Letmathe) und
- die "Ardey-Bahn" (RB 53) auf der Strecke Iserlohn-Schwerte-Dortmund mit Haltepunkten in den Stadtteilen Iserlohnerheide, Kalthof und Hennen
verkehren.
Zusätzlich verkehren vom Bahnhof Iserlohn-Letmathe im Stadtteil Genna auf der Ruhr-Sieg-Strecke (DB-Kursbuchstrecke 440) Essen-Hagen-Siegen
- der Ruhr-Sieg-Express (RE 16) und
- die Ruhr-Sieg-Bahn (RB 91).
Durchgeführt wird der Schienenpersonenahverkehr von DB Regio NRW mit Ausnahme der RB 91, die von der DreiLänderBahn betrieben wird.
Seit 1864 ist Iserlohn mit einer Strecke bis Letmathe an das Bahnnetz angeschlossen, schon vier Jahre eher wurde die Strecke Letmathe-Hagen eröffnet. Bei Erweiterungsbauarbeiten der Strecke Iserlohn - Letmathe wurde 1868 die Dechenhöhle entdeckt. Seit 1885 bestand eine Bahnlinie von Iserlohn über Iserlohn Ost, Hemer und Menden (Sauerland) nach Fröndenberg. Seit 1989 ist diese Strecke zwischen Iserlohn und Menden für den Personenverkehr stillgelegt und zwischen Iserlohn und Hemer mittlerweile schon abgebaut. Somit gibt es keinen direkten Zugverkehr mehr von Iserlohn nach Hemer, Menden und Fröndenberg.
Im Straßenpersonennahverkehr erschließen 22 innerstädtische und überörtliche Buslinien (unter anderem nach Schwerte, Hagen-Hohenlimburg, Lüdenscheid, Altena, Hemer und Menden (Sauerland)) das Stadtgebiet und die Region.
Durchgeführt wird der Busverkehr überwiegend von der Märkischen Verkehrsgesellschaft.
Für den gesamten Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) gilt der Tarif der Verkehrsgemeinschaft Ruhr-Lippe (VRL) und tarifraumüberschreitend der NRW-Tarif.
Straßen
Im Fernstraßenbereich ist Iserlohn an die A 46 sowie die Bundesstraßen B 7, B 233 und B 236 angebunden.
Folgende fünf Anschlussstellen der A 46 befinden sich auf Iserlohner Stadtgebiet: IS-Letmathe, IS-Oestrich, Iserlohn-Zentrum, IS-Seilersee, Hemer/IS-Löbbeckenkopf. Daneben liegt die Abfahrt HA-Elsey/IS-Letmathe-West nahe der westlichen Stadtgrenze in Hagen.
Abfahrten an der A 1 (Hagen-Nord), A 45 (Hagener Kreuz) und A 44/A 443 (Kreuz Unna-Ost) weisen nach Iserlohn.
Flughafen
Der nächste Flughafen ist in Dortmund.
Daneben gibt es Flugplätze in
- Iserlohn-Kesbern (Hegenscheid)
- Iserlohn-Hennen (Rheinermark)
- Iserlohn-Sümmern (Rombrock)
Schiffsverkehr
Lenne und Ruhr sind im Bereich der Stadt nicht schiffbar. Der nächste Hafen ist in Dortmund.
Medien
- Iserlohner Kreisanzeiger und Zeitung- Größte und älteste Tageszeitung in Iserlohn
- Westfälische Rundschau - Tageszeitung mit Lokalausgabe für Iserlohn
- Radio MK - Lokalradio für den Märkischen Kreis mit Sitz in Iserlohn
Öffentliche Einrichtungen
Gerichte
Das Amtsgericht Iserlohn ist für die Städte Iserlohn und Hemer, das Arbeitsgericht Iserlohn ist für den gesamten Märkischen Kreis zuständig.
Behörden
Beschreibungstexte entnommen von
(c) Wikipedia
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