Hotels in Jena - Sonderangebote und Restplätze
sortiert nach Preis, Kategorie, usw. in Jena
| Wappen | Karte |
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| Basisdaten |
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| Bundesland: | Thüringen |
| Landkreis: | Kreisfreie Stadt |
| Fläche: | 114,29 km² |
| Einwohner: | 100.943 (30. November 2005) |
| Bevölkerungsdichte: | 895 Einwohner je km² |
| Höhe: | 155 m ü. NN |
| Postleitzahlen: | 07701?07751 (alt: 69xx) |
| Vorwahl: | 03641 |
| Geografische Lage: | Koordinate: 50° 56' N, 11° 35' O50° 56' N, 11° 35' O |
| Kfz-Kennzeichen: | J |
| Gemeindeschlüssel: | 16 0 53 000 |
| Stadtgliederung: | 41 Stadtbezirke bzw. 23 Ortschaften |
| Offizielle Website: | www.jena.de |
| E-Mail-Adresse: | buergerservice@jena.de |
| Politik |
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| Oberbürgermeister: | Dr. habil. Peter Röhlinger (FDP) |
Jena ist eine deutsche Universitätsstadt mitten in Thüringen am Fluss Saale gelegen. Sie ist nach Erfurt und Gera die drittgrößte Stadt sowie eines der drei Oberzentren des Freistaats Thüringen und hat den Status einer kreisfreien Stadt. Nach verschiedenen Eingemeindungen wurde Jena 1975 Großstadt.
Inhaltsverzeichnis- 1 Geografie
- 1.1 Nachbargemeinden
- 1.2 Stadtgliederung
- 2 Geschichte
- 2.1 Eingemeindungen
- 2.2 Wüstungen
- 2.3 Einwohnerentwicklung
- 2.4 Religionen
- 3 Politik
- 3.1 Wappen
- 3.2 Städtepartnerschaften
- 4 Wirtschaft und Infrastruktur
- 4.1 Verkehr
- 4.2 Wirtschaftsstandort
- 4.3 Ansässige Unternehmen
- 4.4 Medien
- 4.5 Öffentliche Einrichtungen
- 4.5.1 Bildung und Forschung
- 4.5.1.1 Besondere Schulen
- 4.5.2 Justiz
- 4.6 Freizeit- und Sportanlagen
- 5 Kultur und Sehenswürdigkeiten
- 5.1 Theater
- 5.2 Philharmonie
- 5.3 Museen
- 5.4 Denkmäler
- 5.5 ?Sieben Wunder? von Jena
- 5.6 Archive
- 5.7 Bauwerke
- 5.7.1 Brücken
- 5.7.2 Burgen und Befestigungsanlagen
- 5.7.3 Kirchen
- 5.7.4 Friedhöfe
- 5.8 Parks
- 5.9 Regelmäßige Veranstaltungen
- 6 Persönlichkeiten
- 6.1 Ehrenbürger
- 6.2 Söhne und Töchter der Stadt
- 7 Literatur
- 8 Weblinks
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Geografie
Jena liegt im mittleren Saaletal zwischen teilweise von Mischwäldern bedeckten Muschelkalk- und Sandsteinhängen. Auf ihnen kommen zahlreiche z. T. seltene Orchideenarten vor. Die größte Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 14,7 km und von Ost nach West 12,2 km. Folgende größeren Städte liegen in der Nähe von Jena: Gera, ca. 35 km östlich, Erfurt, ca. 40 km westlich, Weimar, ca. 15 km westlich, Naumburg (Saale), ca. 33 km nordöstlich, Halle (Saale), ca. 70 km nordöstlich, Leipzig, ca. 75 km nordöstlich und Chemnitz, ca. 94 km östlich, Rudolstadt, ca. 30 km südlich.
Nachbargemeinden
Folgende Gemeinden grenzen an die Stadt Jena. Sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Norden aufgeführt:
- im Saale-Holzland-Kreis: Lehesten (mit Altengönna), Neuengönna (mit Porstendorf), Golmsdorf (mit Beutnitz), Jenalöbnitz und Großlöbichau (alle Verwaltungsgemeinschaft Dornburg-Camburg), Rabis, Fraitsch und Gröben (gehören zu Schlöben, erfüllende Gemeinde ist Bad Klosterlausnitz), Laasdorf, Zöllnitz, Rutha-Sulza, Rothenstein, Dürrengleina und Zimmritz (gehören zu Milda), Bucha (mit Pösen, Oßmaritz, Nennsdorf, Coppanz - alle Verwaltungsgemeinschaft Südliches Saaletal)
- im Landkreis Weimarer Land: Döbritschen, Großschwabhausen und Hohlstedt (alle Verwaltungsgemeinschaft Mellingen) und Saaleplatte (mit Großromstedt, Kleinromstedt und Hermstedt)
Stadtgliederung
Das Stadtgebiet Jenas ist in insgesamt 41 statistische Bezirke eingeteilt. Die Verwaltung der Stadt Jena ist in die Kernstadt und 23 Ortschaften im Sinne von § 45 der Thüringer Kommunalordnung unterteilt. Diese Ortschaften wurden durch die Hauptsatzung der Stadt Jena eingerichtet. Dabei handelt es sich meist um räumlich getrennte Gebiete bzw. Dörfer, die ehemals selbständige Gemeinden waren. Für jede Ortschaft gibt es einen vom Volk anlässlich einer Bürgerversammlung gewählten Ortschaftsrat. Vorsitzender ist der ebenfalls vom Volk gewählte Ortsbürgermeister.
Die statistischen Bezirke der Stadt Jena mit ihren amtlichen Nummern:
- 011 Ammerbach Ort
- 012 Beutenberg/Winzerlaer Straße
- 021 Burgau Ort
- 022 Ringwiese Flur Burgau
- 030 Göschwitz
- 041 Jena-Zentrum
- 042 Jena-West
- 043 Jena-Nord
- 044 Jena-Süd
- 051 Lichtenhain Ort
- 052 Mühlenstraße
- 061 Lobeda-Altstadt
- 062 Lobeda-West
- 063 Lobeda-Ost
| - 071 Löbstedt Ort
- 072 Nord II
- 081 Wenigenjena/Kernberge
- 082 WenigenjenaOrt
- 083 Wenigenjena/Schlegelsberg
- 090 Winzerla
- 100 Wöllnitz
- 111 Ziegenhain Ort
- 112 Ziegenhainer Tal
- 120 Zwätzen
- 131 Drackendorf/Lobeda-Ost
- 132 Drackendorf
- 133 Ilmnitz
- 141 Maua
| - 142 Leutra
- 151 Münchenroda
- 152 Remderoda
- 161 Krippendorf
- 162 Vierzehnheiligen
- 170 Isserstedt
- 181 Cospeda
- 182 Lützeroda
- 183 Closewitz
- 191 Kunitz
- 192 Laasan
- 201 Jenaprießnitz
- 202 Wogau
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Die 24 Ortschaften der Stadt Jena:
- Ammerbach
- Burgau
- Closewitz
- Cospeda
- Drackendorf
- Göschwitz
- Ilmnitz
- Isserstedt
- Jenaprießnitz/Wogau
| - Krippendorf
- Kunitz/Laasan
- Leutra
- Lichtenhain
- Lobeda Altstadt
- Löbstedt
- Lützeroda
- Maua
- Münchenroda/Remderoda
| - Neulobeda
- Vierzehnheiligen
- Wenigenjena
- Winzerla
- Wöllnitz
- Ziegenhain
- Zwätzen
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Geschichte

Karte der Schlacht bei Jena 14. Oktober 1806

Jena (ca. 1890 bis ca. 1900)
Jena wurde erstmals 1182 urkundlich erwähnt. Ein lange Zeit angenommener Zusammenhang mit einer bereits im Hersfelder Zehntverzeichnis aus dem 9. Jahrhundert genannten Siedlung Jani wird von einer Reihe von Historikern in Zweifel gezogen. Eine andere Theorie besagt, dass sich die Nennung aus dem 9. Jahrhundert auf das heutige Wenigenjena bezieht, da dort umfangreiche Siedlungsfunde aus dem 8. und. 9. Jahrhundert im Bereich der Schillerkirche entdeckt wurden.
Um 1230 erhielt Jena von den Herren von Lobdeburg die Stadtrechte. Mit Schwächung der Lobdeburger traten die Grafen von Schwarzburg und Wettiner in Erscheinung. Bis 1331 gelangten die Wettiner in den Vollbesitz der Stadt und 1332 erteilten sie Jena das gothaische Stadtrecht. Seit 1423 gehörte Jena zum Kurfürstentum Sachsen, da die Wettiner nach dem Aussterben der Askanier die Kurwürde erhielten. Auch mit der Leipziger Teilung verblieb Jena im ernestinischen Kurfürstentum Sachsen. Durch der Niederlage im Schmalkaldischen Krieg, verloren die Ernestiner die Kurwürde. Jena gehörte von nun an zum Herzogtum Sachsen. Infolgedessen wurde als Ersatz für die verlorengegangene Universität Wittenberg im Jahre 1548 die Hohe Schule in Jena gegründet, aus der 1558 die heutige Friedrich-Schiller-Universität Jena hervorgeht. Für kurze Zeit (1672-1692) wurde Jena Hauptstadt eines selbständigen Fürstentums Sachsen-Jena. Nach dem Tod des Herzogs von Sachsen-Jena (1692) kam die Stadt an die ernestinische Linie Sachsen-Eisenach und 1741 an das Herzogtum Sachsen-Weimar, das im 19. Jahrhundert zum Großherzogtum erhoben wurde (Großherzogtum Sachsen).
Am 14. Oktober 1806 bekämpfte Napoléon siegreich die preußischen und sächsischen Armeen in der Doppel-Schlacht bei Jena und Auerstedt. Mit der Vereinigung der thüringischen Staaten 1920 wurde Jena Teil des Landes Thüringen. Hier wurde die Stadt 1922 kreisfrei. Gleichzeitig entstand der Landkreis Jena, der bei der Kreisreform zum 1. Juli 1994 Teil des Saale-Holzland-Kreises wurde. Während der DDR-Zeit gehörte die Stadt zum Bezirk Gera.
Eingemeindungen
Folgende Gemeinden und Gemarkungen wurden nach Jena eingemeindet. Im Jahr 1900 betrug der Gebietsstand der Stadt 1.323,2 ha. Seit den letzten Eingemeindungen von 1994 umfasst das Stadtgebiet 11.421,6 ha.
| Jahr | Orte | Zuwachs in ha |
|---|
| 1909 | Wenigenjena mit Camsdorf | 603,3 | | 1. Januar 1913 | Lichtenhain (Stadt) | 245,0 | | 1. Januar 1913 | Ziegenhain | 448,8 | | 1. Oktober 1922 | Ammerbach | 599,6 | | 1. Oktober 1922 | Burgau | 190,4 | | 1. Oktober 1922 | Löbstedt | 262,5 | | 1. Oktober 1922 | Winzerla | 500,0 | | 1. Oktober 1922 | Zwätzen | 546,0 | | 1. Oktober 1922 | Göschwitz | 226,1 | | 1. Oktober 1922 | Lobeda | 655,1 | | 1. Oktober 1922 | Wöllnitz | 262,3 | | 1. Oktober 1922 | Kunitz | 593,7 | | 1. Oktober 1924 | Göschwitz ¹ | - 226,1 | | 1. Oktober 1924 | Lobeda ¹ | - 655,1 | | 1. Oktober 1924 | Wöllnitz ¹ | - 262,3 | | 1. Oktober 1924 | Kunitz ¹ | - 593,7 |
| 1. August 1946 | Lobeda | 655,1 | | 1. August 1946 | Wöllnitz | 262,3 |
| | Jahr | Orte | Zuwachs in ha |
|---|
| 1. April 1969 | Göschwitz | 226,1 | | 1. Juli 1994 | Drackendorf | 446,2 | | 1. Juli 1994 | Ilmnitz | 163,7 | | 1. Juli 1994 | Maua | 334,2 | | 1. Juli 1994 | Leutra | 467,4 | | 1. Juli 1994 | Münchenroda | 411,7 | | 1. Juli 1994 | Remderoda | 94,9 | | 1. Juli 1994 | Krippendorf | 315,1 | | 1. Juli 1994 | Vierzehnheiligen | 197,7 | | 1. Juli 1994 | Isserstedt | 685,4 | | 1. Juli 1994 | Cospeda | 335,4 | | 1. Juli 1994 | Lützeroda | 143,8 | | 1. Juli 1994 | Closewitz | 410,2 | | 1. Juli 1994 | Kunitz | 593,7 | | 1. Juli 1994 | Laasan | 207,6 | | 1. Juli 1994 | Jenaprießnitz | 583,1 | | 1. Juli 1994 | Wogau | 168,7 |
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Jena nach Bodenehr ca. 1720
¹ Ausgemeindungen (die Orte wurden später jedoch wieder eingegliedert)
Die letzten Eingemeindungen 1994 erfolgten aufgrund von § 23 des Neugliederungsgesetzes in Thüringen. Bei den seinerzeit eingegliederten Orten handelt es sich nur teilweise um selbständige Gemeinden. Alle eingegliederten Orte (außer Isserstedt) hatten zuvor schon ein oder mehrere Nachbargemeinden aufgenommen., und zwar Cospeda die Gemeinden Lützeroda und Closewitz, Drackendorf die Gemeinde Ilmnitz, Krippendorf die Gemeinde Vierzehnheiligen, Kunitz die Gemeinde Laasan, Münchenroda die Gemeinde Remderoda, Maua die Gemeinde Leutra und Jenaprießnitz die Gemeinde Wogau.
Wüstungen
Neben den heute noch existierenden Ortsteilen gab es auf dem heutigen Stadtgebiet Jenas eine Vielzahl von Orten, die heute nicht mehr existieren, sogenannte Wüstungen. 1. Proschitz 2. Krolip 3. Kötschen 4. Schondorf 5. Ziskau 6. Rödel 7. Schichmannsdorf 8. Krotendorf 9. Schetzelsdorf 10. Nollendorf 11. Hodelsdorf/auf dem Sande 12. Zweifelbach 13. Leutra 14. Nobis 15. Wüstenwinzerla 16. Dürrengleina 17. Niederleutra 18. Hirschdorf 19. Selzdorf 20. Clöchwitz 21. Büsitz 22. Schlendorf 23. Benndorf 24. Wenigenkunitz 25. Gaberwitz 26. Kalthausen
Einwohnerentwicklung
Die Einwohnerzahl der Stadt Jena überschritt 1975 die Grenze von 100.000, wodurch sie zur Großstadt wurde. 1989 erreichte die Bevölkerungszahl mit rund 110.000 ihren historischen Höchststand. Seit der Wende in der DDR blieb die Einwohnerzahl von Jena - im Gegensatz zu vielen anderen Städten in Ostdeutschland - relativ stabil und schwankt um die Grenze von 100.000.
Die folgende Übersicht zeigt die Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis 1833 handelt es sich meist um Schätzungen, danach um Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter beziehungsweise der Stadtverwaltung selbst. Die Angaben beziehen sich ab 1843 auf die "Ortsanwesende Bevölkerung", ab 1925 auf die Wohnbevölkerung und seit 1966 auf die "Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung". Vor 1843 wurde die Einwohnerzahl nach uneinheitlichen Erhebungsverfahren ermittelt.
| Jahr | Einwohner |
|---|
| 1490 | 3.800 | | 1542 | 4.277 | | 1784 | 4.366 | | 1820 | 4.758 | | 1830 | 5.491 | | 3. Dezember 1852 ¹ | 6.505 | | 3. Dezember 1861 ¹ | 7.000 | | 3. Dezember 1864 ¹ | 7.200 | | 3. Dezember 1867 ¹ | 7.500 | | 1. Dezember 1871 ¹ | 8.260 | | 1. Dezember 1875 ¹ | 9.020 | | 1. Dezember 1880 ¹ | 10.337 | | 1. Dezember 1885 ¹ | 12.017 |
| | Jahr | Einwohner |
|---|
| 1. Dezember 1890 ¹ | 13.449 | | 2. Dezember 1895 ¹ | 15.390 | | 1. Dezember 1900 ¹ | 20.677 | | 1. Dezember 1905 ¹ |
26.400 | | 1. Dezember 1910 ¹ | 38.487 | | 1. Dezember 1916 ¹ | 43.560 | | 5. Dezember 1917 ¹ | 44.117 | | 8. Oktober 1919 ¹ | 48.847 | | 16. Juni 1925 ¹ | 52.649 | | 16. Juni 1933 ¹ | 58.357 | | 17. Mai 1939 ¹ | 70.632 | | 1. Dezember 1945 ¹ | 76.266 | | 29. Oktober 1946 ¹ | 82.722 |
| | Jahr | Einwohner |
|---|
| 31. August 1950 ¹ | 80.309 | | 31. Dezember 1955 | 83.073 | | 31. Dezember 1960 | 81.190 | | 31. Dezember 1964 ¹ | 84.307 | | 1. Januar 1971 ¹ | 88.130 | | 31. Dezember 1975 | 100.180 | | 31. Dezember 1981 ¹ | 104.946 | | 31. Dezember 1985 | 107.401 | | 31. Dezember 1988 | 108.010 | | 31. Dezember 1990 | 102.518 | | 31. Dezember 1995 | 101.061 | | 31. Dezember 2000 | 99.893 | | 31. März 2005 | 102.251 |
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¹ Volkszählungsergebnis
Religionen
Vor der Christianisierung der Gegend um Jena lebten hier im 3.-6. Jh. die Thüringer, welche aus mehreren Stämmen zu einem Stammesverband verschmolzen sind. Durch die vielfältigen Kontakte mit Rom und dem Ostgotenreich kam es frühzeitig zu Einfluss des Christentums, zumindest auf die Adelsgeschlechter. Vorrangig wurde dem arianische Glauben nachgegangen. In einigen Gebieten lassen sich sogar noch ältere Kulte, die aus dem römischen Reich übernommen wurden, nachweisen (Dianakult usw.). Die Thüringer hingen ursprünglich an den nordischen Göttern. Dieser Glaube war bis ins 8. Jh. vorherrschend für das Gebiet, in dem später Jena entstand. Hinzu kamen im 7. Jh. die slawischen Einwanderer, die ihre Gottheiten mitbrachten und Tempel errichteten. Erst mit der Mission des Bonifacius wurde nach und nach das Christentum in der Gegend eingeführt. Erste Pfarreien sind westlich von Jena im Raum Erfurt/Arnstadt im 8. Jh. nachweisbar. Eine Festigung des römisch-katholischen Glaubens fand aber erst im 10. Jh. statt.
Die Bevölkerung des Gebietes um Jena gehörte ursprünglich ins eigens dafür geschaffene Bistum Erfurt. Dieses hatte allerdings nicht lange Bestand. Somit kam die Gegend an das Bistum Bistum Mainz. Das es vorher ältere Kirchenstrukturen in der Gegend gab, zeigte sich darin, dass die alten "Urpfarreien" über die neu geschaffenen Bistumsgrenzen hinaus eine Reihe von Pfarrrechten weiterhin unterhielten (z.B. Lobeda, Wenigenjena usw.). Die Stadt war direkt dem Dekanat Oberweimar innerhalb des Archidiakonat Beatae Mariae virginis in Erfurt zugeordnet. Das ab 1909 eingemeindete Gebiet rechts der Saale gehörte zum Bistum Naumburg, obwohl im Mittelalter Jena auch die Pfarrrechte in Wenigenjena und Camsdorf besaß. 1252 wird erstmals ein Geistlicher in Jena erwähnt. 1523 wurde die erste reformatorische Predigt in Jena gehalten. Es kam zu schweren Auseinandersetzungen zwischen den einzelnen Richtungen der reformatorischen Bewegung (Lutheraner, Flacianer usw.), infolgedessen die Reformation schnell Fuß fasste und Jena zu einem Zentrum der der neuen Weltanschauung wurde.
Über lange Zeit war Jena eine überwiegend protestantische Stadt. Vorherrschend war das lutherische Bekenntnis, zumal Martin Luther mehrmals persönlich in Jena weilte. Anstelle des Papstes hatte der Landesherr die Führung der sogenannten "ev. luth. Landeskirche" übernommen. Damit teilte die Kirche in Jena die Geschicke der jeweiligen Landesherren. Die ?Evangelisch-Lutherische Kirche des Großherzogtums Sachsen?, zum dem Jena seit dem 18. Jahrhundert gehörte (damals noch Herzogtum Sachsen-Weimar), schloss sich nach 1920 mit den anderen Landeskirchen Thüringens zur ?Thüringer Evangelischen Kirche? zusammen. 1948 nannte sie sich in Evangelisch-Lutherische Kirche in Thüringen um. Jena ist Sitz einer Superintendentur der Landeskirche innerhalb des Aufsichtsbezirks Ost, dessen Kreiskirchenamt sich in Gera befindet. Die heute bestehenden evangelisch-lutherischen Pfarrämter Jenas gehören somit alle zur Superintendentur Jena.
Spätestens seit dem 19. Jahrhundert zogen auch wieder Bürger mit katholischem Bekenntnis in der Stadt. Die kleine Gemeinde erhielt seinerzeit die Ruine der Kirche ?St. Johannes Baptist?, eine in den Grundmauern sehr alte Kirche, in der bis zur Reformation neben der Hallenkirche St. Michael, Amtshandlungen (vor allem Beerdigungen) vorgenommen wurden, welche dann aber verfiel. Die kleine katholische Gemeinde wurde jedoch bereits 1813 wieder aufgelöst und die Katholiken von Weimar aus betreut. Erst 1905 wurde die Pfarrei wieder errichtet. Die Kirchenruine wurde zur heutigen Pfarrkirche ausgebaut, wobei damals ein Längsschiff Richtung Westen gebaut wurde und der Altar in eine neue Apsis im Westen verlegt wurde. Durch Vertreibung und Verfolgung waren nach dem 2. Weltkrieg mehr als 14.000 Katholiken in Jena. Die Pfarrkirche hatte zum damaligen Zeitpunkt sowenig Kapazität, dass trotz acht Sonntagsgottesdiensten und Aussenstellen in den Umliegenden Dörfern nicht alle Katholiken zum Sonntagsgottesdienst kommen konnten. Darum bauten man 1957?1959 den Altar wieder aus der Apsis im Westen aus und stellte ihn in den damaligen Eingangsbereich im Osten. Dafür zog man in der ehemaligen Apsis eine Empore ein. Die Apsis ist heute noch an ihren schön gestalteten Chorfenstern zu erkennen. Ab 1821 gehörte die Pfarrgemeinde, wie die meisten Teile des späteren Landes Thüringen, zum Gebiet des Bistums Paderborn.
Nach dem Preußischen Konkordat von 1929 erfolgte eine Neuordnung der Gebiete der katholischen Bistümer. Die Gemeinde in Jena kam zum Bistum Fulda. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es für den Bischof aus Fulda immer schwerer seine Amtsgeschäfte im Ostteil seines Bistums wahrzunehmen. Daher geschah die Verwaltung der Gemeinde in Jena durch einen Generalvikar mit Sitz in Erfurt, der 1953 zum Weihbischof und 1968 zum Bischöflichen Kommissar ernannt wurde. Mit der 1973 erfolgten Einrichtung des Bischöflichen Amtes Erfurt-Meiningen und der Erhebung von 1994 zum Bistum Erfurt war der Erfurter Bischof endgültig für Jena zuständig. Die Pfarrgemeinde in Jena gehört somit heute zum Dekanat Weimar innerhalb des Bistums Erfurt. Da einige später eingemeindete östliche Ortsteile dem Gebiet des Bistum Dresden-Meißen zugehören, ist der Pfarrer der Jenaer Gemeinde zusätzlich Kaplan der benachbarten Stadtrodaer Gemeinde, um auch offiziell die Katholiken seelsorgerisch betreuen zu können, die hinter der Bistumsgrenze leben. Die Pfarrei betreut auch Katholiken außerhalb Jenas und ist mit ca. 5000 Mitgliedern eine der größten Pfarreien im Bistum Erfurt.
Darüber hinaus gibt es auch noch Gemeinden, die zu den Freikirchen gehören, darunter die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde (Baptisten), die Evangelisch-Methodistische Gemeinde (Methodisten), die Adventgemeinde, die Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche (SELK) und die Christliche Gemeinde Lobeda. Neben den christlichen Kirchen gibt es aber auch noch eine kleine jüdische Gemeinde. Sie hat ca. 150 Mitglieder und ist in den letzten Jahren durch den Zuzug jüdischer Menschen aus Russland entstanden. Die Gemeinde ist noch nicht als selbstständig anerkannt worden und wird deshalb von der Erfurter Gemeinde betreut. Die Gemeinde hat ein kleines Gemeindezentrum, aber keine Synagoge.
Politik
Die Verwaltung der Stadt Jena oblag zunächst den Beamten der Lobdeburgischen Herrschaft. Doch stand bald auch ein Rat an der Spitze der Stadt, der ab 1317 von zwei Ratsmeistern geleitet wurde. Seit dem 14. Jahrhundert war der Rat dreigeteilt. 1540 führte der Kurfürst von Sachsen eine neue Städteordnung ein. Es gab mehrere Bürgermeister doch ab 1604 nur noch einen Bürgermeister an der Spitze der Stadt. Ab 1892 trägt das Stadtoberhaut den Titel Oberbürgermeister. Der Rat wurde von der Bevölkerung gewählt. Ab 1933 wurde der Oberbürgermeister von der Partei eingesetzt und nach dem Zweiten Weltkrieg bildete die sowjetische Besatzungszone den ?Rat der Stadt? mit einem Oberbürgermeister. Der Rat wurde vom Volk gewählt. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands wurde das nunmehr als Stadtrat bezeichnete Gremium wieder frei gewählt. Vorsitzender dieses Gremiums ist der ?Stadtratsvorsitzende?. Das Gremium wählte anfangs auch den Oberbürgermeister. Seit 2000 wird der Oberbürgermeister direkt vom Volk gewählt. Dem Oberbürgermeister stehen 3 vom Stadtrat gewählte Dezernenten zur Seite. Derzeit amtieren Albrecht Schröder (SPD,Soziales), Christoph Schwind (CDU, Stadtentwicklung) und Frank Jauch (SPD, Finanzen, Ordnung, Sicherheit). Albrecht Schröter und Christoph Schwind kandieren bei den Wahlen 2006 für das Amt des Oberbürgermeisters.
Oberbürgermeister seit 1922
- 1922?1933: Dr. Alexander Elsner
- 1933?1945: Armin Schmidt
- 1945: Dr. Löhnis (kommissarischer Oberbürgermeister)
- 1945?1946: Dr. Heinrich Troeger
- 1946?1947: Heinrich Mertens (LDP)
- 1947(?)?1952: Dr. Herdegen
- 1952?1953: Hans Meier
| - 1953?1960: Fritz Kunst
- 1960?1963: Heinz Wessel
- 1963?1987: Walter Windrich
- 1987?1989(?): Hans Span
- 1989(?)?1990: Martin Otto (amtierender Oberbürgermeister)
- 1990-2006: Dr. habil. Peter Röhlinger (FDP)
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Vorsitzende des Stadtrats
- 1990?1999: Dr. Rainer Oloff
- 1999?2004: Prof. Dr. Gustav-Adolf Biewald (CDU)
- seit 2004: Dr. Gudrun Lukin (PDS)
Sitzverteilung im Stadtrat
| PDS | CDU | SPD | GRÜNE | Bürger für Jena | FDP | Gesamt |
| 11 | 10 | 9 | 6 | 6 | 4 | 46 |
Wappen
Das Wappen der Stadt Jena zeigt in Silber einen silbern-blau gekleideten Engel mit langen goldenen Haaren sowie goldenem Nimbus, Harnisch, Helm und Flügel; mit der Rechten einem grünen Drachen eine Lanze in den Rachen stoßend, in der Linken einen goldenen Schild mit aufgerichtetem schwarzen Löwen haltend; der linke Fuß steht auf dem Drachen. Unter dem Drachen ein kleiner silberner Schild mit blauer Weintraube. Die Stadtflagge ist längsgestreift in den Farben Blau-Gelb-Weiß, belegt mit dem Stadtwappen.
Die Wappenfigur stellt den Erzengel Michael dar. Die Weintraube symbolisiert den einst blühenden Weinbau in Jena. Der Löwe wurde als Wappenfigur der Herren von Meißen aufgenommen, als die Stadt an die Landgrafen von Thüringen überging. Die Wappenfiguren wurden aus dem historischen Siegel der Stadt übernommen, das schon sehr alt ist. In seiner heutigen Form wurde das Wappen zuletzt durch die Hauptsatzung der Stadt im Jahre 1999 festgelegt.
Städtepartnerschaften
Jena unterhält mit folgenden Städten eine Städtepartnerschaft:
Lugoj, Rumänien ? seit 1983, erneuert 1993
Erlangen, Bayern ? seit 1987
San Marcos (Nicaragua), Nicaragua ? seit 1996
Aubervilliers, Frankreich ? seit 1999
Wirtschaft und Infrastruktur
Verkehr
Durch das südliche Stadtgebiet führt in West-Ost-Richtung die Bundesautobahn 4 Erfurt?Dresden. Die Stadt hat Anschlussstellen in Schorba, Jena-Göschwitz und Jena-Lobeda. Ferner führen die Bundesstraße 7 und die Bundesstraße 88 durch Jena.
Die Stadt ist auch ein Bahnknotenpunkt. Hier kreuzen sich die Fernstrecke München?Nürnberg?Halle/Leipzig?Berlin und die Mitte-Deutschland-Verbindung Weimar?Glauchau (Holzlandbahn, früher Weimar-Gera-Bahn). Jena verfügt über zwei Bahnhöfe und vier Haltepunkte. Alle Züge in Ost-West-Richtung fahren über den Haltepunkt ?Neue Schenke? am südöstlichen Rand der Stadt, den Bahnhof Göschwitz und den Bahnhof Jena West (früher Weimar-Gera-Bahnhof, dann Westbahnhof). Die Verbindungen in Nord-Süd-Richtung (Saalbahn) verlaufen über den Haltepunkt Jena-Zwätzen, den Saalbahnhof (früher der Hauptbahnhof Jenas), Jena/Paradies (ICE-Haltepunkt) und Göschwitz. Die beiden Bahnlinien treffen sich weit außerhalb des Stadtzentrums am Bahnhof Göschwitz (welcher in den siebziger und achtziger Jahren als Hauptbahnhof geplant war). Am 12. Juni 2005 wurde der neugebaute moderne ICE-Haltepunkt Jena/Paradies eröffnet, der eine bis dahin betriebene provisorische Holzbahnsteiganlage ablöst.
Den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) bedienen Straßenbahn- und Buslinien der Jenaer Nahverkehrsgesellschaft mbH (JeNah). Für das Straßenbahnnetz gibt es auch zwei Nachtlinien, die stündlich verkehren. Einige Ortschaften können nur mit dem überregionalen Personennahverkehr der JES Verkehrsgesellschaft mbH erreicht werden.
Aufgrund mehrerer Staustufen ist die Saale bei Jena heute nicht mehr schiffbar.
Siehe auch Nahverkehr (Jena)
Wirtschaftsstandort
Jena gehört zu den drei Einpendlerstädten Thüringens. Das heißt es pendeln zum Arbeiten mehr Arbeitnehmer nach Jena ein als von Jena weg. Daneben wird Jena neben Erfurt und Ilmenau als einer der drei Industriestandorte Thüringens bezeichnet. Die wirtschaftliche Stärke zeigt sich auch in den Arbeitslosenquote, wo Jena mit 12,6% (Dezember 2005) weit unter dem Landesdurchschnitt von 15,2% (Dezember 2005) und unter dem Ostdurchschhnitt von 17,3% (Dezember 2005). Dennoch liegt Jena über dem Bundesdurchschnitt von 11,1% (Dezember 2005).
Ansässige Unternehmen
In Jena hat die Holz und Papierherstellung lange Tradition. Heute gibt es jedoch nur noch eine Papierfabrik in Porstendorf.
Seit dem 19. Jahrhundert wurde in Jena die Glas- und Optikindustrie ansässig. Durch Erfindungen die das Mikroskop revolutionierten und die Entwickung des Planetariums sind die ansässigen Unternehmen heute weltweit bekannt. Nach dem 2. Weltkrieg wurden die Unternehmen Carl Zeiss Jena GmbH und SCHOTT JENAer GLAS GmbH durch emigrierte und abgeworbene Wissenschaftler und Angestellte in Westdeutschland neu gegründet. Bis Juli 1945 wurde ein Großteil der Maschinen demontiert und gemeinsam mit großen Teilen des Know-How in die amerikanische Besatzungszone verlagert. Danach erfolgte unter der russischen Besetzung ähnliches mit dem übriggebliebenen Rest. Da die Carl-Zeiss-Stiftung allerdings allein in Jena Gültigkeit besaß, wurde der Betrieb nach und nach in Jena neu organisiert. Daraus entstand später das Kombinat Carl Zeiss Jena. Die Schottwerke wurden ebenfalls in ein Kombinat umgewandelt. Zusätzlich entstand in der DDR-Zeit in Jena ein pharmazeutischer Zweig in Form der JenaPharm.
Nach der Wende wurde das Großkombinat Carl Zeiss, welches fast alle optische Unternehmen innerhalb der DDR inne hatte und noch mehr, zerschlagen. Die lukrativen Kernbereiche in Jena wurden von der Treuhandanstalt dem kurz vor der Insolvenz stehenden Zeiss Oberkochen weit unter Wert verkauft. Da dies trotzdem große Probleme ergab, wurden wiederum bestimmte Kernbereiche abgespalten und eine neue Firma Jenoptik AG gegründet. Die restlichen Bereiche verblieben bei Carl Zeiss Jena.
Inzwischen hat sich die optische Industrie in Jena ausgezeichnet entwickelt: eine Vielzahl hoch innovativer neuer Unternehmen ist entstanden, die den Weltmarkt mitbestimmen und teilweise sogar anführen. Die Interessen der Unternehmen und Institute auf dem Gebiet der Optischen Technologien werden vom Firmenverbund OptoNet e.V. vertreten.
Mit der Intershop Communications AG entstand eine Firma zur Entwicklung von Software. Nach finanziellen Schwierigkeiten sind heute nur noch ein kleiner Teil an Mitarbeitern übrig geblieben.
Seit 1990 haben sich auch eine Menge kleiner Unternehmen im Bereich des Internethandels etabliert. Sie sind zum Teil mit ehemaligen Mitarbeitern von Intershop Communications AG gegründet worden. Im Zuge der erfolgreichen Bewerbung als BioRegion haben sich ausserdem zahlreiche Biotechnologieunternehmen gegründet.
Die Firma Jenapharm konnte sich im Wettbewerb nicht behaupten und wurde von der Schering AG aufgekauft. Eine ganze Reihe pharmazeutischer Institute haben sich in deren Umfeld in Jena angesiedelt. Ab 2006 verlagert die Schering AG den Betrieb nach Weimar und Berlin. Die Jenapharm GmbH & Co KG wird nur noch dem Namen nach in Jena weiter bestehen: Sie soll als Betreibergesellschaft das Standortmanagement übernehmen.
Medien
In Jena gibt es Lokalredaktionen der Tageszeitungen Ostthüringer Zeitung (OTZ, hervorgegangen aus dem Zentralorgan der SED im Bezirk Gera "Volkswacht") und der auflagenschwächeren Thüringische Landeszeitung (TLZ). Beide gehören der Zeitungsgruppe Thüringen (WAZ-Konzern) an. Der Offene Kanal Jena, ein Radiosender, sendet seit 1998 auf 103,4 MHz (UKW) und im Kabel auf 107,90 MHz. Weiterhin gibt es einen TV-Sender JenaTV, der seit 1998 Bewegtbild-Nachrichten in und aus Jena ins lokale Kabelnetz einspeist. Des Weiteren erscheinen an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, der FH Jena und an einigen Gymnasien die Studentenzeitungen Akrütz
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