Hotels in Langenargen - Sonderangebote und Restplätze sortiert nach Preis, Kategorie, usw. in Langenargen | Wappen | Karte |
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 |  | | Basisdaten |
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| Bundesland: | Baden-Württemberg | | Regierungsbezirk: | Tübingen | | Landkreis: | Bodenseekreis | | Geografische Lage: | Koordinate: 47° 36? N, 09° 33? O47° 36? N, 09° 33? O | | Höhe: | 399 m ü. NN | | Fläche: | 15,26 km² | | Einwohner: | 7534 (31. März 2005) | | Bevölkerungsdichte: | 494 Einwohner je km² | | Ausländeranteil: | 6,3 % |
| Postleitzahl: | 88080-88085 | | Vorwahl: | 07543 | | Kfz-Kennzeichen: | FN | | Gemeindeschlüssel: | 08 4 35 030 | Adresse der Gemeindeverwaltung: | Obere Seestr. 1 88085 Langenargen | | Website: | www.langenargen.de | | E-Mail-Adresse: | rathaus@langenargen.de | | Politik |
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| Bürgermeister: | Rolf Müller (CDU) |
Langenargen ist eine Gemeinde am Nordufer des Bodensees, etwa 8 km östlich von Friedrichshafen in Baden-Württemberg, Deutschland. Inhaltsverzeichnis- 1 Geographie
- 2 Geschichte
- 3 Politik
- 3.1 Gemeinderat
- 3.2 Wappen
- 3.3 Schultheißen und Bürgermeister
- 3.4 Städtepartnerschaften und Patenschaften
- 4 Wirtschaft und Infrastruktur
- 4.1 Verkehr
- 4.2 Bildungseinrichtungen
- 4.2.1 Schulen
- 4.2.2 Kindergärten
- 4.3 Freizeit- und Sportanlagen
- 5 Entwicklung des Stadtgebiets
- 6 Vereine
- 7 Kultur und Sehenswürdigkeiten
- 7.1 Museen
- 7.2 Bauwerke
- 7.3 Regelmäßige Veranstaltungen
- 8 Persönlichkeiten
- 8.1 Ehrenbürger
- 8.2 Söhne und Töchter der Stadt
- 9 Weblinks
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Geographie Von Langenargen bis Lindau um 1900 Die Gemeinde liegt an der Mündung der Argen auf einer weit in den hier besonders breiten Bodensee hineinragenden Landzunge. GeschichteIn den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts wurden auf Gemeindegebiet römische Funde des ersten und zweiten nachchristlichen Jahrhunderts gemacht, was zu der These führte, dass der Ortsname ?Ad Arguna? auch ohne lückenlose Besiedlungskontinuität möglicherweise auf eine antik römische topographische Bezeichnung zurückgeht (wie beispielsweise von dem Archäologen Eric Breuer vertreten). Langenargen wurde unter dem Namen Argona im Jahre 770 in einer Schenkungsurkunde an das Kloster St. Gallen zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Seit 1290 im Besitz der Grafen von Montfort, entstand hier ab 1343 eine Burg. 1453 erhielt die Gemeinde von Kaiser Friedrich III. Stadtrecht. Seit 1577 ist in Langenargen eine Schule nachweisbar. Die Stadt und die Burg der Montforts wurden im Dreißigjährigen Krieg stark zerstört, jedoch später wieder aufgebaut. Die Burg wurde in der Folgezeit zunächst zu einem Schloss ausgebaut (spätes 17. Jahrhundert), um 1800 als Gefängnis genutzt und 1810 zum Abbruch freigegeben. Das neue, bis heute erhaltene Schloss entstand ab 1861. 1780 traten die verschuldeten Grafen von Montfort ihre Güter an Österreich ab. Mit dem Frieden von Preßburg fielen sie an Bayern, das sie unter Napoléon Bonaparte 1810 an Württemberg weitergab. Im Rahmen der bürgerlichen Revolution von 1848 wird der lebenslange Anspruch auf Gemeindeämter abgeschafft. Schultheiß und Gemeinderat werden stattdessen gewählt. 1897 wird mit der Brücke über die Argen nach Kressbronn am Bodensee die erste Kabelhängebrücke Deutschlands erbaut. Zwei Jahre später erhält Langenargen mit der Bodensee-Gürtelbahn erstmals einen Eisenbahnanschluß. Im Ersten Weltkrieg fallen insgesamt 41 Langenargener Männer auf den Schlachtfeldern Europas. Dem Zweiten Weltkrieg fallen insgesamt 168 Bürger der Stadt zum Opfer. Weitere 34 bleiben für immer vermisst. PolitikLangenargen hat sich mit Kressbronn am Bodensee und Eriskirch zu einem Gemeindeverwaltungsverband zusammengeschlossen. Sitz ist in Kressbronn. GemeinderatNach der Kommunalwahl vom 13. Juni 2004 ergab sich folgende Sitzverteilung: | CDU | 35,9 % | +5,6 | 7 Sitze | +1 | | FWV | 32,2 % | -10,2 | 6 Sitze | -2 | | SPD | 16,4 % | -0,3 | 3 Sitze | ±0 | | Die Grünen | 13,6 % | +5,0 | 2 Sitze | +1 |
WappenEine dreilappige rote Fahne mit goldenen Fahnenquasten und Ringen sowie einer goldschwarze Innenverzierung auf silbernem Grund. Die Gemeinde erhielt am 15. September 1899 die Erlaubnis, dieses Wappen führen zu dürfen. Es handelt sich dabei um das ehemalige Wappen der Grafen von Montfort. Schultheißen und Bürgermeister- 1848: Johann Gottlieb Hutten
- 1891-1907: August Friker, Zentrumspartei
- 1991-heute: Rolf Müller, CDU
Städtepartnerschaften und Patenschaften
- Bois-le-Roi (Frankreich), seit 1991
- Noli (Italien), seit 2005
- Arbon (Schweiz), direkt am gegenüberliegenden Seeufer, seit 1963
- Höckendorf, Sachsen, seit 1990
- 3. Regiment de Hussards, 1. Escadron, Immendingen, seit 2000
- Luftlandesanitätskompanie (SpezEins), 4./Luftlandeunterstützungsbataillon 262, Merzig, seit 2003
Wirtschaft und InfrastrukturBis heute spielt die Landwirtschaft, vor allem der Obstbau, eine gewisse Rolle in Langenargen und dem Teilort Oberdorf. Ansonsten lebt die Gemeinde heute vor allem vom Tourismus, sowie von Handwerks- und kleineren Gewerbebetrieben. Langfristig ist der Ausbau der Gewerbestruktur durch entsprechende Wirtschaftsfördermaßnahmen geplant. VerkehrLangenargen liegt 3 km südlich der Bundesstraße B 31 zwischen Friedrichshafen und Lindau. Die Gemeinde wird auch von der Deutschen Bahn AG auf der Bodensee-Gürtelbahn (Radolfzell - Lindau) angefahren und kann vom See her mit den Linien der Bodensee-Schiffsbetriebe erreicht werden. Sie gehört dem Bodensee-Oberschwaben Verkehrsverbund (bodo) an. BildungseinrichtungenSchulen- Grund- und Hauptschule Franz-Anton-Maulbertsch-Schule
- Grundschule Oberdorf
Kindergärten- Evangelischer Kindergarten
- Katholischer Kindergarten St. Elisabeth, Langenargen
- Katholischer Kindergarten St. Theresia, Oberdorf
- Kindergarten der Gemeinde, Bierkeller-Waldeck
- Kinderbetreuung und Elterntreff Rumpelstilzchen e.V.
Freizeit- und Sportanlagen- Strandbad mit beheiztem Freischwimmbecken, Kinderspaßbecken mit Wasserrutsche und ein Kinderplanschbecken
- Schwimmhalle Langenargen (Mitte Mai bis Mitte September geöffnet)
- Sportzentrum
- Jugendmusikschule
- Seniorenbegegnungsstätte
- Gemeindearchiv
- Jugendtreff Stellwerk
- Bücherei im Münzhof
Entwicklung des StadtgebietsEingemeindungenVereine- Verein für Volks- und Brauchtum e.V. Narrenzunft d' Dammglonker Langenargen
Kultur und Sehenswürdigkeiten Schloss Montfort in Langenargen  Hängebrücke Langenargen-Kressbronn Langenargen liegt an der Oberschwäbischen Barockstraße Museen- Heimatmuseum im alten Pfarrhaus
Bauwerke- Schloss Montfort
- Barockkirche St. Martin
- Kabelhängebrücke Langenargen-Kressbronn
- BMK Yachthafen (Zweitgrößter Yachthafen am Bodensee, ca. 750 Liegeplätze)
Regelmäßige Veranstaltungen- Münzhof: Veranstaltungszentrum von Langenargen, Kleinkunstbühne und Bücherei
- Sommerkonzerte
- Kavalierhaus: Café-Restaurant, Produzentengalerie
- Schloss-Montfort: Restaurant, Turmbesteigung, Dicothek
- Pronadenkonzert und andere Auftritte in der Konzertmuschel
PersönlichkeitenEhrenbürger- 1844, Peter Josef von Lindpaintner, Langenargen1791 in Koblenz; ? 1856 in Nonnenhorn, Dirigent und Komponist
- 1907, August Friker, Langenargen 1862; ? 1923, Schultheiß von 1891 bis 1907
- 1955, Albert Schöllhammer, Langenargen 1875; ? 1960, Garten-Obermeister, Gemeinderat (DVP)
- 1955, Dr. h.c. Eugen Kauffmann, Langenargen 1882; ? 1972, Unternehmer, Gemeinderat
- 2001, Eduard Hindelang, Langenargen 1923, Vorsitzender des Museumsvereins
Söhne und Töchter der Stadt- 1489, Mai, Urban Rieger, genannt Urbanus Rhegius, ? 23. Mai 1541 in Celle: Reformator.
- 1724, 7. Juni, Franz Anton Maulbertsch, ? 9. August 1796 in Wien): bedeutendster österreichischer Maler der ausgehenden Barockzeit
- 1852, 22. Januar, Dr. jur. utr. Johann Baptist Kiene, seit 1901 von Kiene, ? 24. September 1919 in Wangen): Jurist, Politiker (Zentrumspartei), Verkehrs- und Justizminister von Württemberg.
Weblinks- Internetpräsenz der Gemeinde Langenargen
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