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 | Dieser Artikel beschreibt die Stadt Ludwigshafen am Rhein. Für die Gemeinde am Bodensee, siehe Bodman-Ludwigshafen. |
| Wappen | Karte |
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| Basisdaten |
|---|
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz |
| Kreis: | Kreisfreie Stadt |
| Geografische Lage: | Koordinate: 49° 28' 52" N, 8° 26' 7" O49° 28' 52" N, 8° 26' 7" O |
| Höhe: | etwa 96 m ü. NN |
| Fläche: | 77,68 km² |
| Einwohner: | 163.274 (30. Juni 2005) |
| Bevölkerungsdichte: | 2.102 Einwohner je km² |
| Postleitzahlen: | 67001-67071 (alt: 6700) |
| Vorwahlen: | 0621 und 06237 |
| Kfz-Kennzeichen: | LU LU-AA für BASF-Fahrzeuge |
| Gemeindeschlüssel: | 07 3 14 000 |
| Stadtgliederung: | 10 Ortsteile |
Adresse der Stadtverwaltung: | Rathausplatz 20 67059 Ludwigshafen am Rhein |
| Internetseite: | www.ludwigshafen.de |
| E-Mail-Adresse: | info@ludwigshafen.de |
| Politik |
|---|
| Oberbürgermeisterin: | Eva Lohse (CDU) |
| Mehrheits-Partei: | CDU |
Ludwigshafen am Rhein ist die nach Mainz zweitgrößte Stadt von Rheinland-Pfalz.
Ludwigshafen ist eine kreisfreie Stadt und Verwaltungssitz des Rhein-Pfalz-Kreises (bis 2003 Landkreis Ludwigshafen). Sie ging aus der ehemaligen Mannheimer Rheinschanze hervor, liegt am linken Rheinufer gegenüber der baden-württembergischen Stadt Mannheim und ist vor allem bekannt durch die BASF, die hier ihren Sitz hat.
Als eines der fünf Oberzentren des Landes Rheinland-Pfalz bildet Ludwigshafen gemeinsam mit seiner baden-württembergischen Nachbarstadt Mannheim den Kern der Europäischen Metropolregion Rhein-Neckar-Dreieck. Weitere nähergelegene Großstädte sind Heidelberg (etwa 25 km südöstlich), Karlsruhe (etwa 50 km südlich) und Mainz (etwa 60 km nördlich).
Die Einwohnerzahl der Stadt Ludwigshafen am Rhein überschritt um das Jahr 1925 die Grenze von 100.000, wodurch sie innerhalb eines Jahrhunderts seit ihrer Gründung im Jahr 1853 zur Großstadt wurde.
Inhaltsverzeichnis- 1 Geographie
- 1.1 Klima
- 1.2 Nachbargemeinden
- 1.3 Stadtgliederung
- 1.3.1 Ortsteile mit ihren zugehörigen Stadtteilen beziehungsweise Bezirken
- 2 Geschichte
- 2.1 Eingemeindungen
- 2.2 Einwohnerentwicklung
- 2.3 Religionen
- 3 Politik
- 3.1 Stadtoberhäupter und Stadtrat
- 3.1.1 Gemeinde- und Stadtoberhäupter
- 3.2 Wappen
- 3.3 Städtepartnerschaften
- 4 Wirtschaft und Infrastruktur
- 4.1 Chemische Industrie
- 4.2 Ansässige Unternehmen
- 4.3 Verkehr
- 4.4 Medien
- 4.5 Bildung
- 5 Kultur und Sehenswürdigkeiten
- 5.1 Theater und Orchester
- 5.2 Museen
- 5.3 Bauwerke
- 5.4 Kunst im öffentlichen Raum
- 5.5 Sonstige Sehenswürdigkeiten
- 5.6 Regelmäßige Veranstaltungen
- 6 Persönlichkeiten
- 6.1 Ehrenbürger
- 6.2 Söhne und Töchter der Stadt
- 7 Literatur
- 8 Siehe auch
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Geographie
Ludwigshafen liegt in den Auen am linken Rheinufer des Oberrheingrabens, gegenüber der Mündung des Neckars in den Rhein.
Klima
Ludwigshafen hat ein sehr mildes und trockenes Klima. Im Sommer wird es, durch die Nähe vom Rhein, oft überdurchschnittlich drückend schwül. Außerdem suchen in dieser Jahreszeit stärkere Unwetter die Stadt heim, die vom Süd-Westen bis Westen herankommen. Schnee fällt nur selten und im Herbst kann es morgens ziemlich neblig werden. Im Sommer wird es für deutsche Verhältnisse sehr warm( oft über 34 Grad, höchste bis jetzt gemessene 40,2 Grad) und der Niederschlag fällt als Gewitter. Im Winter regnet es oft, Schnee fällt am ehesten im Mittel - Spätwinter, in der Regel im Januar - Anfang Februar.
Nachbargemeinden
Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Ludwigshafen, sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Osten genannt:
Mannheim (kreisfreie Stadt in Baden-Württemberg), Altrip, Neuhofen, Limburgerhof, Mutterstadt sowie Fußgönheim und Maxdorf (Verbandsgemeinde Maxdorf) (alle zum Rhein-Pfalz-Kreis gehörig) und Frankenthal (Pfalz) (kreisfreie Stadt).
Stadtgliederung

Wappen der Stadtteile im Stadtmuseum

Rheinufer Süd mit Walzmühle
Das Stadtgebiet von Ludwigshafen ist gemäß § 2 der Hauptsatzung der Stadt Ludwigshafen in 10 Ortsteile gegliedert. In jedem Ortsteil gibt es einen aus 7 bis 15 Mitgliedern bestehenden Ortsbeirat und einen Ortsvorsteher. Die Ortsbeiräte sind zu wichtigen, den Ortsteil betreffenden Angelegenheiten zu hören. Die endgültige Entscheidung über eine Maßnahme obliegt dann jedoch dem Gemeinderat der Gesamtstadt Ludwigshafen am Rhein. Die Ortsteile sind zum Teil in weitere Stadtteile beziehungsweise statistische Bezirke untergliedert. Diese Einteilung dient lediglich statistischen Zwecken.
Ortsteile mit ihren zugehörigen Stadtteilen beziehungsweise Bezirken
- Südliche Innenstadt
- Nördliche Innenstadt
- Friesenheim
- Oppau
- Gartenstadt
- Hochfeld
- Niederfeld
- Ernst-Reuter-Siedlung
- Mundenheim
- Oggersheim
- Rheingönheim
- Maudach
- Ruchheim
Geschichte
Der Raum Ludwigshafen ist bereits seit sehr früher Zeit besiedelt. Im Bereich des Ortsteils Rheingönheim existierte das Römerkastell Rufiniana. Durch die Gemarkung der Ortsteile Maudach und Oggersheim führte die wichtige Römerstraße von Speyer nach Worms.
1607 gründet Kurfürst Friedrich IV. von der Pfalz am Westufer des Rheins die Mannheimer Rheinschanze als Brückenkopf der Festung Mannheim. Sie wird nach der Neugründung der Stadt Mannheim 1720 weiter ausgebaut. Die Festung wird zwischen 1799 und 1804 von Frankreich geschleift.
1811 entsteht an dieser Stelle ein privater Schiffslandeplatz am Rhein. Nach dem Wiener Kongress 1815 kommt die westlich des Rheins gelegene Pfalz zu Bayern. Das Gebiet der späteren Stadt Ludwigshafen gehört somit zunächst zum Distrikt beziehungsweise Kanton Mutterstadt des Landkommissariats Speyer im Rheinkreis.
Ab 1820 entsteht auf dem Gelände ein privates Handelshaus, das 1843 vom bayerischen Staat erworben wird. Dieser benennt es zu Ehren von König Ludwig I. von Bayern in Ludwigshafen um und unterstützt die rasche Aufsiedelung als Gegenpol zur badischen Stadt Mannheim. Neun Jahre später wird die aufstrebende Siedlung zu einer selbständigen Gemeinde innerhalb des Landkommissariats Speyer, heute einem Landkreis vergleichbar, erklärt, die mit Wirkung vom 14. April 1853 formell errichtet wird. Ihre Gemarkungsfläche beträgt 366 ha, die sie wie folgt erhält: 240 ha von der Gemeinde Friesenheim und 126 ha von der Gemeinde Mundenheim. Beide Orte werden später eingemeindet.
1852 verlieh König Maximilian II. Ludwigshafen die Rechte einer Gemeinde:
- "Seine Majestät der König haben die Bildung einer eigenen politischen Gemeinde Ludwigshafen, bestehend aus den Ansiedlungen zu Ludwigshafen, den Hemshöfen, dem Ganter- und Rohrlachhofe, so dann der Gräfenau, ferner die Bannabteilung zwischen den Gemeinden Friesenheim, Mundenheim und Ludwigshafen allergnädigst zu genehmigen geruht."
Am 8. November 1859 wird die Gemeinde Ludwigshafen zur Stadt erhoben und bildet ab 1860 einen eigenen Distrikt innerhalb des Landkommissariats Speyer. Am 8. Mai 1865 wird die Konzession zur Ansiedelung der Firma BASF erteilt. Diese Firma war kurz zuvor als "Badische Anilin- und Sodafabrik" errichtet worden, hatte aber vom Mannheimer Gemeinderat kein Gelände zugebilligt bekommen, weshalb die "badische" Firma nach Ludwigshafen in die Pfalz übersiedelte. Aus ihr wird später ein weltweit operierender Konzern, der das Gesicht der Stadt und deren Geschichte bis heute nachhaltig prägt.
1882 erhält die Stadt zur Unterscheidung von gleichnamigen anderen Orten den Namenszusatz "am Rhein" und 1886 wird das bisherige Landkommissariat Speyer in ein Bezirksamt umgewandelt und gleichzeitig geteilt. Damit wird Ludwigshafen Sitz eines eigenen Bezirksamtes, aus dem später der Landkreis Ludwighafen (heute Rhein-Pfalz-Kreis) hervorgeht.
1891 wird die nördlich der Stadt gelegene Gemeinde Friesenheim eingegliedert. Es folgen bis 1974 weitere Eingemeindungen.
1920 wird Ludwigshafen kreisunmittelbar, das heißt es scheidet aus dem Landkreis Ludwigshafen aus, bleibt aber zunächst noch unter der Finanzhoheit des Landkreises. Der Bürgermeister erhält den Titel Oberbürgermeister. 1925 wird Ludwigshafen Großstadt.
Im Zweiten Weltkrieg wird Ludwigshafen zusammen mit Mannheim fast vollkommen durch Luftangriffe zerstört. Man baute die Stadt im neuen Stil wieder auf.
Im Zuge der rheinland-pfälzischen Gebietsreform wird 1974 die Gemeinde Ruchheim eingegliedert. Damit erreicht das Stadtgebiet seine heutige Ausdehnung.
Eingemeindungen

Pegeluhr auf der Parkinsel
Ehemals selbständige Städte und Gemeinden, die in die Stadt Ludwigshafen am Rhein eingegliedert wurden. Bei Gründung der Gemeinde Ludwigshafen 1853 umfasste das Gemeindegebiet lediglich 366 ha.
| Jahr | Orte | Zuwachs in ha |
| 1. Dezember 1891 | Friesenheim | 772 |
| 1. Dezember 1899 | Mundenheim | 1.027 |
| 1. April 1938 | Oppau (Stadt; mit dem am 1. April 1929 eingemeindeten Edigheim) | 1.677 |
| 1. April 1938 | Oggersheim (Stadt) | 1.087 |
| 1. April 1938 | Maudach | 787 |
| 1. April 1938 | Rheingönheim | 1.172 |
| 17. März 1974 | Ruchheim | 961 |
Einwohnerentwicklung

Einwohnerentwicklung der Stadt Ludwigshafen am Rhein
Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter beziehungsweise der Stadtverwaltung selbst.
| Jahr | Einwohnerzahlen |
|---|
| 1843 | 90 |
| 1853 | 1.520 |
| 1867 | 4.887 |
| 1871 | 7.830 |
| 1875 | 12.093 |
| 1890 | 28.768 |
| 1895 | 38.799 |
| 1900 | 61.914 |
| 1910 | 83.301 |
| 16. Juni 1925 ¹ | 101.869 |
| 16. Juni 1933 ¹ | 107.344 |
| 17. Mai 1939 ¹ | 144.425 |
| 13. September 1950 ¹ | 123.869 |
| 6. Juni 1961 ¹ | 165.761 |
| 27. Mai 1970 ¹ | 176.300 |
| 30. Juni 1975 | 172.700 |
| 30. Juni 1980 | 160.300 |
| 30. Juni 1984 | 154.500 |
| 27. Mai 1987 ¹ | 156.601 |
| 30. Juni 1997 | 166.800 |
| 30. Juni 2005 | 163.274 |
¹ Volkszählungsergebnis
Religionen
Das Gebiet der Stadt Ludwigshafen gehörte zur Pfalz und war damit überwiegend ein evangelisches Gebiet. Doch zogen schon kurz nach Gründung der Gemeinde auch römisch-katholische Bewohner zu, so dass beide Konfessionen relativ ausgewogen vertreten waren.
Die evangelischen Bewohner gehörten anfangs zu den Kirchengemeinden Oggersheim beziehungsweise Frankenthal (Pfalz), bevor sie 1862 ihre erste eigenständige Kirchengemeinde erhielten. 1913 wurde das evangelische Dekanat Ludwigshafen innerhalb der Evangelischen Kirche der Pfalz (Protestantische Landeskirche) gegründet, zu dem heute alle evangelischen Kirchengemeinden der Stadt gehören, es sei den sie sind Glieder einer Freikirche.
Die römisch-katholischen Bewohner gehörten anfangs zu den Pfarreien Friesenheim, Mundenheim und Oppau, bevor sie 1857 ihre erste eigenständige Pfarrei erhielten. Um 1913 entstand das katholische Stadtdekanat Ludwigshafen innerhalb der Diözese Speyer, zu der heute alle katholischen Pfarrgemeinden der Stadt gehören. Durch Einwanderer kamen in den letzten 10 - 20 Jahren auch andere Religionen hinzu.
Politik
Stadtoberhäupter und Stadtrat
An der Spitze der Gemeinde (beziehungsweise Stadt) Ludwigshafen stand seit Gründung der Kommune 1853 ein ehrenamtlicher, ab 1896 ein hauptamtlicher Bürgermeister, der ab 1920 den Titel Oberbürgermeister erhielt.
Gemeinde- und Stadtoberhäupter
- 1853 - 1862: Heinrich Wilhelm Lichtenberger
- 1863 - 1868: Carl Huss
- 1868 - 1872: Joseph Hoffmann
- 1872 - 1889: Georg Kutterer
- 1890 - 1891: Wendelin Hoffmann jun.
- 1891 - 1896: Carl Grünzweig
- 1896 - 1920: Friedrich Krafft
- 1920 - 1930: Christian Weiss
- 1931 - 1937: Fritz Ecarius
- 1937 - 1941: Erich Stolleis
- 1941 - 1942: Franz Schubert, kommissarisch
- 1942 - 1943: Ludwig Holzer, kommissarisch
- 1943 - 1945: Hans Horn, kommissarisch
- 1945: Otto Stabel, kommissarisch
- 1945: Hanns Hoffmann (SPD)
- 1945 - 1955: Valentin Bauer (SPD)
- 1955 - 1957: Werner Bockelmann (SPD)
- 1957 - 1965: Hans Klüber (SPD)
- 1965 - 1993: Werner Ludwig (SPD)
- 1993 - 2001: Wolfgang Schulte (SPD)
- 2002 - 2006: Eva Lohse (CDU)
Bei den Stadtratswahlen vom 13. Juni 2004 ergab sich folgendes Ergebnis:
- CDU 42,9% (-0,0) - 26 Sitze (=)
- SPD 32,6% (-8,6) - 20 Sitze (-5)
- REP 8,8% (+3,5) - 5 Sitze (+3)
- Bündnis 90/Die Grünen 6,0% (+1,7) - 4 Sitze (+1)
- FWG 5,5% (+1,5) - 3 Sitze (=)
- FDP 4,1% (+1,7) - 2 Sitze (+2)
Die Fraktionen von CDU und SPD arbeiten seit 2001 im Rat zusammen, haben allerdings keine offizielle Koalition gebildet.
Wappen

ehemaliges Wappen aus dem Jahr 1900
Das Wappen der Stadt Ludwigshafen zeigt in Rot einen gesenkten goldenen Anker. Die Stadtfarben sind Rot-Gelb-Rot.
Der Anker als Symbol der Schifffahrt soll die Stadt am Rheinhafen versinnbildlichen. Das heutige Wappen wurde am 14. September 1937 vom Reichsstatthalter in Bayern genehmigt. Der Anker war auch im 1. Wappen der Stadt aus dem Jahre 1853 abgebildet. Mit der Eingemeindung von Nachbarorten veränderte sich auch das Wappen und zwar 1895 und erneut 1900. Die damaligen Wappen zeigten einen vierteiligen Wappenschild mit Anker, Rauten und Spaten beziehungsweise Anker, Rauten, Spaten und Schlüssel. 1937 reduzierte man die Wappenbilder auf den Anker allein. Die Stadtfarben, die sich üblicherweise von den Wappenfarben ableiten wurde erst 1895 offiziell genehmigt.
Städtepartnerschaften
Ludwigshafen unterhält mit folgenden Städten eine Städtepartnerschaft:
- Pasadena (USA), seit 1948
- Lorient (Frankreich), seit 1963
- Havering (Vereinigtes Königreich), seit 1971
- Sumqay?t (Aserbaidschan), seit 1987
- Dessau (Sachsen-Anhalt) seit 1988
- Antwerpen (Belgien), seit 1999
Wirtschaft und Infrastruktur
Chemische Industrie
In Ludwigshafen befindet sich der Stammsitz der BASF, die hier den größten zusammenhängenden Chemiestandort der Welt - gegliedert in mehr als 300 Einzelbetriebe - betreibt. Im Umfeld der BASF und durch Ausgründungen haben sich weitere Chemieunternehmen wie z. B. die Abbott GmbH und die Raschig GmbH angesiedelt.
Ansässige Unternehmen
- Abbott GmbH & Co.KG
- Berkel Pfälzische Spritfabrik GmbH & Co.KG Alkoholrafinerie
- BK Giulini Chemie GmbH & Co. OHG
- Franz Kehl Betriebs-GmbH
- G & H MONTAGE GmbH
- Glas - Mayer GmbH & Co. KG
- ISD - Industrie Service für Datenverarbeitung GmbH
- J. Engelsmann AG
- Kamb Elektrotechnik GmbH
- Keipp elektro-bau-technik GmbH
- Lang & Peitler Automation GmbH
- Die Medien-Union (Rheinpfalz)
- MD Medicus Ges. f. medizinische Serviceleistungen mbH
- Pfalzwerke AG
- PLANEX Planen, Zelte, Hallen GmbH
- Privatbrauerei Gebr. Mayer
- Radio RPR GmbH & Co. KG
- Raschig GmbH
- Reckitt Benckiser
- Saint Gobain G & H Isover AG
- SHE Informationstechnologie AG
- Sterling SIHI GmbH
- Technische Werke Ludwigshafen AG
- VR BANK eG, Ludwigshafen
Verkehr
Durch das nördliche Stadtgebiet führt die Bundesautobahn 6 Saarbrücken-Nürnberg. Im Westen der Stadt führt die Bundesautobahn 61 Speyer-Koblenz vorbei. Ferner beginnen hier die A 65 in Richtung Neustadt an der Weinstraße und die A 650 in Richtung Bad Dürkheim. Folgende Bundesstraßen führen durch das Stadtgebiet: von Süden nach Norden die B 9, in Richtung Westen die B 37 nach Bad Dürkheim und in Richtung Süden die B 44.
Dem Hauptbahnhof, 1967 als "modernster Bahnhof Europas" eingeweiht, macht seit Dezember 2003 der S-Bahnhof Ludwigshafen-Mitte Konkurrenz. Außerdem gibt es Stadtteilbahnhöfe in Oggersheim, Mundenheim und Rheingönheim sowie einen Werksbahnhof auf dem Gelände der BASF.
Seit 14. Dezember 2003 erschließt die S-Bahn Rhein-Neckar den gesamten Rhein-Neckar-Raum mit Linien bis in die Westpfalz, den Odenwald und nach Südhessen führt.
Den öffentlichen Personennahverkehr versorgen mehrere Straßenbahnlinien der Verkehrsbetriebe Ludwigshafen (VBL), der Rhein-Haardtbahn (RHB) der MVV-Verkehr sowie Buslinien mehrerer Verkehrsbetriebe. Alle öffentlichen Verkehrsmittel sind zu einheitlichen Preisen innerhalb des Verkehrsverbunds Rhein-Neckar (VRN) zu benutzen. In den 70er-Jahren plante man den Bau des U-Bahn Netzes Mannheim-Ludwigshafen, der jedoch aus Kostengründen nicht realisiert werden konnte. Das Projekt U-Bahn Mannheim-Ludwigshafen wurde nie vollendet. Die bis dahin gebauten U-Bahn Stationen werden heute von normalen Straßenbahnen bedient und nicht mit Stadtbahnen. Die Bahnsteighöhe beträgt 35cm, geplant waren 80-90cm hohe Bahnsteige und 80m lange U-Bahn Stationen. Unterirdische Stationen in Mannheim & Ludwigshafen: Ludwigshafen Hauptbahnhof, Rathaus-Center I, Rathaus-Center II, Danziger Platz, Hemshofstraße, Ostausgang (Hauptbahnhof), Dalberg, Gartenstraße, Rheinstraße.
Medien
Ludwigshafen ist Sitz von Radio RPR, dem ältesten privaten Rundfunksender Südwestdeutschlands. Zudem betrieb hier der SWR ein Studio. Als Tageszeitung erscheint die Hauptausgabe der Rheinpfalz, einer Regionalzeitung mit zahlreichen Lokalausgaben in der ganzen Pfalz.
In Ludwigshafen startete am 1. Januar 1984 mit dem Kabelpilotprojekt Ludwigshafen das Privatfernsehen und somit das duale Rundfunksystem in Deutschland. Aus einem Kellerstudio nahm der Sender PKS seinen Sendebetrieb auf, aus dem ein Jahr später SAT.1 wurde.
Bildung

Ostasieninstitut der FH Ludwigshafen am Rheinufer
In Ludwigshafen gibt es zwei Fachhochschulen:
- Die Fachhochschule Ludwigshafen - Hochschule für Wirtschaft mit Ostasieninstitut. Sie ist eine Einrichtung des Bundeslandes Rheinland-Pfalz und bildete bis 2004 Diplom-Betriebswirte/innen aus. Seit 2004 wurde auf Bachelor und Master umgestellt.
- Die Evangelische Fachhochschule Ludwigshafen - Hochschule für Sozial- und Gesundheitswesen. Sie ist eine Einrichtung der Evangelischen Kirche der Pfalz und bildet zum/zur Diplom-Sozialarbeiterin/pädagogin, Diplom Pflegepädagogen/in oder Diplom-Pflegewirt/in aus.
Die nächstgelegene Universität ist die Universität Mannheim auf der gegenüberliegenden Rheinseite.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Theater und Orchester
- Theater im Pfalzbau (ohne eigenes Ensemble)
- Studiobühne TiP
- Prinzregenten-Theater am Hemshof
- Theater Hemshof-Schachtel
- Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz - Das Orchester wurde 1919 in Ludwigshafen gegründet. Es wirkte unter anderem bei Uraufführungen von Werken von Werner Egk, Giselher Klebe und Wolfgang Rihm mit.
Museen

von Joan Miró gestaltete Wand am Wilhelm-Hack-Museum
- Bürgermeister-Ludwig-Reichert-Haus (Kunstverein)
- Ernst Bloch-Zentrum Ausstellung über Ernst Bloch (Bloch-Archiv) und Wechselausstellungen
- Heimatmuseum in Friesenheim (Kulturgeschichte)
- Karl-Otto-Braun-Museum in Oppau (Kulturgeschichte)
- Schillerhaus in Oggersheim (Friedrich Schiller-Erstdrucke)
- Stadtmuseum Ludwigshafen (Stadtgeschichte)
- Wilhelm-Hack-Museum (Gondorfer Fund, Mittelalter, Klassische Moderne und Graphisches Kabinett)
Bauwerke

Faktor Haus am Berliner Platz
- BASF-Hochhaus "Friedrich-Engelhorn-Hochhaus"
- Fernmeldeturm in Stahlbetonbauweise, Höhe: 138 Meter (Geographische Koordinaten: 8°25'25" östliche Länge, 49°28'28" nördliche Breite)
- Kaufhaus am Be
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