Hotels in Meiningen - Sonderangebote und Restplätze
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| Wappen | Karte |
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| Basisdaten |
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| Bundesland: | Thüringen |
| Landkreis: | Schmalkalden-Meiningen |
| Geografische Lage: | Koordinate: 50° 33? N, 10° 25? O50° 33? N, 10° 25? O |
| Höhe: | 287 m ü. NN (Stadtkirche) |
| Fläche: | 41,38 km² |
| Einwohner: | 21.595 (31. Dezember 2004) |
| Bevölkerungsdichte: | 522 Einwohner je km² |
| Postleitzahl: | 98617 (alt: 6100) |
| Vorwahl: | 03693 |
| Kfz-Kennzeichen: | SM (alt: MGN) |
| Gemeindeschlüssel: | 16 0 66 042 |
| Stadtgliederung: | 8 Stadtteile |
Adresse der Stadtverwaltung: | Schlossplatz 1 98617 Meiningen |
| Website: | www.meiningen.de |
| E-Mail-Adresse: | edv@stadtmeiningen.de |
| Politik |
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| Bürgermeister: | Reinhard Kupietz (parteilos) |
Meiningen ist die Kreisstadt vom Landkreis Schmalkalden-Meiningen in Thüringen mit etwa 21.500 Einwohnern. Die Mittelstadt an der Werra gilt als das Kultur-, Justiz- und Finanzzentrum Südthüringens. Wirtschaftlich ist die ehemalige Residenzstadt heute vom Kultur- und Städtetourismus, der High-Tech-Branche, vom Maschinen-/Metallbau und der Nahrungsmittelindustrie geprägt.
Inhaltsverzeichnis- 1 Geografie
- 1.1 Geografische Lage
- 1.2 Ausdehnung des Stadtgebiets
- 1.3 Nachbargemeinden
- 1.4 Stadtgliederung
- 2 Geschichte
- 2.1 Eingemeindungen
- 2.2 Einwohnerentwicklung
- 3 Politik
- 4 Städtepartnerschaften
- 5 Kultur und Sehenswürdigkeiten
- 5.1 Das Meininger Theater
- 5.2 Museen
- 5.3 Musik
- 5.4 Bauwerke
- 5.5 Parks
- 5.6 Naturdenkmäler
- 5.7 Regelmäßige Veranstaltungen
- 5.8 Kulinarische Spezialitäten
- 5.9 Verkehr
- 5.10 Ansässige Unternehmen
- 5.11 Öffentliche Einrichtungen
- 5.12 Bildung
- 6 Persönlichkeiten
- 6.1 Söhne und Töchter der Stadt
- 6.2 Weitere Persönlichkeiten
- 7 Weblinks
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Geografie
Geografische Lage
Meiningen liegt im Werratal zwischen Rhön und Thüringer Wald an der Klassikerstraße in einer Höhe von 287 Meter über NN (Stadtzentrum). Die umliegenden Berge sind bis zu 490 Meter hoch. Durch ihre zentrale Lage ist die Stadt aus allen Teilen Deutschlands gut erreichbar.
Ausdehnung des Stadtgebiets
Von den 41,38 km², die das Stadtgebiet umfasst, sind ca. 20 km² bebaut. Die Nord-Süd-Ausdehnung beträgt 6 km, in Ost-West-Richtung 3,5 km.
Nachbargemeinden
Angrenzende Gemeinden sind Ellingshausen, Herpf, Kühndorf, Obermaßfeld-Grimmenthal, Rippershausen, Rohr, Sülzfeld, Untermaßfeld, Utendorf, Wallbach und Walldorf.
Stadtgliederung
Kernstadt mit 7 Stadtteilen (Zentrum, Nordstadt, Oststadt, Südstadt, Jerusalem, Helba, Welkershausen) und 1 Ortsteil (Dreißigacker)
Geschichte

Blick über die Stadt nach Norden
Schon in der Bronzezeit war das Werratal im Raum Meiningen besiedelt. Dass der Name der Siedlung auf das Geschlecht der Meginiden zurückzuführen sei, gehört allerdings ins Reich der Sage.
Um 700 christianisiert, wurde die Siedlung 982 erstmals urkundlich erwähnt. Kaiser Otto II. übergibt sein Königsgut Meiningen dem Stift Sankt Peter und Paul in Aschaffenburg. 1008 gab Heinrich II. dem Bistum Würzburg Meiningen als Lehen. 1153 erhielt Meiningen die ersten Stadtrechte und im Jahre 1344 die Rechte der Freien Reichsstadt Schweinfurt. Im Laufe der folgenden Jahrhunderte versuchte Meiningen immer wieder vergeblich, sich von der drückenden Herrschaft der Würzburger Bischöfe zu befreien. Erst 1547 kam die Stadt durch Tausch an die benachbarten Grafen von Henneberg, nach deren Aussterben 1583 an das wettinische Herzogtum Sachsen. Den Dreißigjährigen Krieg überstand Meiningen unversehrt durch die Zahlung von 3.000 Talern an den kroatischen Feldherrn Isolani, der die zahlungsunfähigen Nachbarorte in Flammen aufgehen ließ.
Von 1680 bis 1918 war Meiningen Haupt- und Residenzstadt vom Herzogtum Sachsen-Meiningen, das nach mehreren Erbteilungen unter Herzog Bernhard I. entstand und und sich während seiner Existenz mehrmals veränderte und vergrößerte. Seit der Regierung der Enkel Bernhards bemühten sich die Herzöge, aufgeklärt und liberal sowohl in religiöser als auch in politischer Hinsicht, um das Wohl ihres Landes und legten Wert auf Volksnähe. 1776 wurde das erste Lehrerseminar Thüringens in Meiningen gegründet. Am Ende des 18. Jahrhunderts ließ Georg I. die Stadtbefestigung niederreißen und den Englischen Garten anlegen. Eine besondere Bedeutung erhielt Meiningen unter dem vorletzten Herzog Georg II., der als Theaterherzog mit einer weltweit bedeutenden Theaterreform in die Kulturgeschichte einging.
Nach Abdankung des Herzogs Bernhard III. war Meiningen von 1918 bis 1920 Hauptstadt des Freistaates Sachsen-Meiningen und 1920 eines von 7 Gründungsmitgliedern von Thüringen. Von 1952 bis 1990 gehörte die Stadt zum Bezirk Suhl. Seit 1990 gehört Meiningen wieder zu Thüringen.
Eingemeindungen
Am 1. Oktober 1990 wurde Dreißigacker eingemeindet.

Bankgebäude in der Leipziger Str.
Einwohnerentwicklung
Entwicklung der Einwohnerzahl (ab 1960 31. Dezember):
1545 bis 1933 - 1545 ? 2.200
- 1600 ? 4.760
- 1833 ? 5.659
- 1871 ? 8.876
- 1890 ? 12.029
- 1905 ? 15.945
- 1910 ? 17.131
- 1925 ? 18.221
- 1933 ? 18.833
| 1939 bis 1995 - 1939 ? 22.305
- 1946 ? 23.700 1
- 1950 ? 23.484 2
- 1960 ? 23.748
- 1972 ? 25.795
- 1981 ? 25.427
- 1984 ? 25.892
- 1994 ? 24.001
- 1995 ? 23.286
| 1996 bis 2004 - 1996 ? 22.777
- 1997 ? 22.454
- 1998 ? 22.349
- 1999 ? 22.229
- 2000 ? 22.240
- 2001 ? 22.159
- 2002 ? 21.965
- 2003 ? 21.775
- 2004 ? 21.686
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- Datenquelle ab 1994: Thüringer Landesamt für Statistik
1 29. Oktober
2 31. August
Politik
Meiningen ist erfüllende Gemeinde für Henneberg, Herpf, Rippershausen, Stepfershausen, Sülzfeld und Untermaßfeld.
Städtepartnerschaften
- Neu-Ulm in Bayern
- Obertshausen in Hessen
- Bussy-Saint-Georges in Frankreich bei Paris (im Aufbau)
- Adelaide in Australien - freundschaftliche Beziehungen
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Das Meininger Theater
Von besonderer Bedeutung war das Meininger Hoftheater. Das Ensemble nannte man einfach ?die Meininger?. Es hatte eine führende Rolle bei der Durchsetzung der deutschen Bühnenaussprache. Schauspiel wie auch Musiktheater hatten eine Vorbildwirkung in Deutschland und in Europa. Besonders bedeutsam war die Tätigkeit des ?Theaterherzogs? Georg II. (1866?1914), der das Hoftheater leitete und auch Regie führte. Er entwickelte das damals revolutionäre Regietheater und machte es durch sehr erfolgreiche Gastspiele in Berlin und vielen anderen Metropolen Europas (1874-1890) bekannt. Die Bedeutung dieser Theaterreform lässt sich leicht daran ermessen, dass es ohne ein Regietheater zum Beispiel kein Hollywood gäbe.
Entsprechendes galt unter diesem Herzog für die Meininger Hofkapelle, deren Arbeit der berühmte Dirigent Hans von Bülow prägte und deren Hofkapellmeister kurzfristig der junge Richard Strauss sowie in der Zeit von 1911?1914 schließlich Max Reger war. Der Erste Weltkrieg und der Tod des kunstsinnigen Herzogs 1914 beendeten diese Blütezeit. Noch heute aber gibt es das Max-Reger-Archiv mit seinem künstlerischem Nachlass im Schloss Elisabethenburg zu sehen.
Das Meininger Theater wird heute als Staatstheater geführt und bietet Oper- und Schauspielaufführungen sowie Puppentheater und Konzerte.
Museen
- Staatliche Museen im Schloss Elisabethenburg
- Theatermuseum 'Zauberwelt der Kulisse' in der Reithalle mit sehr schönen alten Theaterprospekten
- Literaturmuseum Baumbachhaus u.a. zum Leben und Wirken von Rudolf Baumbach
- Meininger Zweiradmuseum Ausstellung sämtlicher Zweiräder aus DDR-Produktion
Musik
Bekannt ist die Max-Reger-Musikschule. Sie ist im Bibrabau des Schlosses Elisabethenburg untergebracht. Das Orchester des Meininger Theaters lädt oft zu Sinfoniekonzerten ein.
Bauwerke
Historisch:
- Schloss Elisabethenburg
- Schloss Landsberg
- Das Meininger Theater
- Fachwerkhäuser: Büchnersches Hinterhaus, Alte Posthalterei, Wintergasse 8, Ernestinerstr. 48
- Bürgerhäuser: Henneberger Haus, Schlundhaus, Steinerne Haus
- Großes Palais
- Kleine Palais
- Hotel "Sächsischer Hof"
- Bankgebäude in der Leipziger Str. (Bank für Thüringen/Reichsbank/Deutsche Hypothekenbank)
- Stadtkirche St. Marien (evang.)
- Katholische Kirche "Unsere liebe Frau"
- Gründerzeitviertel im Stadtzentrum
- Denkmalanlage "Johannes Brahms"
- Heinrichsbrunnen
Modern:
- Justizzentrum
- Bundesbankfiliale
- Multihalle
- Hallen-Freibad Rohrer Stirn
- Firmengebäude ADVA
Parks
- Englischer Garten
- Schlosspark
- Parkfriedhof (sehenswert)
Naturdenkmäler
- Die Goetz-Höhle ist Deutschlands größte begehbare Kluft- und Spalthöhle.
- Der Meininger Hausberg ist der 739 m hohe Dolmar
Regelmäßige Veranstaltungen
- Thüringer Kleinkunstfestival (September)
- Theaterwoche (Juni)
- Honky-Tonk Kneipenfestival (Juni)
- Hütes-/Stadtfest (Juli)
Kulinarische Spezialitäten
Heimstatt der Thüringer Klöße, hier Hütes genannt.
Verkehr
Verkehrsknotenpunkt:
- Straße: A71, B19, B89, B280
- 4 Bahnstrecken: M.-Erfurt, M.-Schweinfurt, M.-Eisenach, M.-Sonneberg
Ansässige Unternehmen
Dampflokwerk Meiningen
Öffentliche Einrichtungen
- Landratsamt
- Justizzentrum (Landgericht/Amtsgericht/Verwaltungsgericht/Sozialgericht/Staatsanwaltschaft)
- Klinikum
Bildung
- Bildungsinstitut und Fachhochschule der Thüringer Polizei
- Medizinische Fachschule
- Berufsbildungszentrum Meiningen
Persönlichkeiten
Söhne und Töchter der Stadt
- Prof. Dr. Theodor Oberländer (1905?1998), deutscher Politiker (GB/BHE bzw. CDU), Bundesvertriebenenminister und MdB
- Dr. Bernd Meinunger (Meiningen1944), deutscher Liedtexter
Weitere Persönlichkeiten
- Der Märchensammler und Schriftsteller Ludwig Bechstein war Archivar in Meiningen.
- Der Bibliothekar und spätere Hofrat Rudolf Baumbach war einer der populärsten Autoren der 1880er-Jahre.
- Der Forstwissenschaftler Ekkehard Schwartz verbrachte seine Kindheit und Jugend in Meiningen und besuchte dort das Gymnasium Bernhardinum.
Weblinks
| Commons: Meiningen ? Bilder, Videos oder Audiodateien |
- Stadt Meiningen
- Meininger Theater
- Meiningen, A71 und mehr ...
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