Hotels in Quedlinburg - Sonderangebote und Restplätze sortiert nach Preis, Kategorie, usw. in Quedlinburg | Wappen | Karte |
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| Basisdaten |
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| Bundesland (Deutschland): | Sachsen-Anhalt | | Landkreis: | Quedlinburg | | Fläche: | 78,15 km² | | Einwohner: | 22.795 (30. Juni 2005) | | Bevölkerungsdichte: | 292 Einwohner je km² | | Höhe: | 123,5 bis 182,6 m ü. NN | | Postleitzahl: | 06484 | | Vorwahl: | 03946 | | Geografische Lage: | Koordinate: 51° 47? 30" N, 11° 08? 50" O51° 47? 30" N, 11° 08? 50" O | | Kfz-Kennzeichen: | QLB | | Gemeindeschlüssel: | 15 3 64 016 | | Stadtgliederung: | 3 Stadtteile | Adresse der Stadtverwaltung: | Markt 1 06484 Quedlinburg | | Website: | www.quedlinburg.de | | E-Mail-Adresse: | stadt@quedlinburg.de | | Politik |
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| Bürgermeister: | Eberhard Brecht (SPD) |
Quedlinburg, gelegen an der Bode, ist die Kreisstadt des Landkreises Quedlinburg am nördlichen Harzrand im deutschen Bundesland Sachsen-Anhalt. Sehenswert sind die Altstadt mit Kopfsteinpflaster, verwinkelten Gassen und 1200 Fachwerkhäusern aus sechs Jahrhunderten und der Markt mit dem Renaissance-Rathaus und dem Roland sowie das Schloss und die Stiftskirche mit dem Domschatz. Quedlinburg ist Deutschlands flächengrößtes Fachwerkbaudenkmal und zählt deshalb zu den Weltkulturerbestädten der UNESCO. Inhaltsverzeichnis- 1 Geschichte
- 1.1 Vorzeit und Mittelalter
- 1.2 Neuzeit bis zur Gegenwart
- 2 Städtepartnerschaften
- 3 Stadtgliederung
- 4 Einwohnerentwicklung
- 5 Kultur und Sehenswürdigkeiten
- 5.1 Theater und Konzerte
- 5.2 Museen
- 5.3 Kirchen
- 5.4 Bauwerke
- 6 Berühmte Persönlichkeiten
- 6.1 Ottonisches Königshaus
- 6.2 Liste der Äbtissinen von Quedlinburg
- 6.3 Söhne und Töchter der Stadt
- 7 Weitere Persönlichkeiten
- 8 Literatur
- 9 Weblinks
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GeschichteVorzeit und MittelalterErste Siedlungsspuren finden sich bereits aus der Altsteinzeit. Das Gelände war fast durchgehend besiedelt und wird erstmalig in einer Urkunde von König Heinrichs I. vom 22. April 922 erwähnt. (Diese Urkunde liegt heute in der Abtei von Corvey.) Nach Heinrichs I. Tod gründete seine zweite Frau Mathilde 936 auf dem Schlossberg ein Damenstift mit der Aufgabe der Totenmemorie. Erste Äbtissin dieses Stiftes wurde im 10. Jahrhundert die Tochter von Kaiser Otto I. Äbtissin Mathilde. Die kaiserliche Pfalz umfasste den gesamten Schlossberg, die so genannte Turnierbreite und die St. Wiperti-Kirche. Auf dieser südlich des Schlossberges gelegenen Pfalzanlage wurde 973 ein Reichstag abgehalten, zu dem sich etliche Herrscher versammelten. Unter denen waren auch Boleslav I., Herzog von Böhmen, und Mieszko I., Herzog der Polanen, welche dem Kaiser den Treueid leisteten. Nördlich dieser Pfalzanlage wurde 994 durch Otto III. der Grundstein zu einer Stadt gelegt und dieser Ansiedlung das Markt-, Münz- und Zollrecht verliehen. Ursprünglich als Wirtschaftsgrundlage für das Stift angelegt, entwickelte sich in den folgenden Jahrhunderten ein Spannungsverhältnis zwischen der aufstrebenden Bürgerstadt und dem Damenstift. Dem Niedersächsischen Städtebund tritt die Stadt 1384 bei und 1426 dem Hansebund. Das Spannungsverhältnis entscheidet die Äbtissin 1477 mit Waffengewalt zu ihren Gunsten. Quedlinburg scheidet aus sämtlichen Bündnissen aus und muss sich wieder vollständig unterwerfen. Der Roland, das Zeichen städtischer Unabhängigkeit, wird gestürzt. Neuzeit bis zur GegenwartSeinen größten städtebaulichen Aufschwung nimmt die Stadt beachtenswerter Weise im Dreißigjährigen Kriege. Viele der 1.200 erhaltenen Fachwerkhäuser sind in dieser Zeit entstanden. Unter anderem kann man hier den Ständerbau, eines der ältesten Fachwerkhäuser Norddeutschlands sehen.  Quedlinburg im April 2004 Im Laufe des 19. Jahrhundert entwickelt sich durch die Blumenzucht ein beachtlicher Wohlstand, welcher städtebaulich in einer Reihe von Jugendstilvillen ihren Ausdruck findet. Seit 1936 profanisierte Heinrich Himmler die Wipertikirche und die Kirche St. Servatii auf dem Schlossberg in der ehemaligen Reichshauptstadt zur Fahnenweihe für die SS. Hintergrund war der 1000. Todestag Heinrichs I. (936-1936), als dessen Wiedergeburt sich Heinrich Himmler sah. Zwar gab es kaum nennenswerte Kriegszerstörungen, doch reichten die Bemühungen durch die DDR nach 1945 nicht aus, den drohenden Verfall zu stoppen (zum Beispiel durch Einsatz erfahrener polnischer Restauratoren und Bauleute). Die ursprünglichen Planungen der DDR, die Altstadt niederzureißen und in sozialistischem Stil wiederaufzubauen, scheiterten an Geldmangel. Ein anfänglicher Versuch von angepassten Neubauten sind in der Schmalen Straße nördlich des Marktes zu sehen. Erst nach der Wende 1989 wurden zielstrebig Maßnahmen getroffen, um die Fachwerkbauwerke zu bewahren.
Bereits zu DDR-Zeiten, im Jahre 1986, wurde die Lyonel Feininger-Galerie eröffnet, mit Werken des berühmten Bauhaus-Künstlers, die vom Quedlinburger Dr. Hermann Klumpp, einem ehemaligen Schüler des Bauhaus, vor der Vernichtung durch die Nationalsozialisten bewahrt worden waren. Als seltenes Beispiel US-amerikanischen Kriegsraubes wurden seit 1989 Teile des Domschatzes zurückgekauft, welche US-Leutnant Joe Meador 1945 nach Texas gebracht hatte. Seit 1993 ist in der romanischen Stiftskirche St. Servatius wieder der berühmte Domschatz zu besichtigen. Zur Tausendjahrfeier der Verleihung des Markt-, Münz- und Zollrechtes wurden große Teile der Quedlinburger Altstadt und der Königshofkomplex im Dezember 1994 auf die Liste der Weltkulturerbestätten der UNESCO gesetzt; in der Neujahrsnacht 2005 wurde ein Fachwerkhaus der Altstadt durch Brand und die anschließenden Löscharbeiten z. T. stark beschädigt. Die Selketalbahn der Harzer Schmalspurbahnen wird zurzeit um 8,5 km von Gernrode (Harz) nach Quedlinburg verlängert. Die bestehende Normalspurstrecke wird dazu auf Meterspur umgespurt. Im Frühjahr/Sommer 2006 soll der erste Zug auf schmaler Spur zwischen Gernrode (Harz) und Quedlinburg rollen.
Städtepartnerschaften- Aulnoye-Aymeries, Frankreich (seit 1961)
- Herford, Nordrhein-Westfalen (seit 1991)
- Celle, Niedersachsen (seit 1991)
- Hann. Münden, Niedersachsen (seit 1991)
- Hameln, Niedersachsen (seit 1991)
StadtgliederungDie Kernstadt gliedert sich in den Königshofkomplex zwischen Burgberg und St. Wiperti, die Altstadt (994 gegründet), die Neustadt (im 12. Jh. gegründet), den Jugendstilvillengürtel (19./20. Jh.), die Süderstadt, die Kleyesiedlung, und die Kleersbebauung (1970/80er). Neben der Kernstadt besteht Quedlinburg aus den Stadtteilen Münchenhof, Gersdorfer Burg, Morgenrot und Quarmbeck sowie dem Münzenberg. Einwohnerentwicklung(jeweils zum 31. Dezember) - 1998 - 24.776
- 1999 - 24.559
- 2000 - 24.114
- 2001 - 23.901
- 2002 - 23.620
- 2003 - 23.216
- 2004 - 22.842
Kultur und SehenswürdigkeitenTheater und Konzerte- Städtische Bühnen Quedlinburg
- Harzer Bergtheater Thale
- Nordharzer Theaterverbund
- Quedlinburger Musiksommer
Museen- Ständerbau (Fachwerkmuseum)
- Schlossmuseum
- Domschatz
- Klopstock-Museum
- Lyonel-Feininger-Galerie
- Holzwurmmuseum
- Mitteldeutsches Modellbahn- und Spielwarenmuseum
- Museum für Glasmalerei und Kunsthandwerk
Kirchen- St.-Ägidii-Kirche
- St.-Benedikti-Kirche (Marktkirche)
- St.-Blasii-Kirche
- St.-Johannis-Kirche
- St.-Johannis-Kapelle
- St.-Mathilde-Kirche
- St.-Nikolai-Kirche
- Stiftskirche Sankt Servatius (Quedlinburg) (ehem. Stiftskirche, dann Schlosskirche)
- St.-Wiperti-Kirche
 Der Roland vor dem Rathaus
Bauwerke- romanische Stiftskirche St. Servatius
- Schloss
- Ständerbau (Fachwerkhaus aus dem 14. Jahrhundert)
- Brühl
- Historischer Marktplatz
- Rathaus
- Feldwarten
- Salfeldtsche Palais
Stadtmauer mit Stadttürmen - Schreckensturm - in ihm befindet sich eine Folterkammer und ein Verließ. Zu besichtigen und für Mutige zu bewohnen (zwei moderne Hotelzimmer)
- Lindenbeinsche Turm (Hoher Turm) - umgebaut und mit einer Galerie versehen, ist zu besteigen
- Schweinehirtenturm - als Wohnung ausgebaut, nicht zu besichtigen
- Gänsehirtenturm - ist zu besichtigen und als Hotelzimmer zu buchen
- Kaiserturm - als Wohnturm umgebaut, mit ein bisschen Glück auch zu besichtigen
- Turm opp'n Tittenplan (Kuhhirtenturm) - befindet sich in Privathand
- Kruschitzkyturm - nicht begehbar
- Pulverturm - nicht begehbar
- Mertensturm - nicht begehbar
- Spiegelsturm - nicht begehbar
Regelmäßige Veranstaltungen - Kaiserfrühling zu Ostern und Pfingsten - mittelalterliches Spektakel in der historischen Altstadt
- Advent in den Höfen - immer am 2. und 3. Adventswochenende; bis zu 25 Höfe laden zum Verweilen ein
- Tag des offenen Denkmals - 2. Septemberwochenende; viele Denkmäler werden geöffnet, die sonst verschlossen sind, z.B.: die Begehung der Türme der Nikolaikirche
- Quedlinburger Dixieland- und Swingtage
- Quedlinburger Musiksommer vom Juni bis September
- und noch vieles mehr
Berühmte PersönlichkeitenOttonisches KönigshausDie folgenden Herrscher hielten sich zeitweise in Quedlinburg: - Heinrich I. (876-936 erster deutscher König)
- Mathilde (um 896-968 Heilige, Gemahlin Heinrichs I.)
- Otto I. der Große (912-973 erster deutscher Kaiser)
- Editha (912-946 engl. Prinzessin, 1. Gemahlin Ottos I.)
- Adelheid (um 931-999 ital. Prinzessin, 2. Gemahlin Ottos I.)
- Otto II. (955-983 Sohn Ottos des Großen und Adelheids)
- Theophanu (um 960-991 byzant. Prinzessin, Gemahlin Ottos II., deutsche Kaiserin)
- Otto III. (980-1002 Sohn Ottos II. und Theophanus)
Liste der Äbtissinen von Quedlinburg- Mathilde, Tochter Kaiser Otto I., Prinzessin des Deutschen Reiches 966 - 999 (Liudolfinger)
- Adelheid I., Tochter Kaiser Otto II., Prinzessin des Deutschen Reiches - 1045 (Liudolfinger)
- Beatrix I., Prinzessin des Deutschen Reiches - 1062 (Salier)
- Adelheid II., Prinzessin des Deutschen Reiches - ca. 1095 (Salier)
- Eilica - 1110
- Agnes I., Tocher Wladyslaw I. Herman, Nichte von Beatrix I. und Adelheid II., Prinzessin von Polen - ca. 1125
- Gerburg, Gräfin von Kappenberg - 1137
- Beatrix II. von Schwaben, Gräfin von Winzenburg - 1160
- Meregart - 1161
- Adelheid III., Pfalzgräfin von Sommerschenburg in Sachsen - 1184
- Agnes II. (Gedenkmünze), Markgraefin von Meissen - 1203
- Sophia, Gräfin von Brehna - 1225
- Bertradis I., Freiin von Krosigk - 1230
- Kunigunde, Edle von Kranichfeld - 1231
- Osterlinde, Gräfin von Falkenstein - 1232
- Gertrud Edle von Amfurth - 1270
- Bertradis II. - 1308
- Jutta Edle von Kranichfeld - 1347
- Luitgard, Gräfin zu Stolberg - 1354
- Agnes III., Edle zu Schraplau - 1362
- Elisabeth I. Edle von Hakeborn - 1376
- Margarete Edle von Schraplau - 1379
- Ermgard Burggraefin von Kirchberg - 1405
- Adelheid IV., Gräfin von Isenburg-Buedingen - 1434
- Anna I., Voegtin von Plauen - 1458
- Hedwig, Herzogin von Sachsen - 1511
- Magdalene, Fürstin von Anhalt-Köthen-Zerbst - 1514
- Anna II., Gräfin zu Stolberg (Einführung der Reformation) - 1574
- Elisabeth II., Gräfin von Regenstein-Blankenburg - 1584
- Anna III., Gräfin zu Stolberg-Wernigerode - 1601
- Maria, Herzogin zu Sachsen-Weimar - 1610
- Dorothea, Herzogin zu Sachsen - 1617
- Dorothea Sophie, Herzogin zu Sachsen-Altenburg - 1645
- Anna Sophie I., Pfalzgräfin bei Rhein-Birkenfeld - 1680
- Anna Sophie II., Landgräfin von Hessen-Darmstadt - 1683
- Anna Dorothea von Sachsen-Weimar - 1704
- Zwischenregierung (Sedisvacanz) der Pröpstin Aurora von Königsmarck- 1710 (Koadjutorin)
- Marie Elisabeth, Herzogin von Holstein-Gottorp - 1755
- Amalie, Prinzessin von Preußen Äbtissin ab 1755- 1787
- Sophie Albertine, Prinzessin von Schweden - 1803
Söhne und Töchter der Stadt- Dorothea Erxleben (1715-1762) erste deutsche Ärztin
- Johann Heinrich Rolle (1716-[[1785]) Komponist und Musikpädagoge
- Friedrich Gottlieb Klopstock (1724-1803) Begründer der Erlebnisdichtung und des deutschen Irrationalismus
- Carl Friedrich Cramer (1752-1807) Altphilologe und Linguist
- Johann Heinrich Besser (1775-1826) Verleger
- Johann Christoph Friedrich GutsMuths (1759-1839) Vater der deutschen Gymnastik
- Carl Ritter (1779-1859) Begründer der wissenschaftlichen Erdkunde
- Julius Wolff (1824-1910) Ehrenbürger, Dichter und Schriftsteller
- Dr. Gustav Brecht (1830-1905) Ehrenbürger der Stadt Quedlinburg
- Robert Bosse (1832-1901), Ehrenbürger der Stadt, preußischer Kultusminister
- Albert Becker (1834-1899), Komponist
- Fritz Graßhoff (1913-1997), Dichter, Maler, Schlagertexter
- Richard Anders (Quedlinburg1928) Bildhauer
- Leander Haußmann (Quedlinburg1959) Regisseur (u. a. "Sonnenallee", "Herr Lehmann", "NVA")
Weitere Persönlichkeiten- Gottfried Arnold (Theologe) 1660-1714, Begründer der modernen Kirchengeschichtsschreibung
- Astrid Krebsbach/Hobohm/Horn bekannte deutsche Tischtennisspielerin
- Johann Heinrich Fritsch Superintendent an der St.-Benedikti-Kirche
Literatur- Brinkmann, Adolf: Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Kreises Stadt Quedlinburg, 1 u. 2 Berlin 1922 u. 1923.
- Denkmalverzeichnis Sachsen Anhalt Band 7.1.: Landkreis Quedlinburg Stadt Quedlinburg. Erarbeitet von Falko Grubitzsch et al. Halle/Saale, 1998.
- Fritsch, Johann Heinrich: Geschichte des vormaligen Reichsstifts und der Stadt Quedlinburg. Quedlinburg, 1828 (Band 1 und 2).
- Lorenz, Hermann: Werdegang von Stadt und Stift Quedlinburg. Quedlinburg, 1922.
- Kleemann, Selmar: Kulturgeschichtliche Bilder aus Quedlinburgs Vergangenheit. Quedlinburg, 1922.
- Schauer, Hans-Hartmut: Das städtebauliche Denkmal Quedlinburg und seine Fachwerkbauten, 1. Aufl. Berlin 1990.
Weblinks- http://www.weltkulturerbe-quedlinburg.de/
- http://www.quedlinburg-online.de/
- http://www.quedlinburg-information.de/
- http://www.quedlinburg-web.de/
- http://www.quedlinburgweb.de/
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