Hotels in Rastatt - Sonderangebote und Restplätze
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| Wappen | Karte |
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| Basisdaten |
|---|
| Bundesland: | Baden-Württemberg |
| Regierungsbezirk: | Karlsruhe |
| Regionalverband: | Mittlerer Oberrhein |
| Landkreis: | Rastatt |
| Gemeindeart: | Große Kreisstadt |
| Geografische Lage: |
Koordinate: 48° 51' N, 08° 12' O48° 51' N, 08° 12' O |
| Höhe: | 115 m ü. NN |
| Fläche: | 59,02 km² |
| Einwohner: | 47.603 (31. März 2005) |
| Bevölkerungsdichte: | 806 Einwohner je km² |
| Ausländeranteil: | 10,7 % |
| Postleitzahlen: | 76401-76437 (alt 7550) |
| Vorwahl: | 07222, 07229 |
| Kfz-Kennzeichen: | RA |
| Gemeindeschlüssel: | 08 2 16 043 |
| Stadtgliederung: | Kernstadt und 5 Stadtteile |
Adresse der Stadtverwaltung | Marktplatz 1 76437 Rastatt |
| Website: | www.rastatt.de |
| E-Mail-Adresse: | stadt@rastatt.de |
| Politik |
|---|
| Oberbürgermeister: | Klaus-Eckhard Walker |
Rastatt ist eine Stadt im Westen Baden-Württembergs, etwa 22 km südwestlich von Karlsruhe und ca. 12 km nördlich von Baden-Baden. Sie ist die Kreisstadt und größte Stadt des Landkreises Rastatt und bildet ein Mittelzentrum im Bereich des Oberzentrums Karlsruhe. Zum Mittelbereich Rastatt gehören neben Rastatt die Städte und Gemeinden Au am Rhein, Bietigheim, Bischweier, Durmersheim, Elchesheim-Illingen, Iffezheim, Kuppenheim, Muggensturm, Ötigheim und Steinmauern. Darüber hinaus gibt es Verflechtungen mit dem Nord-Elsaß.
Die Einwohnerzahl der Stadt Rastatt überschritt 1953 die 20.000-Grenze. Daher wurde Rastatt bereits mit Inkrafttreten der baden-württembergischen Gemeindeordnung am 1. April 1956 kraft Gesetzes zur Großen Kreisstadt erklärt. Mit den Gemeinden Iffezheim, Muggensturm, Ötigheim und Steinmauern hat die Stadt Rastatt eine Verwaltungsgemeinschaft vereinbart. Die Rastatter Bürger werden in den Nachbargemeinden Staffelschnatzer genannt.
Inhaltsverzeichnis- 1 Geografie
- 1.1 Nachbargemeinden
- 1.2 Stadtgliederung
- 2 Geschichte
- 2.1 Religionen
- 2.2 Eingemeindungen
- 2.3 Einwohnerentwicklung
- 3 Politik
- 3.1 Gemeinderat
- 3.2 Bürgermeister
- 3.3 Wappen
- 3.4 Städtepartnerschaften
- 4 Kultur und Sehenswürdigkeiten
- 4.1 Theater
- 4.2 Museen
- 4.3 Bauwerke
- 4.4 Rastatter Brunnen
- 5 Wirtschaft und Infrastruktur
- 5.1 Verkehr
- 5.2 Medien
- 5.3 Öffentliche Einrichtungen
- 5.4 Bildung
- 6 Söhne und Töchter der Stadt
- 7 Literatur
- 8 Weblinks
- 9 Parallelstadt
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Geografie
Rastatt liegt in der 30 km breiten Oberrheinischen Tiefebene, die im Osten vom Schwarzwald und im Westen auf der anderen Seite des Rheins von den französischen Vogesen begrenzt wird. Die größte Ausdehnung des Stadtgebiets beträgt in Nord-Süd Richtung 6,7 km und in Ost-West-Richtung 7,9 km. Der höchste Punkt im Stadtgebiet misst 130,0 m, der tiefste Punkt 110,5 m ü. N.N..

Rastatt 1910 vom Zeppelin Schwaben aus fotografiert
Nachbargemeinden
Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Rastatt. Sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Norden genannt.
Steinmauern, Ötigheim, Muggensturm, Bischweier und Kuppenheim (alle Landkreis Rastatt), Baden-Baden (Stadtkreis), Iffezheim (Landkreis Rastatt) sowie jenseits des Rheins in Frankreich die Gemeinden Munchhausen und Seltz im Département Bas-Rhin.
Stadtgliederung
Das Stadtgebiet Rastatts besteht aus der Kernstadt und den Stadtteilen Niederbühl mit Förch, Ottersdorf, Plittersdorf, Rauental und Wintersdorf, die erst im Rahmen der Gemeindereform der 1970er Jahre eingemeindet wurden. Die Stadtteile sind zugleich Ortschaften im Sinne der Gemeindeordnung für Baden-Württemberg. In jeder Ortschaft gibt es einen von der Bevölkerung bei jeder Kommunalwahl zu wählenden Ortschaftsrat mit einem Ortsvorsteher. Die Ortschaftsräte sind zu wichtigen, die Ortschaft betreffenden Angelegenheiten zu hören.
Die Kernstadt wird weiter unterteilt in die Stadtteile Mitte, Zay, Nord, Industrie, Süd, Münchfeld, West und Rheinau. Darüber hinaus gibt es noch separat gelegene Wohnplätze oder Wohngebiete mit eigenem Namen, so etwa Förch mit Schloss Favorite, Im Binsenfeld und Murgerstal.
Geschichte
Rastatt wurde um 1084 als "Rasteten" in einer Handschrift des Klosters Hirsau erstmals urkundlich erwähnt. Am 16. Oktober 1404 wurde der Ort von König Ruprecht zum Marktflecken erhoben.
Am 24. August 1689 wurde Rastatt durch die Franzosen fast vollständig vernichtet. Doch wurde die Siedlung alsbald wieder aufgebaut und 1697-99 wurde ein Jagdschloss errichtet. Um 1700 erhielt Rastatt dann die Stadtrechte, kurz bevor Markgraf Ludwig Wilhelm 1705 seine Residenz von Baden-Baden nach Rastatt verlegte. Inzwischen war das Jagdschloss teilweise wieder abgebrochen bzw. umgebaut und durch einen neuen Hauptbau ersetzt worden. Ab 1708 wurde der so genannte Sibyllenbau errichtet.
Im Rastatter Friede wurde 1714 der Spanische Erbfolgekrieg beendet. Aus Dank für den Frieden liess die Markgräfin Franziska Sibylla Augusta 1715 von ihrem Hofbaumeister Johann Michael Ludwig Rohrer einen Nachbau der Einsiedelner Kapelle von Einsiedeln in Rastatt errichten.
Die Schlossanlage Rastatt wurde weiter ausgebaut (u.a. entstand ab 1721 die Schloss-, Hof- und Garnisonskirche). Bis 1771 blieb Rastatt Residenz der Markgrafen von Baden-Baden. Dann kam das Territorium durch Erbschaft in den Besitz der in Karlsruhe residierenden Markgrafen von Baden-Durlach. Doch blieb Rastatt lange Zeit noch eine badische Garnisonsstadt. Beinahe wäre Rastatt 1776 Universitätsstadt geworden, doch aus Geldmangel wurden die Pläne der Rastatter Universität verworfen.
1799 fanden hier Friedensverhandlungen zwischen Frankreich und Preussen unter Beteiligung von Österreich statt. Sie endeten mit dem Rastatter Gesandtenmord.
Rastatt war auch nach dem Übergang an Baden-Durlach Sitz eines Amtes bzw. Oberamtes/Bezirksamtes das zum Murgkreis gehörte, dessen Sitz sich ebenfalls in Rastatt befand. Ab 1832 gehörte das Bezirksamt Rastatt zum Mittelrheinkreis, dessen Sitz sich bis 1847 ebenfalls in Rastatt befand. 1863 kam das Bezirksamt Rastatt zum Kreis Baden-Baden, der erst 1939 aufgelöst wurde. Seither ist Rastatt Sitz des damals gegründeten gleichnamigen Landkreises, der bei der Kreisreform zum 1. Januar 1973 seine heutige Ausdehnung erreichte.
Religionen
Rastatt gehörte anfangs zum Bistum Speyer und war dem Archidiakonat Stift St. German und Moritz in Speyer unterstellt. Im 16. Jahrhundert konnte die Reformation vorübergehend Einfluss nehmen. Auch unter baden-durlachischer Verwaltung 1594 bis 1622 war der Protestantismus gegenwärtig, doch blieb der Ort überwiegend katholisch. Die Pfarrgemeinde der späteren Stadt gehörte zunächst noch zu Bistum Speyer, ab 1810 zum Landkapitel Kuppenheim und dann zum Generalvikariat Bruchsal bevor sie 1821/27 Teil des neu gegründeten Erzbistums Freiburg wurde. Rastatt wurde Sitz eines Dekanats, das heute Dekanat Murgtal heißt und dem insgesamt 37 Pfarreien angehören. Die katholische Hauptpfarrkirche Rastatts ist die 1756 erbaute St. Alexanderkirche am Marktplatz. 1930 wurde die Herz-Jesu-Kirche im ehemaligen Offizierskasino des Füssilier-Regiments Nr. 40 im Stadtteil "Dörfel" südlich der Murg eingerichtet. 1973 entstand die Zwölf-Apostel-Kirche auf dem Röttererberg und 1986 die Heilig-Kreuz-Kirche im Stadtteil Rheinau. Auch in den Stadtteilen Rastatts gibt es jeweils eine katholische Kirche: St. Laurentius Niederbühl (erbaut 1853) und neue Pfarrkirche von 1974, St. Ägidius Ottersdorf (umgebaut 1833), neuromanische Kirche St. Jakobus Plittersdorf, St. Anna-Kapelle Rauental (erbaut 1721) und Kirche von 1931 sowie St. Michael Wintersdorf (erbaut 1756 mit älteren Bauteilen).

Evangelische Stadtkirche Rastatt
Ab 1773 gab es in Rastatt wieder evangelische Gottesdienste. Ab 1777 diente der Bibliothekssaal des Schlosses als Versammlungsort. 1807 erhielt die Gemeinde die Kirche des zwei Jahre zuvor aufgelösten Franziskanerklosters in unmittelbarer Nachbarschaft des Schlosses. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die durch Flüchtlinge stark angewachsene Gemeinde in Michaels- und Johannesgemeinde aufgeteilt. 1962 kam in der Siedlung die Thomasgemeinde mit eigenem Gemeindezentrum hinzu. Die Johannesgemeinde erhielt 1965 am Stadtrand auf dem Röttererberg eine neue Kirche und wurde 1979 getrennt: Das Neubaugebiet Rheinau und Rheinau-Nord wird seither von der Petrusgemeinde pastoriert, die 1982 eine neue Kirche mit Gemeindezentrum im Gewann Oberwald bezog. Die Michaelsgemeinde als Muttergemeinde der Rastatter Protestanten umfasst die Innenstadt mit Industriegebiet und das Wohngebiet westlich der Murg. Die Kirchengemeinde Rastatt gehört zum Kirchenbezirk Baden-Baden und Rastatt innerhalb der Evangelischen Landeskirche in Baden. In den Stadtteilen Rastatts gibt es Filialkirchengemeinden, die teilweise (Ottersdorf und Wintersdorf) von der selbstständigen Gemeinde Iffezheim pastoriert werden.
Neben den beiden großen Kirchen gibt es in Rastatt auch Freikirchen und Gemeinden, darunter eine Evangelisch-freikirchliche Gemeinde (Baptisten) und eine Adventisten-Gemeinde. Auch die Neuapostolische Kirche ist in Rastatt vertreten.
Frontansicht von St. Alexander
Eingemeindungen
Folgende Gemeinden wurden nach Rastatt eingegliedert:
- 1. Dezember 1971: Ottersdorf
- 1. April 1972: Plittersdorf
- 1. Mai 1972: Niederbühl und Rauental
- 31. März 1974: Wintersdorf
Einwohnerentwicklung
Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Die Zahlen sind Schätzungen, Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter (nur Hauptwohnsitze).
| Jahr | Einwohnerzahlen |
|---|
| 1650 | 1.700 | | 1800 | 3.040 | | 1834 | 5.634 | | 1852 | 7.424 | | 1. Dezember 1871 | 11.560 | | 1. Dezember 1880 ¹ | 12.356 | | 1. Dezember 1890 ¹ | 11.557 | | 1. Dezember 1900 ¹ | 13.941 | | 1. Dezember 1910 ¹ | 15.196 | | 8. Oktober 1919 ¹ | 12.310 | | 16. Juni 1925 ¹ | 14.003 | | 16. Juni 1933 ¹ | 14.208 |
| | Jahr | Einwohnerzahlen |
|---|
| 17. Mai 1939 ¹ | 17.415 | | 1946 | 13.526 | | 13. September 1950 ¹ | 16.390 |
| 6. Juni 1961 ¹ | 24.067 | | 27. Mai 1970 ¹ | 29.850 | | 31. Dezember 1975 | 38.030 | | 31. Dezember 1980 | 37.297 | | 27. Mai 1987 ¹ | 39.660 | | 31. Dezember 1990 | 42.376 | | 31. Dezember 1995 | 46.857 | | 31. Dezember 2000 | 45.655 | | 31. März 2004 | 47.447 |
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¹ Volkszählungsergebnis
Politik
Gemeinderat
Der Gemeinderat der Stadt Rastatt hat seit der letzten Kommunalwahl vom 13. Juni 2004 insgesamt 44 Mitglieder, die den Titel "Stadträtin/Stadtrat" führen. Sie gehören folgenden Parteien an:
- CDU 22 Sitze
- SPD 11 Sitze
- FW 5 Sitze
- Alternative Liste 3 Sitze
- FDP 2 Sitze
- REP 1 Sitz

Schloss Favorite Rückansicht
Bürgermeister
An der Spitze des Dorfes Rastatt stand anfangs der vom Landesherrn eingesetzte Schultheiß. Die Verwaltung oblag einem Bürgermeister und 12 Räten. Der Schultheiß amtierte lebenslang, der Bürgermeister ein Jahr. Im 16. Jahrhundert wurde der Schultheiß durch einen Untervogt bzw. Unteramtmann ersetzt. Der zuständige Obervogt saß in Kuppenheim. Nach Einführung der Städteordnung 1831 leitete ein Oberbürgermeister und 10 Ratsmitglieder die Stadtverwaltung.
Bürgermeister und Oberbürgermeister
- 1715-1746: Johann Nagel
- 1746-1752: Nikolaus Klee
- 1752-1756: Friedrich Kahe
- 1757-1766: Johan Klehe
- 1767-1769: Johann Höllmann
- 1770-1775: Johann Anton
- 1170-1782: Johann Merck
- 1782-1786: Josef Klee
- 1786-1793: Johann Merck
- 1793-1801: Johannes Franz
- 1801-1806: Simon Meyer
- 1806-1819: Johann Wolff
- 1819-1827: Johann Feyler
- 1827-1833: Ignaz Höllmann
- 1833-1849: Josef Müller
- 1849: Ludwig Sallinger
- 1849-1859: Heinrich Hammer
- 1859-1863: Gustav Wagner
- 1863-1880: Ludwig Sallinger
- 1880: Otto Armbruster
- 1881-1887: Albert Hirtler
- 1887-1897: Albert Stigler
- 1897-1898: Otto Hardung
- 1898-1913: Alfred Bräunig
- 1913-1933: August Renner
- 1933-1934: Dr. Karl Fees
- 1934-1945: Dr. Ernst Hein
- 1945: Franz Roth
- 1946-1948: Franz Maier
- 1949-1955: Max Jäger
- 1955-1975: Dr. Richard Kunze
- 1975-1991: Dr. h.c. Franz J. Rothenbiller
- 1991-2006: Klaus-Eckhard Walker (ehem. SPD)
Wappen

Das bis 1995 benutzte Wappen
Das Wappen der Stadt Rastatt zeigt in gespaltenem Schild, vorne in Gelb einen roten Schrägbalken, hinten in Rot eine goldene Weinleiter. Die Stadtflagge ist gelb-rot.
Das Wappen gilt als "redendes Wappen", weil die Weinleiter in der Mundart "Raste" genannt wird. Diese wird bereits in den Siegeln von 1571 abgebildet. Später wurde der badische Schrägbalken ins Wappen aufgenommen. Im 19. Jahrhundert setzte sich allmählich die Weinleiter alleine durch. Das Badische Innenministerium genehmigte dann am 6. März 1895 das Wappen in gespaltenem Schild mit beiden Symbolen. Dennoch wurde in der Folgezeit die einfache Form der Weinleiter als Wappen geführt, bis der Gemeinderat am 18. Dezember 1995 endgültig die amtlich verliehene Form des Wappens, den gespaltenen Schild mit Schrägbalken und Weinleiter, festlegte.

Einsiedelner Kapelle Rastatt
Städtepartnerschaften
Die Stadt Rastatt unterhält zu folgenden Städten Städtepartnerschaften:
- Orange (Frankreich), seit 1965
- New Britain (USA), seit 1984
- Fano (Italien), seit 1985
- Ostrov (Tschechien), seit 1991
- Woking (Vereinigtes Königreich), seit 2001
Städtepatenschaften werden seit 1969 zu Schlackenwerth (Ostrov, Tschechien) und seit 1987 zu Entre Rios (Brasilien) gepflegt.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Theater
Die 1990 eingeweihte Badner-Halle ist das kulturelle Veranstaltungszentrum der Stadt, u.a. für Theaterdarbietungen.
Museen
Das Stadtmuseum widmet sich der Rastatter Stadtgeschichte. Ferner gibt es ein original eingerichtetes altes Wohnhaus Am Kirchplatz 6 sowie das Riedmuseum in Ottersdorf.
Die Erinnerungsstätte für die Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte befindet sich im Schloss. Dieses beherbergt auch das 1934 eingerichtete Wehrgeschichtliche Museum. In der Fruchthalle ist die Städtische Galerie untergebracht.

Rastatter Schloss vom Schlosspark

Rastatter Schloss vom Hof
 Schloss Favorite Vorderansicht |
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 Bernhardusbrunnen Rastatt |
 Das Rastatter Rätsel am Bahnhof |
 Gefallenendenkmal der II.Abt. Art.-Reg 35 1939-45 |
 Menschenleere Rastatter Fußgängerzone, Sinnbild für viele schließende Geschäfte |
 Die Begegnung von Giuliano Vangi |
Bauwerke
Das stattliche Residenzschloss der Markgrafen von Baden-Baden ist das Wahrzeichen der Stadt. 1698 ließ Markgraf Ludwig Wilhelm I. von Baden 1655-1707, der gefeierte Türkenlouis, in Rastatt den Grundstein zum Bau eines Jagdschlosses legen. Ab 1700 wurde es zur repräsentativen Residenz ausgebaut. Weitere Sehenswürdigkeiten sind:
- Schloss Favorite Rastatt
- Einsiedelner Kapelle
- Pagodenburg
- Bernharduskirche
- Evangelische Stadtkirche
- Kath. Stadtkirche St. Alexander,
- historisches Rathaus
- Wasserturm
- Kasematten
- Festung Rastatt
- Rossi-Haus
- Fruchthalle
Ferner der Jüdische Friedhof, die Aalschokker in den Rheinauen und die Rheinfähre Plittersdorf-Seltz.
Rastatter Brunnen
- Bernhardusbrunnen
- Alexiusbrunnen
- Rastatter Rätsel vor dem Bahnhof
- Die Auflösung des Rastatter Rätsels
Wirtschaft und Infrastruktur
Heute ist der wichtigste Arbeitgeber das ortsansässige DaimlerChrysler-Werk.
Verkehr
Rastatt hat einen direkten Anschluss an der Bundesautobahn 5 Basel-Karlsruhe. Ferner führen die Bundesstraßen B 3 und B 36 durch die Stadt. Rastatt ist auch ein Bahnknotenpunkt. Der Bahnhof ist IC-Haltepunkt (Linie Konstanz-Offenburg-Karlsruhe-Stralsund) an der Strecke Karlsruhe-Basel, sowie der IRE-Linie Karlsruhe-Rastatt-Offenburg-Konstanz. Hier beginnt auch die Murgtalbahn nach Freudenstadt im Schwarzwald. Auf dieser Bahnstrecke fährt auch die Stadtbahn von Karlsruhe nach Freudenstadt (S41). Eine weitere Stadtbahnlinie führt von Karlsruhe über Rastatt und Baden-Baden nach Achern (S4). Den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) bedienen darüber hinaus zahlreiche Buslinien.
Im Stadtteil Plittersdorf gibt es eine Schiffsanlegestelle. Von hier führt eine Fähre über den Rhein zu der französischen Kleinstadt Seltz. Da die Fähre vom französischen Staat betrieben wird, werden keine Kosten für die Überfahrt erhoben. Zu beachten ist allerdings eine möglicherweise lange Wartezeit an Wochenende und in den Ferienzeiten.
Medien
In Rastatt erscheint als Tageszeitung eine Lokalausgabe der in Karlsruhe ansässigen Badischen Neuesten Nachrichten (BNN). Des Weiteren existiert eine kleinere regionale Zeitung mit dem Namen Badisches Tagblatt (BT).
Öffentliche Einrichtungen
Rastatt hat ein Amtsgericht, ein Notariat, ein Finanzamt und ist Sitz des Landratsamts Rastatt.
Bildung
Rastatt hat 2 Gymnasien (Ludwig-Wilhelm-Gymnasium und Tulla-Gymnasium), eine Realschule (August-Renner-Realschule) und eine Förderschule (Augusta-Sibylla-Schule), ferner 7 Grundschulen (Carl-Schurz-Schule, Hans-Thoma-Schule, Hansjakobschule, Johann-Peter-Hebel-Schule sowie je eine Grundschule in den Stadtteilen Ottersdorf, Plittersdorf und Rauental) und
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