Hotels in Tettnang - Sonderangebote und Restplätze
sortiert nach Preis, Kategorie, usw. in Tettnang
| Wappen | Karte |
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| Basisdaten |
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| Bundesland: | Baden-Württemberg |
| Regierungsbezirk: | Tübingen |
| Landkreis: | Bodenseekreis |
| Geografische Lage: | Koordinate: 47° 40' N, 09° 35' O47° 40' N, 09° 35' O |
| Höhe: | 466 m ü. NN |
| Fläche: | 71,22 km² |
| Einwohner: | 18.230 (31. März 2005) |
| Bevölkerungsdichte: | 256 Einwohner je km² |
| Ausländeranteil: | 7,9 % |
| Postleitzahl: | 88060-88069 (alte PLZ: 7992) |
| Vorwahl: | 07542 |
| Kfz-Kennzeichen: | FN , vor 1973: TT |
| Gemeindeschlüssel: | 08 4 35 057 |
Adresse der Stadtverwaltung: | Montfortplatz 7 88069 Tettnang |
| Website: | www.tettnang.de |
| E-Mail-Adresse: | rathaus@tettnang.de |
| Politik |
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| Bürgermeister: | Harald Meichle (FW) |
Tettnang ist eine Stadt nördlich des Bodensees, etwa 9 km nordöstlich von Friedrichshafen im Bodenseekreis, Baden-Württemberg.
Inhaltsverzeichnis- 1 Geografie
- 2 Geschichte
- 3 Politik
- 3.1 Bürgermeister seit 1946
- 3.2 Gemeinderat
- 3.3 Städtepartnerschaften
- 3.4 Jugendgemeinderat
- 4 Wirtschaft und Infrastruktur
- 4.1 Verkehr
- 4.2 Bedeutende ansässige Unternehmen (alphabetisch)
- 4.3 Behörden
- 4.4 Gerichte
- 4.5 Bildungseinrichtungen
- 5 Stadtgliederung
- 6 Entwicklung des Stadtgebiets
- 7 Kultur und Sehenswürdigkeiten
- 7.1 Museen
- 7.2 Bauwerke
- 7.3 Regelmäßige Veranstaltungen
- 8 Persönlichkeiten
- 8.1 Ehrenbürger
- 8.2 Söhne und Töchter der Stadt
- 9 Literatur
- 10 Weblinks
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Geografie
Die Stadt liegt im Bodensee-Hinterland immerhin etwa 70 m über der Seehöhe und bietet daher örtlich einen weiten Blick auf das ?Schwäbische Meer?, ebenso wie auf die Alpenketten Österreichs und der Schweiz. Hinter Tettnang beginnen die ersten Ausläufer des Allgäus.
Geschichte
Tettnang wurde unter dem Namen Tettinang im Jahre 882 in einem Testament zugunsten des Klosters St. Gallen zum ersten mal urkundlich erwähnt. Anfang des 10. Jahrhunderts wurde nahe diesem Dorf die Burg Montfort errichtet. Die Grafen von Montfort bestimmten bis ins 18. Jahrhundert hinein die Geschichte Tettnangs. König Adolf von Nassau verlieh im Jahr 1297 Tettnang das Lindauer Stadtrecht.
1780 traten die verschuldeten Grafen ihre Besitztümer an Österreich ab. Österreich gliederte die Stadt Vorderösterreich an und begründete das Oberamt Tettnang (auch Reichsgrafschaft Tettnang), das ein geschlossenes Gebiet am mittleren Nordufer des Bodensees bis nach Wasserburg am Bodensee umfasste. 1805 fiel Tettnang dann mit dem Pressburger Frieden Bayern zu, das es fünf Jahre später an Württemberg weitergab. Bis zur Kreisreform zum 1. Januar 1973 war Tettnang Kreisstadt des damaligen Landkreises Tettnang, der dann im Bodenseekreis aufging.
Religionen
Neben der evangelischen und der römisch-katholischen Kirche gibt es in Tettnang auch die neuapostolische Kirche, die Zeugen Jehovas und eine Freie Christengemeinde.
Politik
Am 1. Januar 1975 vereinbarte die Stadt mit der Gemeinde Neukirch eine Verwaltungsgemeinschaft.
Bürgermeister seit 1946
- 1946 - 1955: Julius Bertsche
- 1955 - 1975: Rudolf Gnädinger
- 1975 - 1991: Viktor Grasselli
- 1991 - 2006: Harald Meichle
Gemeinderat
Nach der Kommunalwahl vom 13. Juni 2004 ergab sich folgende Sitzverteilung:
| CDU | 42,3 % | -0,7 | 11 Sitze | ±0 |
| FW | 28,0 % | -6,1 | 7 Sitze | -1 |
| Die Grünen | 16,3 % | +3,9 | 4 Sitze | +1 |
| SPD | 8,6 % | -1,8 | 2 Sitze | ±0 |
| FDP/DVP | 4,8 % | +4,8 | 1 Sitz | +1 |
Städtepartnerschaften
- Saint-Aignan-sur-Cher, Frankreich, seit 1991
Jugendgemeinderat
Der Tettnanger Jugendgemeinderat besteht seit dem Sommer 1996. Seit dem hat er vieles geleistet. Vor allem der Partybus und die Talentshow erfreuen sich großer Beliebtheit.
Wirtschaft und Infrastruktur
Vor dem Zweiten Weltkrieg war die Gegend um Tettnang vorwiegend ländlich geprägt und ist bis heute ein bedeutendes Obst- und Hopfenanbaugebiet. Der Tettnanger Aromahopfen ist weltberühmt und macht das Schussental neben der Hallertau zum wichtigsten Hopfenanbaugebiet Deutschlands.
Auch das Handwerk blickt in Tettnang auf eine lange Tradition zurück und konnte in jüngerer Zeit an Bedeutung gewinnen. Zudem haben sich inzwischen einige Industriebetriebe aus verschiedenen Branchen angesiedelt.
Verkehr
Tettnang liegt an der Bundesstraße B 467 zwischen Ulm und Lindau.
Die Stadt ist mit einigen Buslinien u.a. mit Friedrichshafen, Ravensburg und Wangen im Allgäu verbunden und gehört dem Bodensee-Oberschwaben Verkehrsverbund (bodo) an.
Eine von Meckenbeuren hierher führende Eisenbahnlinie wurde 1995 geschlossen, sie war seit 1895 die erste elektrisch betriebene Vollbahn in Deutschland. Bahn- und Fluganbindung stehen im nahegelegenen Friedrichshafen zur Verfügung.
Bedeutende ansässige Unternehmen (alphabetisch)
- eso (Elektronik - Service - Organisation) GmbH (www.eso-elektronik.de): Hersteller von Verkehrsüberwachungsgeräten
- Franz Gaissmaier GmbH & Co KG (www.gaissmaier.de): Baustoffe und Fliesen
- H+BEDV Datentechnik GmbH (www.antivir.de) entwickeln die Antivirensoftware AntiVir
- ifm electronic GmbH (www.ifm.de)
- Kronen-Brauerei (www.krone-tettnang.de)
- Softwin GmbH (www.softwin.de) vertreiben die Antivirensoftware BitDefender
- VauDe Sport GmbH & Co. KG (www.vaude.de): Hersteller von Outdoor-Bedarf
- wenglor sensoric GmbH (www.wenglor.de)
Behörden
In Tettnang befindet sich eine Außenstelle der Kraftfahrzeug-Zulassungsbehörde des Bodenseekreises.
Gerichte
Tettnang verfügt über ein eigenes Amtsgericht, das zum Landgerichtsbezirk Ravensburg und zum OLG-Bezirk Stuttgart gehört.
Bildungseinrichtungen
Mit der Elektronikschule Tettnang [1] hat sich hier ein Ausbildungszentrum für technische Berufe, bestehend aus Berufsfachschule, Berufsschule, Berufskolleg und Fachschule etabliert. Schwerpunkte sind elektrotechnische und informationstechnische Ausbildungen. Ebenso vorhanden ist eine Hauptschule,eine Realschule,das Montfort-Gymnasium(MGTT) sowie die Uhlandschule und 2 Grundschulen.
Von 1988 bis 2002 befand sich im Schäferhof die Außenstelle für technische Studiengänge der Berufsakademie Ravensburg [2].
Stadtgliederung
Neben dem Stadtbezirk, dem auch der Vorort Bürgermoos zugerechnet wird, gibt es drei Ortschaften: Kau, Langnau und Tannau
Entwicklung des Stadtgebiets
Eingemeindungen
- 1972: Langnau, Tannau
- 1975: Kau
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Tettnang liegt an der Hauptroute der Oberschwäbischen Barockstraße.
Museen
Im Umfeld der Elektronikschule gründete sich 2002 ein Förderverein, der ein Elektronikmuseum Tettnang [3] aufbaut. Mittlerweile kann man bereits einmal in der Woche eine Ausstellung ?47 Jahre Elektronik in Tettnang? besichtigen.
Das Tettnanger Hopfenmuseum [4] zeigt die über 150-jährige Geschichte des Tettnanger Hopfenanbaus: Alte Geräte und Maschinen, lebensecht dargestellte Szenen vom Arbeiten und Leben im Hopfengarten.
Bauwerke
- Torschloss: Die Grafen von Montfort residierten in dem 1464 erbauten Schloss.
- Altes Schloss: Michael Kuen erbaute das frühbarocke Alte Schloss 1667, welches heute als Rathaus dient.
- Neues Schloss: Das prachtvolle barocke Bauwerk wurde 1712 von den Grafen von Montfort erbaut und Mitte des 18. Jahrhunderts in deren Auftrag von Jakob Emele umgebaut. Es kann von April bis einschließlich Oktober besichtigt werden. Täglich um 14:30 und 16:00 Uhr werden auch Führungen angeboten.
- Pfarrkirche St.Martin im Ortsteil Tannau.
- Loretokapelle - älteste Loretokapelle in Baden-Württemberg
- St. Anna-Kapelle - auffällig, da ohne Turm
Regelmäßige Veranstaltungen
- Städtlesmarkt: jeden Samstag Vormittag
- Großer-Fasnetsumzug: jährlich am Fasnetsdienstag
- Montfortfest: jährlich am ersten Wochenende im Juli, mit Umzug
- Bähnlesfest: jährlich am zweiten Sonntag im September, mit Flohmarkt
- Kleiderbasar rund um Baby und Kind: zweimal jährlich im Frühjahr und Herbst
Persönlichkeiten
Ehrenbürger
- 1869: Israel Friedrich Wirth, Hopfenpionier
- 1887: Dr. Albert Moll, Arzt und Historiker
- 1887: Josef Lorinser, Seelsorger und Lehrer
- 1956: Gustav Rosenhauer, Kaufmann
- 1974: Dr. Alex Frick, Zahnarzt und Historiker
- 1982: Rudolf Gnädinger, Bürgermeister
- 2004: Franz Huchler, Vorstand des Kreisbauernverband Tettnang
Söhne und Töchter der Stadt
- Juliane Banse, Violinistin und Sopranistin
Literatur
- Karl Heinz Burmeister: Geschichte der Stadt Tettnang, 440 Seiten, Universitätsverlag Konstanz, 1997, (ISBN 3-87940-595-6)
- Karl Heinz Burmeister / Alois Niederstätter (Hrsg.): Die Grafen von Montfort: Geschichte, Recht, Kultur, 352 Seiten, Universitätsverlag Konstanz, 1996, (ISBN 3-87940-560-3)
Weblinks
- Offzielle Website der Stadt
- Montfort-Gymnasium Tettnang
- Freiwillige Feuerwehr Tettnang
- Jugendgemeinderat
- Partybus
- Spectrum - Kultur in Tettnang
- Ortsverband Tettnang von Bündnis 90/Die Grünen
- Fahrradrundtour um Tettnang
- Verein Heimat und Umwelt Tettnang mit seinem FesTTakt
Städte und Gemeinden im Bodenseekreis
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Kategorien: Bodenseekreis | Ort in Baden-Württemberg
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