Hotels in Uetersen - Sonderangebote und Restplätze
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| Wappen | Karte |
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 Hilfe zu Wappen |  |
| Basisdaten |
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| Bundesland: | Schleswig-Holstein |
| Kreis: | Pinneberg |
| Geografische Lage: | Koordinate: 53° 41' N, 9° 40' O53° 41' N, 9° 40' O |
| Höhe: | NN |
| Fläche: | 11,43 km² |
| Einwohner: | 17.852 (31. Dezember 2004) |
| Bevölkerungsdichte: | 1.562 Einwohner je km² |
| Postleitzahlen: | 25436 |
| Vorwahl: | 04122 |
| Kfz-Kennzeichen: | PI |
| Gemeindeschlüssel: | 01 0 56 049 |
| Stadtgliederung: | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Wassermühlenstr. 7 25436 Uetersen |
| Offizielle Website: | www.uetersen.de |
| Politik |
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| Bürgermeister: | Wolfgang Wiech (parteilos) |
Die Stadt Uetersen liegt im Kreis Pinneberg in Schleswig-Holstein und ist als Rosenstadt an der Pinnau bekannt.
Inhaltsverzeichnis- 1 Geografie
- 2 Geschichte
- 3 Kultur und Sehenswürdigkeiten
- 3.1 Sehenswürdigkeiten
- 3.2 Nachtleben
- 3.3 Regelmäßige Veranstaltungen
- 3.4 Vereine
- 4 Wirtschaft
- 4.1 Umweltprobleme
- 4.2 Verkehr
- 5 Politik
- 5.1 Bürgermeister seit 1870
- 5.2 Parteien
- 6 Paten- und Partnerschaften
- 7 Persönlichkeiten
- 7.1 Ehrenbürger
- 7.2 Bekannte Uetersener
- 8 Literatur
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Geografie
Uetersen grenzt direkt an die Stadt Tornesch und an die Gemeinden Groß Nordende, Moorrege, Neuendeich und Heidgraben. Uetersen lag am historischen Ochsenweg, der heute als Radfernweg genutzt wird.
Uetersen ist eine Schlafstadt, die sich kulturell nach Hamburg und Elmshorn orientiert.
Geschichte
Das Gründungsjahr ist nicht festzustellen, da es keine Gründungsurkunde gibt. Schon 1223 soll ein katholisches Nonnenkloster existiert haben, das in einem Schriftdokument aus dem 18. Jahrhundert erwähnt wurde. Dieses Dokument ist leider nicht mehr auffindbar, so dass die heutige Stadt ohne geschichtlich belegbares Gründungsjahr leben muss.
Nachweisbar ist jedoch, dass der Ritter Heinrich von Barmstede im 13. Jahrhundert (ca. 1234/35) den Zisterziensern seine Burg zur Errichtung eines Nonnenklosters schenkte. Bereits vor 1664 wurde Uetersen Flecken. Das führte zur Ansiedlung weiterer Familien und viel später, am 13. Januar 1870, bekam die Siedlung dann das Stadtrecht. Im 19. Jahrhundert wurde von Uetersen aus Walfang betrieben, wie auch von mehreren anderen Städten an der Unterelbe und den schiffbaren Nebenflüssen aus.
Der Name der Stadt Uetersen ist aus ueterst end entstanden, was einst soviel wie am äussersten Ende bedeutet. Der Name bezieht sich darauf, dass der Ort am Übergang der Geest zur Haseldorfer Marsch liegt.
Besonders im 20. Jahrhundert ist der Ort schnell gewachsen. Während die Einwohnerzahl in den 20-er Jahren noch bei 7.000 lag, wohnten zur Jahrtausendwende bereits rund 18.000 Menschen in Uetersen.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Sehenswürdigkeiten
Bekannt ist Uetersen für sein Rosarium, einen Rosenpark, der Kaffeefahrten von weit her anlockt. Mit sieben Hektar Fläche ist er der größte Rosengarten Norddeutschlands und steht im Mittelpunkt der deutschen Rosenzucht. In Uetersen werden mehr als 800 verschiedene Rosensorten in allen farblichen Abstufungen und Duftnuancen vorgestellt.
Eine weitere Sehenswürdigkeit ist das historische Kloster, das 1234 von Heinrich von Barmstedt II. gestiftet und 1544 in ein adliges Damenstift umgewandelt wurde. Dort lebte auch die Gräfin Augusta Louise zu Stolberg-Stolberg, die als Goethes Gustchen weltbekannt wurde. Mit dem Haus der Priörin befindet sich hier das älteste Gebäude der Stadt. Mit weiteren denkmalgeschützten Häusern wie dem Klostervorwerk und dem Haus des Klosterprobstes bildet es den Kern der Altstadt. Typisch ist dabei der holsteinische Rotziegelstil.
Ein weiteres Baudenkmal ist der Wasserturm, der 1925/26 erbaut wurde.
Das stadtgeschichtliche Museum (Parkstrasse) stellt die Anfänge der Stadt aus dem 13. Jahrhundert dar und erzählt von der Entwicklung Uetersens vom Flecken bis zur Verleihung der Stadtrechte im Jahre 1870. Es bietet Informationen über Handel, Schifffahrt, Walfang, Industrie und Gewerbe bis zum Ersten Weltkrieg und den wirtschaftlichen Veränderungen nach den beiden Kriegen. Eine kritische Auseinandersetzung mit den Geschehnissen im Dritten Reich fehlt leider. Ebenfalls zu sehen ist eine Sammlung von Motoren aus den ehemaligen JLO-Motorenwerken Pinneberg.
Das Museum Langes Tannen besteht aus drei denkmalgeschützten Gebäuden, einem klassizistischen Herrenhaus aus dem frühen 19. Jahrhundert, einer nach Brandstiftung Wiederaufgebauten Scheune aus dem Jahre 1762 und einem Mühlensockel aus dem Jahre 1796. Es bietet wechselnde Veranstaltungen und Ausstellungen.
Nachtleben
Die Gaststätte "Taps" bietet regelmäßige Livemusik (schon aufgetreten sind beispielsweise Toni Sheridan, Farmers Road Bluesband, Schmitz Katze, uvm.). Früher wurde Sie, wegen der kleinen Treppe nach unten, auch "Keller-Taps" genannt.
Das Café Bowy feierte am 7. Mai 2005 noch sein 20-jähriges Bestehen bevor es Ende Mai an dem bisherigen Standort endgültig geschlossen wurde. Eine Neueröffnung an anderer Stelle ist bisher fraglich.
Regelmäßige Veranstaltungen
- Rosenfest
- Herbst und Lampionfest
- Holsteiner Apfeltage
- Schaufahren des Schiffsmodellbauclub Uetersen
- Weinfest
- Woodrock Festival
Vereine
- TSV Uetersen
- Chorknaben Uetersen
- Sport und Spaß Uetersen
- SGR Uetersen
- Oldtimer und Technik Freunde Uetersen - OTF
- Uetersener Sport Gemeinschaft - USG (Bogensport, Radsport, Badminton, Karate, Fit for Fun, Senioren, Wandern)
- Musikzug Rosenstadt Uetersen
- Sportangelverein Uetersen-Tornesch
- Weitere Vereine: Tennis, Sportschützen, Schiffsmodellbauclub usw.
Wirtschaft
Heute ist Uetersen ein bedeutender Industriestandort. Zu den größten Unternehmen im Stadtgebiet gehören der Papierhersteller Stora Enso, das Pharmazieunternehmen Nordmark, der Maschinenbauer Hatlapa und die Chemiebetriebe Voss Chemie und Oemeta.
In und um Uetersen befindet sich das größte Rosenzuchtgebiet Deutschlands mit den dort ansässigen Firmen Kordes, Tantau, Strobel und anderen. Jährlich rund 20 Millionen Rosenpflanzen werden in großflächigen Betrieben gezogen und weltweit exportiert; deshalb trägt die Stadt den Beinamen "Rosenstadt".
Westlich der Stadt befindet sich der Uetersener Windpark mit sechs Anlagen welche rechnerisch 2/3 der Uetersener Haushalte mit Strom versorgen können.
Umweltprobleme
Überregionale Bekanntheit erlangte Uetersen durch sein Dioxinproblem. Große Teile eines Neubaugebietes (Am Eichholz/Esinger Steinweg) befinden sich auf ehemaligen Feldern, auf denen dioxinhaltiger Papierschlamm ausgebracht wurde. In den 1980er Jahren führte dies zu gesundheitlichen Problemen wie Hauterkrankungen und erweckte Assoziationen mit dem Sevesounglück. Zwischenzeitlich wurde ein Großteil des betroffenen Bodens mit einer zusätzlichen, schützenden Erdschicht versehen. Eine von den Anliegern geforderte vollständige Sanierung fand aus Kostengründen nicht statt. Eine Gefahr für das Grundwasser wird verneint, kann aber nicht ausgeschlossen werden. Messungen hierzu finden statt. Am Rande des Gebiets befindet sich im Überschwemmungsgebiet der Pinnau eine dioxinhaltige Papierschlammdeponie.
An der Pinnau, nahe dem Stichhafen befindet sich eine alte Deponie. Der genaue Inhalt dieser Deponie ist unbekannt. Im Umkreis werden regelmäßig Wasserproben entnommen.
Innerhalb des Stadtgebietes gibt es weitere ehemalige Deponien und durch Gewerbeunternehmen (Gerbereien, Baumschulen, etc.) belastete Grundstücke.
Verkehr
Durch Uetersen führt die Bundesstraße 431.
Aufgrund von Protesten einheimischer Fuhrleute erhielt Uetersen beim Bau der Altona-Kieler Eisenbahn im 19. Jahrhundert keinen Bahnhof. Unter dieser mangelhaften Verkehrsanbindung leidet die Stadt noch heute. Der in diesem Zuge im Nachbarort Tornesch errichtete Bahnhof führte zum prosperieren der Nachbarstadt. Um diesen Nachteil auszugleichen wurde 1873 die Uetersener Eisenbahn zur Verbindung des Südteils der Stadt mit dem Tornescher Bahnhof eröffnet. Der Personenverkehr wurde 1965 eingestellt, Güterverkehr wird bis heute betrieben.
Uetersen ist über mehrere Buslinien im Hamburger Verkehrsverbund (HVV) direkt mit den Städten Elmshorn, Tornesch und Wedel sowie mit der Kreisstadt Pinneberg verbunden.
Die Stadt besitzt zwei an der Pinnau gelegene Häfen. Den am Ortsrand gelegenen Wassersporthafen Klosterdeich, sowie den im Zentrum gelegenen großen Stichhafen. Der Stichhafen wurde nach langer Zeit im Jahr 2005 ausgebaggert und wieder schiffbar gemacht. Die Bürgerinitiative Hafen-Stadt versucht dieses brachliegende Gelände wiederzubeleben.
Politik
Von den 30 Sitzen in der Stadtvertretung hat die CDU seit der Kommunalwahl 2003 15 Sitze, die SPD neun und die Wählergemeinschaften BfB und AL je drei.
Bürgermeister seit 1870
- 1870-1900 Ernst Heinrich Meßtorff
- 1900-1914 Heinrich Muuß (1915 Amtsenthebung wegen finanzieller Verfehlungen)
- 1914-1918 Ernst Ladewig Meyn
- 1918-1930 Jakob Christians
- 1930-1933 Heinrich Wellenbring
- 1933 Ferdinand Bauth (kommissarisch)
- 1933-1945 Hermann Dölling (NSDAP)
- 1945 Heinrich Stühmeyer
- 1945-1956 Heinrich Wilkens
- 1956-1964 Dr. Jürgen Frenzel (SPD)
- 1964-1988 Waldemar Dudda (SPD)
- 1988-1994 Wolfgang Bromma (SPD)
- 1994-2003 Karl Gustav Tewes (parteilos)
- Seit 2003 Wolfgang Wiech (parteilos)
Parteien
- Alternative Liste Uetersen
- Bürger für Bürger
- CDU Ortsverein
- FDP Ortsverein
- SPD Ortverein
Paten- und Partnerschaften
Partnerstadt ist die Stadt Wittstock/Dosse im Bundesland Brandenburg.
Persönlichkeiten
Ehrenbürger
- Cäcilie Bleeker (1798-1888) - Gründerin des Krankenhaus Uetersen (Bleeker-Stift)
- Werner Lange (1917-1979) - vererbte der Stadt "Langes Neue Mühle"[1]
- Waldemar Dudda - Besondere Verdienste für Uetersen[2]
Bekannte Uetersener
- Franz Kruckenberg (1882-1965) - Erbauer des Schienenzeppelins
- Hans-Heinrich und Theda Hatlapa- Gründer und Eigentümer des Wildpark Eekholt. Ehrenpreisträger der Heinz Sielmann Stiftung.
- Gräfin Augusta Louise zu Stolberg-Stolberg (1753-1835) - Brieffreundin Goethes
- Matthäus Friedrich Chemnitz (1815-1870), deutscher Jurist und Dichter des Schleswig-Holstein-Liedes.
- Friedrich Karl Adolf Neelsen (1854-1898), deutscher Pathologe und Wissenschaftler.
- Kurt Roth (1899-1975), deutscher Maler.
Literatur
- Rudolf Lavorenz: Uetersen. ISBN 3897025418
- Elsa Plath-Langheinrich: Als Goethe nach Uetersen schrieb ISBN 3529026956
- Johann Wolfgang von Goethe: Briefe an Augusta Louise zu Stolberg.
- Goethes Briefe ins holsteinische Kloster Uetersen ISBN 3529026824
- Mit der Eisenbahn durch Uetersen - Lothar Mosler(1996)
- Uetersen und seine Einwohner - Dr. Ernst Brütt und Gerhard Scharfenstein (1995)
- Das Hochadeliche Closter zu Uetersen - Andreas Fründt (1986)
Städte und Gemeinden im Kreis Pinneberg
Appen | Barmstedt | Bevern | Bilsen | Bokel | Bokholt-Hanredder | Bönningstedt | Borstel-Hohenraden | Brande-Hörnerkirchen | Bullenkuhlen | Ellerbek | Ellerhoop | Elmshorn | Groß Nordende | Groß Offenseth-Aspern | Halstenbek | Haselau | Haseldorf | Hasloh | Heede | Heidgraben | Heist | Helgoland | Hemdingen | Hetlingen | Holm | Klein Nordende | Klein Offenseth-Sparrieshoop | Kölln-Reisiek | Kummerfeld | Langeln | Lutzhorn | Moorrege | Neuendeich | Osterhorn | Pinneberg | Prisdorf | Quickborn | Raa-Besenbek | Rellingen | Schenefeld | Seester | Seestermühe | Seeth-Ekholt | Tangstedt | Tornesch | Uetersen | Wedel | Westerhorn
Kategorie: Ort in Schleswig-Holstein
Beschreibungstexte entnommen von
(c) Wikipedia
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