Hotels in Ulm - Sonderangebote und Restplätze
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| Wappen | Karte |
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| Basisdaten |
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| Bundesland: | Baden-Württemberg |
| Regierungsbezirk: | Tübingen |
| Region: | Donau-Iller |
| Landkreis: | Stadtkreis |
| Geografische Lage: | Koordinate: 48° 24' N, 09° 59' O48° 24' N, 09° 59' O |
| Höhe: | 458 - 645 m ü. NN |
| Fläche: | 118,69 km² |
| Einwohner: | 120.371 (Juni 2005) |
| Bevölkerungsdichte: | 1.012 Einwohner je km² |
| Ausländeranteil: | 17,4 % (2003) |
| Postleitzahlen: | 89001 - 89081 (alt: 7900) |
| Vorwahlen: | 0731, 07304, 07305, 07346 |
| Kfz-Kennzeichen: | UL |
| Gemeindeschlüssel: | 08 4 21 000 |
| UN/LOCODE: | DE ULM |
| NUTS-Code: | DE144 (Ulm, Stadtkreis) |
| Stadtgliederung: | 18 Stadtteile |
Adresse der Stadtverwaltung: | Marktplatz 1 89073 Ulm |
| Offizielle Website: | www.ulm.de |
| E-Mail-Adresse: | stadt_ulm@ulm.de |
| Politik |
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| Oberbürgermeister: | Ivo Gönner (SPD) |
Die Universitätsstadt Ulm ist eine kreisfreie Stadt in Baden-Württemberg an der Donau. Sie gehört mit ihren über 120.000 Einwohnern zu den kleinsten Großstädten Deutschlands. Die Stadt ist Sitz des Alb-Donau-Kreises und gehört zur Region Donau-Iller innerhalb des Regierungsbezirks Tübingen (zur grenzüberschreitenden Region Donau-Iller gehören auch Gebiete des bayerischen Regierungsbezirks Schwaben).
Nächste größere Städte sind Augsburg und München im Südosten, etwa 70 km beziehungsweise etwa 130 km und Stuttgart im Nordwesten, etwa 100 km entfernt. Ulm ist nach dem Landesentwicklungsplan Baden-Württemberg eines von insgesamt 14 Oberzentren des Landes und bildet mit Neu-Ulm (zusammen 170.000 Einwohner) eines der länderübergreifenden Doppelzentren Deutschlands.
Inhaltsverzeichnis- 1 Geografie
- 1.1 Nachbargemeinden
- 1.2 Stadtgliederung
- 2 Geschichte
- 2.1 Wappen
- 2.2 Religionen
- 2.3 Eingemeindungen
- 2.4 Einwohnerentwicklung
- 3 Politik
- 3.1 Gemeinderat
- 3.2 Oberbürgermeister seit 1819
- 3.3 Städtepartnerschaften
- 4 Wirtschaft und Infrastruktur
- 4.1 Verkehr
- 4.1.1 Straßenverkehr
- 4.1.2 Schienenverkehr
- 4.1.3 Nahverkehr
- 4.1.4 Flugverkehr
- 4.2 Gerichte
- 4.3 Medien
- 4.4 Messestadt
- 4.5 Ansässige Großunternehmen
- 5 Bildung und Forschung
- 5.1 Hochschulen
- 5.2 Weitere Bildungseinrichtungen
- 5.3 Wissenschaftsstadt
- 6 Vereine und Gruppierungen
- 6.1 SSV Ulm 1846
- 6.2 Große Karnevalsgesellschaft Ulm/Neu-Ulm e.V.
- 7 Kultur und Sehenswürdigkeiten
- 7.1 Theater
- 7.2 Museen
- 7.3 Bauwerke
- 7.3.1 Stadtmitte
- 7.3.2 Fischer- und Gerberviertel
- 7.3.3 Auf dem Kreuz
- 7.3.4 Bundesfestung Ulm
- 7.3.5 Weitere Bauwerke
- 7.4 Sonstige Sehenswürdigkeiten
- 7.4.1 Parkanlagen
- 7.4.2 Diverses
- 7.5 Regelmäßige Veranstaltungen
- 8 Persönlichkeiten
- 8.1 Ehrenbürger
- 8.2 Söhne und Töchter der Stadt
- 8.3 Sonstige bedeutende Persönlichkeiten
- 9 Literatur
- 10 Weblinks
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Geografie
Die Stadt Ulm liegt an der Einmündung der Iller und der Blau in die Donau, am Rande der Lonetal-Flächenalb, deren Erhebungen (Safranberg, Michelsberg, Eselsberg, Kuhberg) die Stadt nördlich umgeben und am ?Hochsträß? der mittleren Flächenalb. Die Stadt liegt größtenteils links der Donau, die hier für einige Kilometer die Landesgrenze zum Freistaat Bayern bildet. Lediglich die Stadtteile Wiblingen, Gögglingen, Donaustetten und Unterweiler liegen rechts der Donau.
Nachbargemeinden
Auf württembergischer Seite ist Ulm ganz vom Alb-Donau-Kreis umgeben. Am anderen Ufer der Donau grenzt die bayrische Kreisstadt Neu-Ulm an. Die Nachbargemeinden auf württembergischer Seite sind (von Süden über Westen nach Norden): Illerkirchberg, Illerrieden, Staig, Hüttisheim, Erbach (Donau), Blaubeuren, Blaustein, Dornstadt, Beimerstetten und Langenau.
Stadtgliederung
Das Stadtgebiet von Ulm ist in 18 Stadtteile eingeteilt. In den Stadtteilen, die im Zuge der jüngsten Gemeindereform der 1970er Jahre eingegliedert wurden (Eggingen, Einsingen, Ermingen, Gögglingen, Donaustetten, Jungingen, Lehr, Mähringen und Unterweiler), wurden Ortschaftsräte eingerichtet. Diese Gremien sind zu wichtigen, den Stadtteil betreffenden Angelegenheiten zu hören. Die endgültige Beschlussfassung über eine Maßnahme obliegt dann allerdings dem Stadtrat der Gesamtstadt Ulm.
Die 18 Stadtteile: Ulm-
-Mitte, -Böfingen, -Donaustetten, -Donautal, -Eggingen, -Einsingen, -Ermingen, -Eselsberg, -Gögglingen, -Grimmelfingen, -Jungingen, -Lehr, -Mähringen, -Oststadt, -Söflingen (mit Harthausen), -Unterweiler, -Weststadt und -Wiblingen
- Böfingen hieß ursprünglich "Befingen". Der Name wurde in den 60er Jahren zu Böfingen umbenannt. Dieser Stadtteil hat heute ca. 12.000 Einwohner und ist damit der zweitgrößte Stadtteil von Ulm.
- Ermingen liegt im Westen der Stadt. Es wurde am 1. Juli 1974 durch Eingemeindung zu einem Stadtteil von Ulm. 1999 feierte das Dorf sein 700-jähriges Bestehen. Es hat heute etwa 1200 Einwohner. In Ermingen befindet sich der Fernmeldeturm Ulm-Ermingen.
Geschichte
Die älteste Besiedlung des Ulmer Raumes beginnt in der frühen Jungsteinzeit, um 5000 v. Chr. Nachgewiesen sind Siedlungen dieser Zeit, beispielsweise bei Eggingen (Grabungen des Landesdenkmalamtes Baden-Württemberg) und Lehr (Lesefunde verschiedener Sammler). Im Stadtgebiet Ulms datieren die ältesten Funde ins Endneolithikum (Bestattung der Glockenbecher-Kultur auf dem Münsterplatz).
Im frühen Mittelalter, wohl um 850, wird Ulm zur Königspfalz. Die erste urkundliche Erwähnung ist am 22. Juli 854 datiert. König Ludwig der Deutsche besiegelt eine Urkunde in ?Hulma?. Das Wort Hulma bedeutet wahrscheinlich in der germanischen Sprache soviel wie ?sumpfige Stelle? (von hulmig - sumpfig). Unter den Staufern wird die Siedlung weiter ausgebaut, bis sie 1181 von Kaiser Friedrich I. Barbarossa zur Stadt erhoben wird und alsbald ihm direkt unterstellt ist: Ulm wird 1184 freie Reichsstadt.
Seit den 60er Jahren wird in Ulm eine Stadtarchäologie betrieben (zunächst Stadtgeschichtlich Forschungsstelle, zuletzt Landesdenkmalamt Baden-Württemberg), die zahlreiche Ausgrabungen durchgeführt hat. Dabei wurde deutlich, dass die Besiedlung im Stadtgebiet vor die ersten Erwähnungen zurückreicht (Grabfunde der Merowingerzeit am Bahnhof, im nördlichen Stadtgebiet, auf dem Münsterplatz sowie Siedlungsfunde auf dem Weinhof und im Bereich des Grünen Hofs). Zur Pfalz - von der nur die Reste der Pfalzkapelle (im Schwörhaus) und verschiedene Befestigungsgräben bekannt sind - gehörte eine Wirtschaftssiedlung, in der zahlreiche eingetiefte Handwerkerhütten nachgewiesen worden sind. Im Schutz der Pfalz entstand ein Markt, der dann offenbar Ausgangspunkt für die Stadtbildung wurde: Hier entstanden frühe Steinbauten und hier wurde schließlich das Rathaus der Stadt errichtet.
Unter Führung Ulms wird 1376 der Schwäbische Städtebund als Bündnis von 14 schwäbischen Reichsstädten gegründet. Am 30. Juni 1377 beginnt der Bau des Ulmer Münsters, nachdem die alte Kirche vor den Stadtmauern lag und die Einwohner während einer Belagerung nicht zur Kirche gehen konnten. Nach der Niederlage im Ersten Städtekrieg 1388 fällt der Schwäbische Städtebund auseinander. Ulm verliert an Einfluss auf die anderen schwäbischen Städte.
Der große Schwörbrief von 1397, die Ulmer Verfassung, tritt in Kraft. Er regelt die Machtverteilung und die Aufgaben des Bürgermeisters. Die Zünfte haben nun 30, die Patrizier nur noch 10 Ratssitze. Gleichzeitig wird den Patriziern das aktive Wahlrecht verweigert. Der Bürgermeister muss den Einwohnern Rechenschaft ablegen. Der Schwörmontag (vorletzter Montag im Juli) ist seither der Ulmer Feiertag.
Um 1500 ist Ulm auf der Blüte seiner Macht. Sie ist die zweitgrößte Reichsstadt nach Nürnberg: drei Städte (Geislingen, Albeck und Leipheim) sowie 55 Dörfer gehören zum Gebiet. Die Stadt ist wichtiger Umschlagplatz für Eisen, Holz und Wein. Aus dieser Zeit stammt der Reim, der die Stellung der Stadt in der damaligen Welt untermauert:
- Venediger Macht,
- Augsburger Pracht,
- Nürnberger Witz,
- Straßburger Geschütz,
- und Ulmer Geld
- regier'n die Welt.
Mit dem Ulmer Geld im Vers ist jedoch weniger das Münzgeld, sondern wohl eher das gemeint, was den Reichtum Ulms ausmacht ? das Barchent, ein Mischgewebe aus Baumwolle und Leinen, welches von solcher Qualität ist, dass es, weil in ganz Europa begehrt, so gut wie Geld ist.
Die Entdeckung Amerikas (1492) sowie des Seeweges nach Indien (1497), lassen neue Handelszentren entstehen, welche den wirtschaftlichen Niedergang der Stadt einleiten. 1531 tritt die Stadt dem protestantischen Glauben bei. Bis 1546, zur Zeit des Schmalkaldischen Krieges, verliert Ulm 35 seiner Dörfer durch Plünderung oder Brandschatzung und muss sich zuletzt doch dem katholischen Kaiser unterwerfen.
Im Laufe der nächsten Jahrhunderte wird der Reichtum der Stadt durch weitere Kriege, Seuchen, Reparationszahlungen und Erpressungen verschiedener Besatzer derart verringert, dass die Stadt um 1770 bankrott ist und weiteren Grund veräußern muss. 1786 umfasst das Ulmische Gebiet noch folgende Verwaltungen: Obervogteiamt Geislingen, Oberämter Langenau, Albeck und Leipheim sowie die Ämter Süßen, Stötten, Böhringen, Nellingen, Weidenstetten, Lonsee, Stubbersheim, Bermaringen und Pfuhl.
Die Neuordnung Europas durch Napoleon wirkt sich auch in Ulm aus: 1802 verliert die Stadt ihre Unabhängigkeit und kommt unter bayrische Verwaltung. Schon acht Jahre später, 1810, wird Ulm württemberg]]isch, verliert dadurch jedoch noch mehr Land. Der Grund und Boden jenseits der Donau bleibt bayrisch - die Geburt von Neu-Ulm. Ulm wird Sitz eines württembergischen Oberamts. Ein Jahr später erhält Ulm die Bezeichnung ?Unsere gute Stadt? und damit das Recht auf einen eigenen Landtagsabgeordneten. 1811 führt ?der Schneider von Ulm? seine Flugversuche erstmals vor Publikum aus. Obwohl - wie sich später herausstellt - das von ihm konstruierte Gerät durchaus hätte gleiten können, fällt er mangels Thermik in die Donau und bricht daraufhin seine Experimente enttäuscht ab.
1819 wird Ulm zum Sitz des württembergischen Donaukreises (etwa einem Regierungsbezirk vergleichbar, bis 1924). Mit der Eröffnung der ?Schwäbischen Eisenbahn? von Stuttgart über Ulm bis nach Friedrichshafen am 1. Juni 1850 erwacht das Provinznest mit 12.000 Einwohnern wieder zu neuem Leben. Mit dem Neu- und Wiederbeginn von zwei Großbaustellen, der Bundesfestung mit 41 Festungswerken um Ulm herum sowie der Vollendung des Münsters, welches dann kurz vor Ende des Jahrhunderts den bis heute höchsten Kirchturm der Welt erhält, zieht wieder der Wohlstand ein. Das Ulmer Münster war von 1885 bis 1889, als es vom Eiffelturm abgelöst wurde, das höchste Gebäude der Welt.

Ulm (etwa 1890 bis etwa 1900)
1913 zählt die Stadt bereits 60.000 Einwohner, davon rund 10.000 Soldaten. Ulm ist eine Garnisons- aber auch eine Industriestadt: Magirus, Wieland und Kässbohrer tragen den Namen der Stadt in die Welt.
Um 1931 gibt es in Ulm eine Regionalwährung, das Markengeld Wära.
Zwischen den Weltkriegen ist es ruhig um Ulm. Doch der Nationalsozialismus macht auch vor Ulm nicht halt. 1933 bis 1935 wird am Oberen Kuhberg, in einem der Festungswerke der Bundesfestung, ein KZ, vorwiegend für politische Gefangene wie Kurt Schumacher, eingerichtet. Am 22. April 1934 geben Vertreter der evangelischen Kirche aus ganz Deutschland im Münster die Ulmer Erklärung ab, in der sie sich offen gegen Hitler wenden. Auch die Ulmer Synagoge wird ein Opfer der sogenannten ?Kristallnacht? (9./10. November 1938), weniger durch die Brandstiftung, die kaum einen Schaden verursacht, als durch den willkürlichen Abriss danach.
Ein Teil seiner alten Freiheit kann Ulm im selben Jahr "zurückerobern" und wird kreisfreie Stadt. Gleichzeitig wird sie Sitz des aus dem alten Oberamt hervorgegangenen Landkreises Ulm. Ende 1944 wird Ulm bei diversen Bombardierungen schwer getroffen, nach dem Großangriff am 17. Dezember 1944 sind 81% der Altstadt zerstört, das Münster jedoch bleibt - dank raschem Eingreifen des Luftschutzes - verschont.
Und nach dem Krieg das selbe Bild wie überall: Wiederaufbau
1951 wird das erste Industriegebiet besiedelt. 1953 beginnt die Geschichte der, inzwischen weltberühmten, Hochschule für Gestaltung (bis 1968). Eine Ingenieurschule beginnt 1960 ihren Lehrbetrieb, die 1972 in der Fachhochschule für Wirtschaft und Technik aufgeht. Wenige Jahre zuvor, 1967, wird die Universität Ulm gegründet. 1982 folgt das Universitätsklinikum.
Am 1. Januar 1973 tritt die Kreisreform in Baden-Württemberg in Kraft. Ulm wird Sitz des neu gebildeten Alb-Donau-Kreises, bleibt selbst aber kreisfrei. 1980 überschreitet Ulm die 100.000 Einwohner-Marke und wird somit Großstadt. Die Überwindung der Wirtschaftskrise Anfang der 1980er Jahre lässt aus der Industriestadt zudem eine Dienstleistungs- und Wissenschaftsstadt werden, die 1987, bei einer Einwohnerzahl von 104.000, stolze 84.000 Arbeitsplätze bieten kann.
2004 feierte Ulm gleich zwei bedeutende Ereignisse:
- den 1150. Jahrestag der ersten urkundlichen Erwähnung
- den 125. Geburtstag Albert Einsteins
Wappen
Das Wappen der Stadt Ulm zeigt einen von Schwarz und Silber (Weiß) geteilten Schild. Die Stadtflagge ist Schwarz-Weiß.
Das Stadtwappen ist seit 1351 in den Stadtsiegeln belegt, und zwar in der Form, dass es entweder vom Reichsadler, dem Zeichen der freien Reichsstadt, in den Fängen gehalten wurde, oder später als dessen Brustschild abgebildet war. Nach 1803 fiel der Reichsadler weg. Seither zeigt das Stadtwappen nur noch die Farben Schwarz und Silber, die bereits seit dem 15. Jahrhundert nachweisbar sind. Die genaue Bedeutung dieses recht einfachen Wappens ist nicht bekannt.
Religionen

Der Turm des Ulmer Münsters in Ulm von Nordwesten
1529 trat Ulm auf dem Reichstag in Speyer den protestantischen Reichsständen bei. 1531 wurde die Reformation zwinglischer Richtung eingeführt, doch näherte man sich bereits 1533 Martin Luther an. 1553 erhielt die Stadt eine lutherische Kirchenordnung. Somit war Ulm über Jahrhunderte eine protestantische Stadt, doch gab es bereits Anfang des 19. Jahrhunderts wieder eine starke katholische Gemeinde (1805 erste katholische Stadtpfarrei). Nach dem Übergang an Württemberg 1810 wurde Ulm Sitz eines Generalats (heute Prälatur) innerhalb der Evangelischen Landeskirche in Württemberg. Die römisch-katholischen Christen in der Stadt gehörten Anfangs zum Bistum Konstanz, später zum Bistum Augsburg und 1817 zum Generalvikariat Rottenburg, aus dem später das Bistum Rottenburg (heute Bistum Rottenburg-Stuttgart|Rottenburg-Stuttgart) hervorging.
Mit der Eingemeindung umliegender katholischer Orte veränderte sich das Gewicht zwischen evangelischen und katholischen Christen. Heute beträgt der Anteil der Katholiken an der Gesamtbevölkerung etwa 45 %, zum protestantischen Glauben bekennen sich noch etwa 33 % (Stand: 1992). Der Rest gehört anderen Religionen an, oder ist konfessionslos.
Die evangelischen Gemeindeglieder gehören - sofern sie nicht Mitglied einer Evangelischen Freikirche sind - zum Dekanat Ulm innerhalb der Prälatur ("Sprengel") Ulm der Evangelischen Landeskirche in Württemberg.
Die römisch-katholischen Gemeindeglieder gehören zum Dekanat Ulm der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Vom 16. bis 20. Juni 2004 fand in Ulm der 95. Deutsche Katholikentag unter dem Motto Leben aus Gottes Kraft mit ca. 30.000 Gläubigen statt.
Die neuapostolischen Gemeindeglieder gehören zum Bezirk Ulm der Neuapostolischen Kirche Süddeutschland.
Eingemeindungen
Ehemals selbständige Gemeinden beziehungsweise Gemarkungen, die in die Stadt Ulm eingegliedert wurden
| Jahr | Orte | Zuwachs in ha |
| 1828 | Böfingen, Örlingen und Oberthalfingen | ? |
| 6. November 1905 | Söflingen | 1.448 |
| 1. April 1926 | Grimmelfingen | 471 |
| 1. April 1927 | Wiblingen | 809 |
| 1. September 1971 | Jungingen | 1.354 |
| 1. Januar 1972 | Unterweiler | 452 |
| 1. Februar 1972 | Mähringen | 891 |
| 1. Mai 1974 | Eggingen | 810 |
| 1. Juli 1974 | Donaustetten | 598 |
| 1. Juli 1974 | Einsingen | 651 |
| 1. Juli 1974 | Ermingen | 837 |
| 1. Juli 1974 | Gögglingen | 514 |
| 1. Januar 1975 | Lehr | 614 |
Einwohnerentwicklung
Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter beziehungsweise der Stadtverwaltung selbst.
| Jahr | Einwohnerzahlen |
|---|
| 1300 | etwa 4.000 |
| 1400 | etwa 9.000 |
| 1550 | etwa 19.000 |
| 1750 | etwa 15.000 |
| 1834 | 15.173 |
| 1871 | 26.290 |
| 1890 | 36.131 |
| 1900 | 42.860 |
| 1910 | 56.109 |
| 16. Juni 1925 | 57.427 |
| 16. Juni 1933 | 62.472 |
| 17. Mai 1939 ¹ | 74.387 |
| 13. September 1950 ¹ | 71.132 |
| 6. Juni 1961 ¹ | 92.700 |
| 27. Mai 1970 ¹ | 93.200 |
| 30. Juni 1975 | 98.400 |
| 30. Juni 1980 |
100.600 |
| 30. Juni 1985 | 99.300 |
| 27. Mai 1987 ¹ | 103.494 |
| 30. Juni 1997 | 116.000 |
| 31. Dezember 2000 | 117.233 |
| 31. Dezember 2003 | 119.807 |
| 31. Dezember 2004 | 120.107 |
¹ Volkszählungsergebnis
Politik
An der Spitze der Stadt Ulm stand anfangs der ?Ammann? sowie der ?Rat der Stadt?. Seit dem 13. Jahrhundert gab es neben dem Ammann einen Bürgermeister als Geschäftsführer des Rates, der ab 1345 den Vorsitz im Rat und die Leitung der Stadt übernahm. Die Bürgermeister wurden vom Rat gewählt und waren oft nur 1-2 Jahre im Amt. Im Laufe der Jahrhunderte wurden die Modalitäten im Rat und an der Spitze der Verwaltung mehrmals geändert. 1802 wurde die reichsstädtische Verfassung aufgehoben.
Gemeinderat
Ergebnis der Wahl zum Gemeinderat am 13. Juni 2004:
| CDU | 28,2 % | (-2,2) | 12 Sitze | (-1) |
| SPD | 21,2 % | (-4,6) | 9 Sitze | (-2) |
| Bündnis 90/Die Grünen | 16,1 % | (+5,6) | 7 Sitze | (+3) |
| Freie Wähler/FWG | 8,4 % | (+1,3) | 3 Sitze | (=) |
| UWS | 7,5 % | (-0,7) | 3 Sitze | (=) |
| WWG | 6,5 % | (+1,7) | 2 Sitze | (=) |
| UVL | 6,1 % | (+0,6) | 2 Sitze | (=) |
| FDP/DVP | 4,8 % | (+1,6) | 2 Sitze | (+1) |
| Andere | 1,1 % | (-3,4) | 0 Sitze | (-1) |
Oberbürgermeister seit 1819
- 1819 - 1844: Christoph Leonhard Wohlbach
- 1845 - 1863: Julius Schuster
- 1863 - 1890: Karl Heim
- 1891 - 1919: Heinrich Wagner
- 1919 - 1933: Dr. Emil Schwamberger
- 1933 - 1945: Friedrich Foerster, NSDAP
- 1945 (April - Mai): Hermann Frank
- 1945 (Mai - Juni): Karl Eychmüller
- 1945 - 1948: Robert Scholl
- 1948 - 1972: Prof. Dr. Theodor Pfizer
- 1972 - 1984: Dr. Hans Lorenser, CDU
- 1984 - 1992: Ernst Ludwig, CDU
- 1992 - 2006: Ivo Gönner, SPD
Städtepartnerschaften
Ulm hat keine offizielle Partnerstadt, unterhält aber über einen Partnerschaftsverein seit 1986 eine de-facto-Städtepartnerschaft mit Jinotega in Nicaragua.
Wirtschaft und Infrastruktur
Ulm ist Sitz einer Industrie- und Handelskammer (IHK) (Kammerbezirk: Stadt Ulm, Alb-Donau-Kreis und Landkreis Biberach) und einer Handwerkskammer (Kammerbezirk: Stadt Ulm, Alb-Donau-Kreis, Landkreis Biberach, Bodenseekreis, Landkreis Heidenheim, Ostalbkreis und Landkreis Ravensburg).
Verkehr
Straßenverkehr
Ulm ist ein Verkehrsknotenpunkt: In Nord-/Südrichtung verläuft die Bundesautobahn A 7 (Würzburg - Memmingen), in West-/Ostrichtung die Bundesautobahn A 8 (Stuttgart - München). Mehrere Bundesstraßen führen durch die Stadt: Die Bundesstraße B 10 (Stuttgart - Augsburg), die Bundesstraße B 19, die Bundesstraße B 28 (nach Kehl), die Bundesstraße B 30 (nach Friedrichshafen) und die Bundesstraße B 311 (nach Donaueschingen).
Schienenverkehr
Ulm ist einer der wichtigsten Eisenbahnknoten Süddeutschlands. Es liegt an der ICE-Strecke, die über Stuttgart nach München führt. Europäische Metropolen wie Amsterdam, Paris, Wien und Budapest sind umsteigefrei erreichbar.
Züge des Regionalverkehrs fahren außerdem (weitgehend im Stundentakt) auf folgenden Linien:
- zum Bodensee, bzw. über Biberach/Riß, Ravensburg, nach Friedrichshafen auf der Württembergischen Südbahn (vgl. "Schwäbische Eisenbahn")
- in Richtung Allgäu/Memmingen, Kempten (Illertalbahn)
- in Richtung Augsburg, München
- in Richtung Donauwörth (Kursbuchstrecke 993)
- in Richtung Heidenheim, Aalen (Brenzbahn)
- in Richtung Geislingen, Göppingen, Plochingen, Stuttgart (Filsbahn)
- in Richtung Blaubeuren, Ehingen, Sigmaringen, Tuttlingen (Donautalbahn)
Am Wochenende fährt zudem ein Schienenbus ("Ulmer Spatz") von Ulm aus über einsame Schienenstrecken der Schwäbischen Alb.
Nahverkehr
Den ÖPNV bedienen eine Straßenbahnlinie (Linie 1 Söflingen < > Hauptbahnhof < > Donauhalle/Messegelände [< > Böfingen; diese 4,5 km lange Trassenerweiterung soll voraussichtlich bis 2008 abgeschlossen sein]) und zahlreiche Buslinien der Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm GmbH (SWU) sowie mehrere Buslinien anderer Nahverkehrsbetriebe, so dass alle Stadtteile und das Umland angebunden sind.
Seit dem 25. November 2005 fahren in den Nächten von Freitag auf Samstag und Samstag auf Sonntag (und weitere Feiertage) noch zusätzlich 8 Nachtlinien, die alle Stadtteile und das Umland von Ulm auch nach Mitternacht im Stundentakt bedienen:
- Linie N1: Ulm ZOB < > Söflingen < > Ermingen < > Eggingen < > Einsingen
- Linie N2: Ulm ZOB < > Eselsberg < > Blaustein < > Arnegg < > Herrlingen < > Blaustein < > Eselsberg < > Ulm ZOB
- Linie N3: Ulm ZOB < > Blaubeurer Straße < > Eselsberg < > Universität < > Lehr < > Jungingen
- Linie N4: Ulm ZOB < > Eichberg < > Böfingen < > Braunland < > Donauhalle < > Ulm ZOB
- Linie N5: Ulm ZOB < > Neu-Ulm < > Pfuhler Ried < > Offenhausen < > Pfuhl < > Burlafingen
- Linie N6: Ulm ZOB < > Neu-Ulm < > Ludwigsfeld
- Linie N7: Ulm ZOB < > Wiblingen
- Linie N8: Ulm ZOB < > Kuhberg < > Grimmelfingen < > Donautal < > Gögglingen < > Donaustetten
Alle Unternehmen fahren zu einheitlichen Preisen innerhalb des Donau-Iller-Nahverkehrsverbunds (DING). Die Nachtlinien verlangen zusätzlich einen einmaligen Aufpreis pro Nacht.
Flugverkehr
Ulm ist nicht direkt an den Luftverkehr angeschlossen. Die nächsten Flughäfen sind Augsburg, München, Stuttgart und Friedrichshafen, die mit relativ kurzer Fahrzeit erreichbar sind.
Gerichte
Ulm verfügt über je ein Amts- und Landgericht, die beide zum Oberlandgericht-Bezirk Stuttgart gehören. Ulm ist zudem Sitz eines Arbeitsgerichts, das zuständige Landesarbeitsgericht befindet sich in Stuttgart. Auch ein Sozialgericht hat den Sitz in Ulm.
Medien
Die Stadt ist Heimat der Tageszeitung Südwest-Presse mit zahlreichen Regional- und Lokalausgaben im gesamten württembergisch-bayrischen Raum.
Des weiteren befindet sich in Ulm ein Studio des Südwestrundfunks (SWR). Hier wird unter anderem das Regionalprogramm "Schwabenradio" für SWR4 Baden-Württemberg produziert. Ein Fernsehteam versorgt die Landessendungen im SÜDWEST Fernsehen (3. Fernsehprogramm) mit Beiträgen.
Auf dem Kuhberg betreibt der SWR eine Grundnetzsenderanlage (Geographische Koordinaten: 48°22'55' n. Br., 9°56'56' oL.), die den Alb-Donau-Kreis und Teile des Landkreises Biberach in Baden-Württemberg sowie den Landkreis Neu-Ulm in Bayern versorgt. Folgende Hörfunkprogramme werden von dort mit 10 kW auf UKW abgestrahlt: SWR1 Baden-Württemberg (92,6 MHz), SWR2 (89,2 MHz), SWR3 (97,4 MHz), SWR4 Baden-Württemberg (94,5 MHz) und mit 1 kW DASDING (98,9 MHz). Zusätzlich werden im DAB Frequenzblock 12B die landesweiten Programme von Digital Radio Südwest mit 8 kW verbreitet und im Frequenzblock 12D mit 1 kW die landesweiten Programme von Digital Radio Bayern.
Im TV wird ?Das Erste? auf Kanal 11 mit 200 Watt gesendet.
Der SWR betreibt außerdem in Jungingen einen Sender für sein Gleichwellennetz auf der Mittelwellenfrequenz 711 kHz mit 5 Kilowatt Sendeleistung, über den das Programm SWR cont.ra ausgestrahlt wird.
Mit dem Bereichssender Radio 7 für Südost-Württemberg, dem Lokalsender Donau 3 FM für die Region Donau-Iller und dem nicht kommerziellen Radio freeFM haben drei Radiosender ihren Sitz in Ulm.
In Ermingen befindet sich der Fernmeldeturm Ulm-Ermingen der Deutschen Telekom AG zur Verbreitung folgender UKW-Programme: Radio 7 (101,8 MHz/10 kW), Donau 3 FM (105,9 MHz/5 kW), Big FM (99,7 MHz/1 kW), Radio freeFM (102,6 MHz/1 kW) und Deutschlandfunk (103,5/500 Watt). Außerdem werden von hier die lokalen Programme von Digital Radio Südwest im DAB-L-Band mit 1 kW abgestrahlt, sowie die beiden TV Programme ?ZDF? auf Kanal 33/320 kW und ?Südwest Fernsehen Baden-Württemberg? auf Kanal 54/330 kW. Ein weiterer Senderstandort befindet sich auf dem Telekomgebäude in der Olgastraße für die Sender ?Antenne Bayern? und ?Deutschlandradio Kultur?.
Messestadt
Ulm ist eine Messestadt. Im Nordosten der Stadt liegen die Donauhalle und das Messegelände mit mehreren, auch unabhängig von einander nutzbaren Hallen. Daneben finden im Congress Centrum Ulm, CCU und im Kornhaus Kongresse und Veranstaltungen statt.
Ansässige Großunternehmen
- AEG
- J. G. Anschütz GmbH & Co. KG: Jagd- und Sportwaffen
- Beurer: Elektrogeräte für Gesundheit & Wohlbefinden
- DaimlerChrysler AG: Automobilbau (Forschung & Entwicklung)
- Deutz AG: Diesel-Motoren
- Aastra (vormals EADS): Luft- und Raumfahrt
- Gardena: Gartengeräte
- Iveco Magirus: LKW und Feuerwehrfahrzeuge
- MAIRDUMONT: Verlag (Reiseführer, Atlanten, Stadtpläne)
- Müller: Handel (Drogeriemarkt)
- Nokia: Telekommunikation
- Ratiopharm: Pharmazeutik
- Seeberger: Trockenfrüchte, Nusskerne und Kaffee
- Siemens: Telekommunikation
- Temic: Sprachsteuerung für Fahrzeugelektronik
- Carl Walther GmbH: Waffen und Sportwaffen
- Wieland-Werke AG: Halbfabrikate, Rohre und Gleitelemente
Bildung und Forschung
Hochschulen

Gebäude der Fakultät für Ingenieurwissenschaften der Universität Ulm
- Seit 1967 ist Ulm durch die Gründung der Universität Ulm eine Universitätsstadt.
- Die Fachhochschule Ulm - Hochschule für Technik wurde 1960 als "Staatliche Ingenieurschule" gegründet. Seit 1971 hat sie den Rang einer Fachhochschule.
- Die Hochschule für Gestaltung (HfG Ulm) wurde 1953 unter anderem von Inge Aicher-Scholl, Otl Aicher und Max Bill gegründet. Ihr Ende 1968 war nicht zuletzt politisch motiviert.
Weitere Bildungseinrichtungen
- Ulmer Volkshochschule, gegründet 1946 von Inge Aicher-Scholl, eine der ersten VHS nach dem zweiten Weltkrieg in der Bundesrepublik
- Städtische Musikschule
- Akademie für darstellende Kunst (Schauspielschule)
- Die adk-ulm wurde 1996 gegründet. Die Ausbildungsräume befinden sich im Fort Unterer Kuhberg (1200 qm - 16 Unterrichtsräume). Ein Cafeteria-Betrieb mit günstigem Mittagstisch befindet sich im Haus. Das Gebäude ist von Bäumen und Grünflächen umgeben und bietet eine gute Arbeitsatmosphäre. Angeschlossen an die adk-ulm ist das Akademietheater Ulm, die Kammeroper Ulm (ein Musiktheaterensemble aus DozentInnen der adk-ulm und Gästen), sowie ein Figurentheater, das FiThea, alle mit regelmäßigem Spielplan.
- 28 Grund- und Hauptschulen
- 12 Sonderschulen
- 5 Realschulen
- 7 allgemeinbildende und 3 berufsbezogene Gymnasien
- 5 Berufsschulen und eine zusätzliche Sonderberufsschule
- 21 Berufsfachhochschulen
- 1 Freie evangelische Schule
- 1 Abendrealschule
- 1 Abendgymnasium
- 5 Fachschulen
- 13 Berufskollegs
- 2 Waldorfschulen
Wissenschaftsstadt
Um 1990 wurde auf dem Oberen Eselsberg ein Science-Park eingerichtet, in dem mittelständische Unternehmen in enger Zusammenarbeit mit der Universität und deren Klinikum Forschung betreiben können. Dort war auch das "Forschungsinstitut für Anwendungsorientierte Wissensverarbeitung" (FAW Ulm), ein An-Institut der Universität Ulm, beheimatet. Dieses Konzept wurde im Laufe der Zeit um verschiedene Forschungseinrichtungen erweitert.
Involvierte Forschungseinrichtungen sind heute zum Beispiel das DaimlerChrysler Forschungszentrum, Nokia, Siemens, die Universität Ulm und die Fachhochschule Ulm. Ulm hat sich mit all diesen Einrichtungen den Ruf einer Wissenschaftsstadt erworben.
Vereine und Gruppierungen
SSV Ulm 1846
Der SSV Ulm 1846 ist einer der größten Breitensportvereine in Deutschland. Der Verein bietet eine Vielzahl von Sportarten an, vom Amateurbereich bis hin zum Profisport. Der SSV Ulm besitzt ein eigenes Hallen- und Freibad sowie Tennisplätze und ein Fitnesszentrum. Die Benutzung der Anlagen ist für die Mitglieder in der Regel kostenlos. Fussball wird im Donaustadion gespielt, das ein Fassungsvermögen von über 20.000 Zuschauer hat. In den Sommermonaten wird das Freibadgelände im Rahmen des Donauflimmern zusätzlich als Open-Air Kino genutzt.
Große Karnevalsgesellschaft Ulm/Neu-Ulm e.V.
Die ?Große Karnevalsgesellschaft Ulm/Neu-Ulm e.V.? ist ein eingetragener Verein, der sich um den Erhalt und die Pflege der karnevalistischen Tradition in der Region Ulm bemüht. Gegründt wurde die Gesellschaft 1905 durch Zusammenschluss der Vorgängergesellschaften ?Gesellschaft der Elfen? und einem weiteren, 1885 gegründeten, Karnevalsverein. Aktuelle Präsidentin ist Gabriele Pollinger, Vize-Präsident Brauchtum ist z.Z. Thomas Mack. Teilbereiche der GKG U/NU sind die Garden in ihren verschiedenen Altersklassen, Clowns und die Maskengruppe ?Donauhexen?.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Theater
- Ulmer Theater (Oper, Operette, Schauspiel, Ballett), erbaut 1969 (Vorgängereinrichtungen bestanden bereits seit 1641)
- Theater in der Westentasche
- Theater Ülüm, erstes und bisher einziges professionelles türkisches Theater in Süddeutschland
Museen
- Ulmer Museum (Stadtgeschichte etc.)
- Deutsches Brotmuseum
- Donauschwäbisches Zentralmuseum (dzm)
- Naturkundliche Sammlungen der Stadt Ulm
- Kunstverein Ulm e.V.
- Setra-Museum

Blick von der mittleren Aussichtsplattform des Ulmer Münsters Richtung Innenstadt. Zum Vergrößern auf das Bild klicken.

Blick auf die Donau vom Münster. Zum Vergrößern auf das Bild klicken.

Wikipedia
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