Hotels in Witten - Sonderangebote und Restplätze
sortiert nach Preis, Kategorie, usw. in Witten
| Wappen | Karte |
|---|
 |  |
| Basisdaten |
|---|
| Bundesland: | Nordrhein-Westfalen |
| Regierungsbezirk: | Arnsberg |
| Regionalverband Ruhr |
| Kreis: | Ennepe-Ruhr-Kreis |
| Fläche: | 72,40 km² |
| Einwohner: | 101.799 (30. Juni 2005) |
| Bevölkerungsdichte: | 1.408,4 Einwohner/km² |
| Höhe: | 104 m ü. NN |
| Postleitzahlen: | 58401 - 58456 (alt: 5810) |
| Vorwahlen: | 02302 |
| Geografische Lage: | Koordinate: 51° 26' N, 7° 20' O51° 26' N, 7° 20' O |
| Kfz-Kennzeichen: | EN, vormals WIT |
| Gemeindeschlüssel: | 05 9 54 036 |
| Stadtgliederung: | 8 Stadtteile |
Adresse der Stadtverwaltung: | Marktstr. 16 58449 Witten |
| Website: | www.witten.de |
| E-Mail-Adresse: | stadt@witten.de |
| Politik |
|---|
| Bürgermeisterin: |
Sonja Leidemann (SPD) |
Witten ist eine Stadt im südlichen Ruhrgebiet in Nordrhein-Westfalen. Die Stadt war bis 1975 eine Kreisfreie Stadt. Damals wurde sie in den Ennepe-Ruhr-Kreis eingegliedert, dessen größte Stadt sie heute ist. Witten hat den Status einer Großen kreisangehörigen Stadt und befindet sich im Bereich des Regionalverband Ruhr. In der Landesplanung Nordrhein-Westfalens ist Witten als Mittelzentrum eingestuft.
Die Einwohnerzahl der Stadt Witten überschritt mit der letzten Eingemeindung 1975 die 100.000-Grenze und machte Witten zur Großstadt. Sie ist heute eine der kleinsten Großstädte Deutschlands.
Inhaltsverzeichnis- 1 Geografie
- 1.1 Nachbargemeinden
- 1.2 Stadtgliederung
- 2 Geschichte und Eingemeindungen
- 2.1 Religionen
- 2.2 Einwohnerentwicklung
- 3 Politik
- 3.1 Regierung
- 3.1.1 Oberbürgermeister bzw. Bürgermeister
- 3.1.2 Oberstadtdirektoren bzw. Stadtdirektoren
- 3.1.3 Rat der Stadt
- 3.2 Mandatsträger der Stadt Witten
- 3.2.1 Landtag NRW, Düsseldorf
- 3.2.2 Deutscher Bundestag
- 3.3 Lokale politische Gruppierungen
- 3.4 Wappen
- 3.5 Logo
- 3.6 Städtepartnerschaften
- 4 Bildung
- 5 Wirtschaft und Infrastruktur
- 5.1 Verkehr
- 5.1.1 Anfänge
- 5.1.2 Heutige Situation
- 5.2 Ansässige Unternehmen
- 5.3 Medien
- 6 Kultur und Sehenswürdigkeiten
- 6.1 Theater
- 6.2 Musik
- 6.3 Museen
- 6.4 Sehenswürdigkeiten
- 6.4.1 Innenstadt
- 6.4.2 Bommern
- 6.4.3 Herbede
- 6.4.4 Annen
- 6.4.5 Umgebung
- 6.4.6 Historisches
- 7 Freizeitgestaltung
- 7.1 Nichtkommerzielle Angebote
- 7.2 Kommerzielle Angebote
- 7.3 Sportvereine und -einrichtungen
- 7.4 Regelmäßige Veranstaltungen
- 8 Persönlichkeiten
- 8.1 Söhne und Töchter der Stadt
- 8.2 Ehrenbürger
- 9 Literatur
- 10 Weblinks
|
Geografie
Witten liegt am Übergang vom unteren Sauerland zum niederbergischen Hügelland im Westen und dem Emscherland im Norden, zwischen Bochum und Hagen, am nördlichen Ausgang des engen tiefen Ruhrdurchbruchs durch das waldbedeckte Ardey-Sandsteinplateau zu beiden Seiten des Flusses Ruhr. Das Flusstal mit dem aufgestauten Kemnader See prägt neben den bewaldeten Hügeln des Ardeygebirges, das ein Teil des Rheinischen Schiefergebirges darstellt, das Bild der Stadt. Die Berge bestehen im wesentlichen aus Sandstein, hinzu kommen kohleführende Schichten, die mancherorts offen zutage treten und die im Bergbaurundweg Muttental zu besichtigen sind.

Aussicht Ruhrtal bei Witten
Meßpunkt für die geografische Lage der Stadt Witten ist die Turmspitze der Marienkirche. Der höchste Punkt im Stadtgebiet ist der Arenberg und misst 269 m, der niedrigste ist an der Wittener Straße, östlich vom Bahnhof Blankenstein und beträgt 71 m ü. NN. Die Stadtgrenze ist insgesamt 52 km lang. Die größte Ausdehnung des Stadtgebiets beträgt in Nord-Süd-Richtung 13,8 km und in West-Ost-Richtung 10,5 km.
Die Ortszeit in Witten "hinkt" der Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) um 30 Minuten und 39 Sekunden hinterher.
Nachbargemeinden
Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Witten. Sie werden im Uhrzeigersinn, beginnend im Nordosten genannt:
Dortmund (kreisfreie Stadt), Herdecke, Wetter (Ruhr), Sprockhövel und Hattingen (alle Ennepe-Ruhr-Kreis) sowie Bochum (kreisfreie Stadt)
Stadtgliederung
Das Stadtgebiet Wittens ist in 8 Stadtteile eingeteilt. Diese sind weiter in mehrere "Stadtteilbezirke" unterteilt. Jeder dieser Stadtteilbezirke hat einen eigenen Namen und wird mit einer zweistelligen Nummer gekennzeichnet.
- Witten-Mitte:
- 11 Innenstadt
- 12 Oberdorf-Helenenberg
- 13 Industriegebiet-West
- 14 Krone
- 15 Crengeldanz
- 16 Hauptfriedhof
- 17 Stadion
- 18 Industriegebiet-Nord
- 19 Hohenstein
- Düren:
- 21 Düren-Nord
- 22 Düren-Süd
- Stockum:
- 31 Stockum-Mitte
- 32 Dorney
- 33 Stockumer Bruch
- 34 Wilhelmshöhe
| - Annen:
- 41 Tiefendorf
- 42 Wullen
- 43 Annen-Mitte-Nord
- 44 Annen-Mitte-Süd
- 45 Kohlensiepen
- 46 Wartenberg
- 47 Gedern
- Rüdinghausen:
- 51 Industriegebiet-Ost
- 52 Rüdinghausen-Mitte
- 53 Buchenholz
- 54 Schnee
- Bommern:
- 61 Steinhausen
- 62 Bommerbank
- 63 Bommerfeld
- 64 Wettberg
- 65 Buschey
- 66 Bommeregge
| - Heven:
- 71 Papenholz
- 72 Hellweg
- 73 Wannen
- 74 Heven-Dorf
- 75 Lake
- Herbede:
- 81 Herbede-Ort
- 82 Vormholz
- 83 Bommerholz-Muttental
- 84 Durchholz
- 85 Buchholz-Kämpen
|
Geschichte und Eingemeindungen

Blick über das Stadtzentrum
Die älteste Erwähnung des Stadtteils Herbede (seit 1975 eingemeindet) geht auf das Jahr 851 zurück. Witten selbst wurde erstmals 1214 erwähnt. Die früheste Erwähnung des Wittener Bergbaus datiert aus dem Jahr 1578.
Am 22. April/2. Mai 1675 erhält Witten in Kleve das Marktrecht durch den Kurfürsten Friedrich Wilhelm von Brandenburg. Gemäß der durch den Regierungs-, Justit und Hofgerichtsrat Mordio von der Reck überbrachten Urkunde wurde der Donnerstag als Markttag festgelegt. Zudem wurde der Ausbau der zerstörten Ruhrbrücke nach Bommern zur Auflage gemacht.
Bis 1806 gehört Witten zur preußischen Grafschaft Mark, von 1807 bis 1813 zum Ruhrdepartement des Großherzogtums Berg, dann vorübergehend zum preußischen Gouvernement zwischen Weser und Rhein und ab 1815 endgültig zu Preußen (Provinz Westfalen). Der Ort wird dem Kreis Bochum zugeordnet. Die Bürgermeisterei Witten umfasst neben Witten die Gemeinden Langendreer, Stockum, Düren, Somborn und Werne. 1823 erhält Witten die Stadtrechte und 1899 scheidet die Stadt aus dem Kreis Bochum aus. Sie wird eine Kreisfreie Stadt.
Am 28. November 1906 machte ein trauriges Ereignis WittenWitten für kurze Zeit weltbekannt. Um 20:00 Uhr brach im Maschienraum der Roburit-Sprengstoff-Fabrik ein Feuer aus. Da die Wasserleitungen aufgrund eines Wasserrohrbruches defekt waren, musste sich die Feuerwehr darauf beschränken die Habseligkeiten der Werksangehörigen zu bergen sowie die Pferde, welche auf dem Gelände der Fabrik untergebracht waren, zu retten. Um 21:15 Uhr explodierte das Lager auf welches das Feuer mittlerweile übergegriffen hatte. Bei der Explosion verloren 41 Menschen ihr Leben. Sie war so gewaltig, dass der Damm der Talsperre in Annen brach und die Wassermassen durch den Ort flossen. Im weiten Umkreis wurden durch die Explosion und den Dammbruch die Gebäude so stark beschädigt, dass mehr als 2.000 Menschen obdachlos wurden. Das Bild zeigt eine Häuserreihe, welche rund 150 m von der Fabrik entfernt war. (Witten Das Ereignis wird auch in zeitgenössischen Quellen oft mit Annen in Verbindung gebracht, die Fabrik lag jedoch nahe der Stadtgrenze auf Wittener Gebiet.)
Am 1. Juli 1921 wird die Gemeine Heven und am 1. August 1929 werden die Gemeinden Annen (mit dem am 1. April 1922 eingemeindeten Rüdinghausen), Stockum, Düren, Teile von Bommern sowie Teile von Langendreer (Krone) eingegliedert. Im Zweiten Weltkrieg wird Witten wegen der industriellen Bedeutung Ziel von fast 100 sehr zerstörerischen Luftangriffen.
Im Rahmen der jüngsten nordrhein-westfälischen Gebietsreform muss Witten 1975 seine Kreisfreiheit aufgeben und wird dem Ennepe-Ruhr-Kreis eingegliedert. Gleichzeitig wird sie durch Eingliederung der Stadt Herbede vergrößert. Damit erreicht das Stadtgebiet Wittens seine heutige Ausdehnung.
Religionen
Witten gehörte seit der Gründung zum Erzbistum Köln und war dem Archidiakonat des Kölner St.-Georgs-Stifts unterstellt.
1582 wandte sich die Bevölkerung der Reformation zu. Danach war die Stadt über viele Jahrhunderte eine überwiegend protestantische Stadt. Vorherrschend war das evangelisch-lutherische Bekenntnis. Mit dem Übergang an Preußen gehörte auch die evangelische Gemeinde in Witten zur Evangelischen Kirche in Preußen bzw. dessen westfälischen Provinzialkirche. Sie wurde der Superintendentur Hattingen zugeordnet. Heute heißt diese Verwaltungseinheit Kirchenkreis Hattingen-Witten und umfasst die evangelischen Kirchengemeinden der Städte Hattingen, Sprockhövel, Velbert, Wetter und Witten. Die 10 evangelischen Kirchengemeinden der Stadt Witten sind Annen, Bommern, Christuskirche, Herbede, Heven, Johanniskirche, Martin-Luther-Kirche, Rüdinghausen, Stockum und die Anstaltsgemeinde des Diakoniewerks Ruhr.

Karl-Marx-Platz mit dem Germaniadenkmal für die gefallenen deutschen Soldaten im Deutsch-Französischen Krieg 1870/71
Die wenigen Katholiken in Witten nach der Reformation gehörten bis 1821 noch zum Erzbistum Köln, dann zum Bistum bzw. Erzbistum Paderborn. 1834 konnten die Katholiken wieder eine eigene Gemeinde gründen, die zunächst zum Dekanat Hattingen gehörte. 1921 wurde Witten Sitz eines eigenen Dekanats, die heute zur Region Ruhr-Mark des Erzbistums Paderborn gehört. Als 1975 die Stadt Herbede eingemeindet wurde, behielt diese ihre Zugehörigkeit zum Bistum Essen bei und gehört damit als einziger Stadtteil von Witten noch heute zum Erzbistum Köln. Pfarrgemeinden im Stadtgebiet Wittens sind u.a. Bommern, St. Peter und Paul Herbede, St. Josef Annen, St. Marien, St. Maximilian Kolbe Stockum, St. Pius Rüdinghausen und St. Vinzenz.
Daneben gibt es noch verschiedene Freikirchen, darunter Freie Evangelische Gemeinden (hier befindet sich der Sitz des Bundes Freier evangelischer Gemeinden in Deutschland) sowie eine Evangelisch-freikirchliche Gemeinde (Baptisten). Auch die Neuapostolische Kirche ist in Witten mit 4 Gemeinden (Mitte, Annen, Herbede und Stockum) vertreten.
Seit 1815 sind Juden in Witten urkundlich belegt. Die jüdische Gemeinde zeigte nach der Niederlassungsfreiheit von 1847 eine stetig zunehmende Tendenz mit einem Maximum von über 500 Personen. Die 1885 erbaute Synagoge in der Kurzen Straße (heute Synagogenstraße) wurde im November 1938 durch vom nationalsozialistischen Staatsterror angeleitete Wittener Bürger geplündert, in Brand gesetzt und vollständig zerstört. Die jüdischen Bürger wurden von Staats wegen ihrer Besitztümer beraubt, zur Emigration gezwungen oder ermordet.
Die drei islamischen Gemeinden mit zwei Moscheen in der Innenstadt und einer im Ortsteil Annen wurden Ende des 20 Jh. durch türkische Zuwanderer gegründet.
Einwohnerentwicklung
Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Die Zahlen sind entweder Schätzungen, Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter (nur Hauptwohnsitze).
| Jahr | Einwohnerzahlen |
|---|
| 1739 | 566 | | 1787 | 690 | | 1808 | 1.587 | | 1830 | 2.210 | | 1858 | 6.908 | | 1. Dezember 1871 ¹ | 15.161 |
| 1. Dezember 1890 ¹ | 26.310 | | 1. Dezember 1900 ¹ | 33.514 | | 1. Dezember 1905 ¹ | 35.841 | | 1. Dezember 1910 ¹ | 37.450 | | 8. Oktober 1919 ¹ | 37.441 | | 16. Juni 1925 ¹ | 45.295 |
| | Jahr | Einwohnerzahlen |
|---|
| 16. Juni 1933 ¹ | 72.580 | | 17. Mai 1939 ¹ | 73.548 | | 13. September 1950 ¹ | 76.312 | | 6. Juni 1961 ¹ | 96.462 | | 31. Dezember 1970 | 97.700 | | 30. Juni 1975 | 109.200 | | 30. Juni 1980 | 106.000 | | 30. Juni 1985 | 102.100 | | 1. Januar 1989 | 103.637 | | 30. Juni 1997 | 104.100 | | 31. Dezember 2003 | 101.823 |
|
¹ Volkszählungsergebnis
Politik
Die Verwaltung Wittens lag bis Ende des 18. Jahrhunderts in den Händen des Patrimonialgerichtsherrn, des Besitzers des Hauses Witten. Diese Struktur wurde 1806 aufgehoben und 1809 erhielt Witten eine bürgerliche Verwaltung. An der Spitze der Stadt stand danach der Bürgermeister. Nachdem Witten 1823 die Stadtrechte erhalten hatte wurde 1841 die revidierte Städteordnung, 1842 jedoch die Landgemeindeordnung eingeführt. 1850 wurde die westfälische Städteordnung eingeführt. Nach Erlangung der Kreisfreiheit trug der Bürgermeister den Titel Oberbürgermeister.
Während der Zeit der Nationalsozialisten wurde der Oberbürgermeister von der NSDAP eingesetzt. Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte die Militärregierung der Britischen Besatzungszone einen neuen Oberbürgermeister ein und 1946 führte sie die Kommunalverfassung nach britischem Vorbild ein. Danach gab es einen vom Volk gewählten "Rat der Stadt", dessen Mitglieder man als "Stadtverordnete" bezeichnet. Der Rat wählte anfangs aus seiner Mitte den Oberbürgermeister als Vorsitzenden und Repräsentanten der Stadt, welcher ehrenamtlich tätig war. Des Weiteren wählte der Rat ab 1946 ebenfalls einen hauptamtlichen Oberstadtdirektor als Leiter der Stadtverwaltung. Mit der Eingliederung in den Ennepe-Ruhr-Kreis 1975 trugen die Stadtoberhäupter die Titel Bürgermeister bzw. Stadtdirektor. 1999 wurde die Doppelspitze in der Stadtverwaltung aufgegeben. Seitdem nimmt der hauptamtlichen Bürgermeister beide Funktionen in Personalunion wahr.
Regierung
Oberbürgermeister bzw. Bürgermeister
- 1809 - 1813: Schmieding, Bürgermeister
- 1813 - 1825: Clason, Bürgermeister
- 1825 - 1839: Geißel, Bürgermeister
- 1839 - 1850: Kämper, Bürgermeister
- 1851 - 1856: Wichelhausen, Bürgermeister
- 1856 - 1869: Bauer, Bürgermeister
- 1869 - 1873: Wegener, Bürgermeister
- 1873 - 1877: Geisenheimer, Bürgermeister (entlassen)
- 1877 - 1883: Haarmann, Brickenstein, Grieben, Bürgermeister (vertretungsweise)
- 1883 - 1889: Bürkner, Bürgermeister
- 1890 - 1911: Dr. Gustav Haarmann, Bürgermeister, ab 1911 Oberbürgermeister
- 1911 - 1933: Otto Laue, Oberbürgermeister
- 1933 - 1944: Dr. Erich Zintgraff, Oberbürgermeister
- 1944 - 1945: Dr. Karl-August Wietfeld, Oberbürgermeister
- 1945: Wilhelm Zimmermann, Bürgermeister
- 1945: Johannes Grimm, Bürgermeister
- 1945 - 1946: Alfred Junge, Bürgermeister
- 1946 - 1950: Albert Martmöller, Oberbürgermeister
- 1950 - 1952: Walter Rieckesmann, Oberbürgermeister
- 1952 - 1953: Albert Martmöller, Oberbürgermeister 2. Amtszeit
- 1954 - 1967: Fritz Reincke, Oberbürgermeister
- 1967 - 1978: Friedhelm Ottlinger, Oberbürgermeister
- 1978 - 1983: Klaus Lohmann, Oberbürgermeister
- 1983: Arthur Raillon, Bürgermeister
- 1983 - 1989: Friedhelm Trepper, Bürgermeister
- 1989 - 2004: Klaus Lohmann, Bürgermeister, 2. Amtszeit
- 2004 - heute: Sonja Leidemann, Bürgermeisterin
Oberstadtdirektoren bzw. Stadtdirektoren
- 1946 - 1947: Alfred Junge, Oberstadtdirektor
- 1947 - 1959: Ludwig Lehmann, Oberstadtdirektor
- 1959 - 1982: Dr. Emil Dreidoppel, Oberstadtdirektor
- 1982 - 1993: Reinhard Wiederhold, Stadtdirektor
- 1993 - 1999: Dr. Gert Buhren, Stadtdirektor
Rat der Stadt
Der Rat der Stadt hat derzeit 64 Mitglieder, die sich auf die einzelnen Parteien wie folgt verteilen:
- SPD 24 Sitze
- CDU 19 Sitze
- Grüne 7 Sitze
- WBG 4 Sitze
- FDP 4 Sitze
- FLW 2 Sitze
- NPD 2 Sitze
- PDS/WAL 1 Sitz
- AUF Witten 1 Sitz
Mandatsträger der Stadt Witten
Landtag NRW, Düsseldorf
- 2005 - heute: Thomas Stotko, MdL (SPD)
Deutscher Bundestag
- 1998 - heute: Dr. Ralf Brauksiepe, MdB (CDU)
- 1998 - heute: Christel Humme, MdB (SPD)
- 2005 - ? : Irmingard Schewe-Gerigk, (B´ 90/Die Grünen)
- 2005 - ? : Konrad Schily, (FDP)
Lokale politische Gruppierungen
- WBG: Die Wittener Bürgergemeinschaft (WBG) wurde 1999 als kommunal ausgerichtete Wählergruppe gegründet. Ihre Vorläuferorganisation wurde nach einem parteiinternen Führungsstreit von einigen CDU-Mitgliedern gegründet.
- FLW: Die Freie Liste Witten wurde nach einem parteiinternen Führungsstreit um Positionen in stadteigenen Gesellschaften von ehemaligen CDU-Mitgliedern um Michael Hasenkamp 1999 gegründet.
- AUF Witten: Die Wählergruppe AUF Witten wurde am 26. September 2003 von Mitglieder der MLPD (Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands) als Personenwahlbündnis gegründet.
- PDS-WAL: Die Wittener alternative Linke wurde 2004 unter Beteiligung einer Minderheit von PDS-Mitgliedern gegründet. Für die kurz darauf stattfindende Kommunalwahl wurde eine offene Liste mit der PDS gebildet.
Wappen
Das Wappen der Stadt Witten zeigt in von Rot und Silber geteiltem Schild oben zwei abgekehrte, doppelschwänzige, silberne Löwen. Als Vorlage für das Wappen diente das Siegel der Everhards von Witten-Steinhausen aus dem Jahre 1283. Ursprünglich war neben den Löwen, dem Wappentier der Everhards, auch deren Leitspruch "Sigillum Hermanni de Wittene" abgebildet.
Logo
Das aus den 1960er Jahren stammende Logo der Stadt Witten bestand aus einem Quadratumriß in schwarz, der durch parallele schräge und senkrechte Linien so aufgeteilt ist, daß aus zwei schrägen Parallelogrammen gebildet ein stilisiertes "W" erkennbar wird. Dieses seit Jahrzehnten verwendete Zeichen ist weithin bekannt und besitzt einen hohen Wiedererkennungs- und Zuordnungswert.
Im Jahr 2005 wurde dieses Zeichen durch eine unregelmäßige Wellenlinie mit einem Punkt ersetzt, ähnlich vielen zu dieser Zeit für verschiedene Zwecke eingesetzten Zeichen. Gestaltet wurde das neue Zeichen von städtische Grafiker Gerd Kühn.
Ohne daß zwingende Gründe für eine Änderung erkennbar waren, beschloß der Stadtrat im Herbst 2005 die von der Verwaltung eingebrachte Beschlußvorlage. In der Vorlage wurde angeführt, daß das neue Zeichen keine Kosten verursachen würde, was nicht berücksichtigt, daß ein weithin bekanntes Zeichen einen Wert darstellt bzw. für die entsprechende Bekanntmachung des neuen Zeichens eine Werbekampagne für einen sechsstelligen Eurobetrag erforderlich wäre - die freilich nicht vorgesehen ist.
Städtepartnerschaften
Die Stadt Witten unterhält mit folgenden Städten Städtepartnerschaften, die teils durch Vereine der Wittener Bürger belebt werden:
- Beauvais (Frankreich), seit 1975
- London Borough of Barking and Dagenham, Londoner Stadtbezirk (Vereinigtes Königreich), seit 1979
- Mallnitz in Kärnten (Österreich), seit 1979
- Kreis Lev Hasharon (Israel), seit 1979
- Wolfen (Sachsen-Anhalt), seit 1990
- Kursk (Russische Föderation), seit 1990
- Tczew (Polen), seit 1990
- San Carlos (Nicaragua), seit 1990 - Städtefreundschaft
Die Vereine organisieren Bürgerreisen, Austausch und Kontakte:
- Barking and Dagenham Witten Club e.V.
- Freundeskreis Witten-Kursk e.V.
- Freundschaftsverein Tczew-Witten e.V.
- Initiative San Carlos e.V.
Bildung

Universität Witten/Herdecke, Neubau Rückseite Ostgebäude
- 19 Grundschulen
- 4 Hauptschulen
- 3 Realschulen
- Adolf-Reichwein-Realschule
- Helene-Lohmann-Realschule
- Otto-Schott-Realschule
- 5 berufsbildende Schulen
- 2 Gesamtschulen
- Hardenstein Gesamtschule
- Holzkamp Gesamtschule
- 3 Gymnasien
- Albert-Martmöller-Gymnasium
- Ruhr Gymnasium
- Schiller Gymnasium
- 1 Volkshochschule
- 2 Musikschulen
- 2 Waldorfschulen
- Institut für Waldorf-Pädagogik
- Privatuniversität Witten/Herdecke, erste private deutsche Universität gegründet 1982
Wirtschaft und Infrastruktur
Wittens Wirtschaft ist geprägt von der Stahlindustrie und dem Maschinenbau. In Witten befindet sich Deutschlands einziger Betrieb zum Bau von Eisenbahnweichen.
Dank einer ausgedehnten Fußgängerzone mit zahlreichen Geschäften kann sich Witten als Mittelzentrum in der Region behaupten.
Verkehr
Anfänge
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts erhielt die Stadt mit einer durch den Crengeldanz führende Chaussee ihren ersten Verkehrsknoten. Ab 1803 verkehrt hier eine Postkutschenroute von Essen über Bochum und Hamm nach Unna. 1808 folgte eine weite Relation von Bochum über Stockum und Brüninghausen nach Hörde. Diese Verbindung ruhte zwischen 1813 und 1822. 1823 wurde am Crengeldanz eine feste Poststelle eingerichtet. Am 22. Juni 1825 folgte das Postwärteramt. Nachdem in der Innenstadt eine weiter Poststelle eingerichtet wurde verlagerte sich der Verkehr von Crengeldanz weg, so dass 1850 die zwischenzeitlich eingerichtete Post-Expedition schließen musste.
Auf Betreiben der Glasfabrik Crengeldanz und der Brauerei Crengeldanz wurde diese 1881 als kaiserliches Postamt wiedereröffnet. Diese erhielt am 1. Juni 1882 eine eigene Telegrafenanstalt. Das Gebäude, Crengeldanzstraße 92, in welcher diese eingerichtet war existiert noch heute.
Heutige Situation
Witten hat mehrere Bahnhöfe, sechs Autobahnanschlüsse an die A 43, die A 44 und die A 45, dazu ein breit gefächertes Angebot an Bus- und Straßenbahnverbindungen im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR). Im Übergangstarif gilt außerdem der Tarif der Verkehrsgemeinschaft Ruhr-Lippe.
Bahnhöfe Wittens im Personenverkehr:
- Witten Hbf (Wupper-Express (RE 4), Ruhr-Sieg-Express (RE 16), Ruhr-Lenne-Bahn (RB 40), S 5)
- Witten-Annen Nord (S5)
- Witten-Rüdinghauser Feld (S5) (geplant bis 2015)
- Witten-Universität (S5) (geplant bis 2015)
- Witten-Bommern (Historische RuhrtalBahn)
- Herbede (Historische RuhrtalBahn)
- Ruine Hardenstein (Historische RuhrtalBahn)
- Zeche Nachtigall (Historische RuhrtalBahn)
Ansässige Unternehmen
- Edelstahl Witten-Krefeld GmbH, EWK, Hersteller von Edelstahl-Langprodukten (gehört zur Swiss Steel AG)
- PILKINGTON Automotive (Fahrzeugglas)
- Ostermann GmbH & Co.KG, Möbeleinzelhandel
- Ardex GmbH, Hersteller von Spezialwerkstoffen für das Bauhandwerk
- Weichenwerk Witten der Deutschen Bahn AG
- Brill Gartengeräte GmbH, Produktion von Rasenmähern, Vertikutierer, Rasentrimmern, Häckslern und elek. Heckenscheren
- Lohmann & Stolterfoht, Getriebebau und Antriebstechnik
- Möbel Weber GmbH & CO. KG, Möbelhandel
- PRECON Electronic GmbH, Versandhandel von Unterhaltungselektronik
- HP Pelzer, Automobilzulieferer
- MEP Kutsch GmbH & Co. KG, Elektronikentwicklung
- Galladé Umformtechnik GmbH & Co KG
- BMW - Vertragshändler Auto-Zentrum Witten Bernhard Ernst GmbH
- Sasol Werk Witten [1]
- ISE Industries GmbH - Automobilzulieferer (führend in allen Überrollbügeln)
- ehem. Vogt Zweigwerk (bis 1999 Siemensstandort zur Produktion von Telekommunikationsanlagen), Hersteller elektronischer Bauteile und Schaltungen, zur Zeit in Insolvenz, wird nach Management Buy Out ab 1. Januar 2006 als Einzelfirma weitergeführt.
Medien
- Der WAZ-Konzern ist mit den Tageszeitungen Westdeutschen Allgemeine und Westfälische Rundschau vertreten.
- Ruhrnachrichten Tageszeitung des Medienhaus Lensing Dortmund
- Das Anzeigenblatt witten aktuell erscheint bei ORA, einem Gemeinschaftsunternehmen von WAZ und Ruhrnachrichten.
- Der Sonntagskurier ist ein unabhängig, wöchentlich erscheinendes Anzeigen- und Nachrichtenblatt.
- Das Stadtmagazin ist ein alle zwei Monate erscheindendes anzeigenfinanziertes Magazin.
- Die Wittener Jugend schaffte sich mit de
Beschreibungstexte entnommen von
(c) Wikipedia
Hier können Sie Ihre Hotels Witten buchen: Best Western, Mövenpick, Ibis, Scandic,
Mercure, Holiday Inn und viele mehr, Hotels am Flughafen, Airport-Hotels, Messe Hotels, uvm. .