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sortiert nach Preis, Kategorie, usw. in Wolfsburg
 | Dieser Artikel behandelt die deutsche Großstadt Wolfsburg, weitere Bedeutungen unter Wolfsburg (Begriffsklärung) |
| Wappen | Karte |
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| Kompetenzaussage |
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| "Lust an Entdeckungen" |
| Basisdaten |
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| Bundesland: | Niedersachsen |
| Landkreis: | kreisfreie Stadt |
| Höhe: | 63 m ü. NN |
| Geografische Lage: | Koordinate: 52° 26' N, 10° 48' O52° 26' N, 10° 48' O |
| Fläche: | 204,01 km² |
| Einwohner: | 121.716 (30. Juni 2005) |
| Bevölkerungsdichte: | 598 Einw./km² |
| Postleitzahl: | 38400-38448 |
| Telefonvorwahlen: | 05361, 05362, 05363, 05365, 05366, 05367, 05308 |
| Kfz-Kennzeichen: | WOB |
| Gemeindeschlüssel: | 03 1 03 000 |
| UN/LOCODE: | DE WOB |
| NUTS-Region: | Wolfsburg, KRFR.ST. DE913 |
| Stadtgliederung: | 16 Ortschaften, 40 Stadtteile |
Adresse der
Stadtverwaltung: | Porschestraße 49 38440 Wolfsburg |
| Website: | www.wolfsburg.de |
| E-Mail-Adresse: | stadt@stadt.wolfsburg.de |
| Politik |
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| Oberbürgermeister: | Rolf Schnellecke (CDU) |
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Wolfsburg ist eine Stadt in Norddeutschland, im Osten des Landes Niedersachsen. Die kreisfreie Stadt ist Sitz des Volkswagen-Konzerns und bildet mit den Städten Braunschweig und Salzgitter eines der sieben Oberzentren des Landes. Wolfsburg ist nach Hannover, Braunschweig, Osnabrück, Oldenburg (Oldb) und Göttingen die sechstgrößte Stadt des Landes. Nächstgelegene größere Städte sind Braunschweig, ca. 26 km südwestlich, Magdeburg, ca. 64 km südöstlich, Hannover 74 km westlich und Hamburg, ca. 135 km nordwestlich von Wolfsburg. Die Einwohnerzahl der Stadt Wolfsburg überschritt 1972 die Grenze von 100.000, wodurch sie zur Großstadt wurde. Wolfsburg, 1938 zur Produktion des Volkswagen von Hitler geschaffen, war eine der wenigen neuen Stadtgründungen in Deutschland in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Bis 1945 trug sie den Namen "Stadt des KdF-Wagens",
Inhaltsverzeichnis- 1 Geografie
- 1.1 Nachbargemeinden / Nachbarkreise
- 1.2 Stadtgliederung
- 1.3 Der Allerpark
- 2 Geschichte
- 2.1 Eingemeindungen
- 2.2 Einwohnerentwicklung
- 2.3 Religionen
- 3 Politik
- 3.1 Rat der Stadt
- 3.2 Wappen
- 3.3 Städtepartnerschaften
- 4 Wirtschaft und Infrastruktur
- 4.1 Verkehr
- 4.2 Medien
- 4.3 Öffentliche Einrichtungen
- 4.4 Ansässige Unternehmen
- 5 Bildung & Forschung
- 5.1 Bildungseinrichtungen
- 5.2 Hochschulen
- 5.3 Forschung & Institute
- 6 Freizeit & Sport
- 7 Kultur und Sehenswürdigkeiten
- 7.1 Theater und Veranstaltungszentren
- 7.2 Museen
- 7.3 Bauwerke und Einkaufsmöglichkeiten
- 7.4 Kirchenbau in Wolfsburg
- 7.5 Regelmäßige Veranstaltungen
- 7.6 Kulinarische Spezialitäten
- 7.7 Vereine und Verbände
- 7.8 Sonstiges
- 8 Ehrenbürger
- 9 Persönlichkeiten
- 10 Literatur
- 11 Siehe auch
- 12 Weblinks
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Geografie
Wolfsburg liegt am Südrand des Aller-Urstromtals am Mittellandkanal. Das Stadtgebiet greift im Süden auf die Hochfläche des Ostbraunschweigischen Flachlandes, im Norden auf den Vorsfelder Werder, im Westen auf das Feuchtgebiet Barnbruch und im Osten auf den Naturpark Drömling über.
Nachbargemeinden / Nachbarkreise
Die nachfolgenden Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Wolfsburg. Sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Westen genannt:
- Calberlah
- Osloß
- Weyhausen
- Tappenbeck
- Jembke
- Tiddische
- Rühen
- Danndorf
- Groß Twülpstedt
- Velpke
- Königslutter am Elm
- Lehre
Die kreisfreie Stadt Wolfsburg ist umgeben von den Landkreisen Gifhorn und Helmstedt.
Stadtgliederung

Gliederung der Stadt Wolfsburg (in Ortschaften)

Gliederung der Stadt Wolfsburg (in Stadtteile)
Das Stadtgebiet von Wolfsburg gliedert sich in 40 Stadtteile. Ein oder mehrere Stadtteile gemeinsam bilden zusammen die insgesamt 16 Ortschaften, die durch Ortsräte vertreten werden. Jeder Ortsrat hat einen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.
Die Ortsräte wurden zunächst in den 1972 nach Wolfsburg eingemeindeten Stadtteilen gebildet. Damals wurden elf Ortsräte eingerichtet. Sie übernahmen teilweise die Funktionen der früheren Stadt- und Gemeinderäte dieser Orte. 1991 wurden für Detmerode, Westhagen und für die Nordstadt, die aus mehreren Stadtteilen besteht, weitere Ortsräte gebildet und 2001 erfolgte die Bildung der Ortsräte für die ebenfalls aus mehreren Stadtteilen bestehende Bereiche Stadtmitte und Mitte-West. Somit gibt es in Wolfsburg heute flächendeckend insgesamt 16 Ortsräte. Diese Gremien werden von den Bürgerinnen und Bürgern direkt gewählt und sind in ihrem Gebiet zu allen wichtigen Angelegenheiten zu hören.
Die 16 Ortschaften (mit Einwohnerzahlen 2004):
- Almke/Neindorf - 2.200
- Barnstorf/Nordsteimke - 3.450
- Brackstedt/Velstove/Warmenau - 2.300
- Detmerode - 8.600
- Ehmen/Mörse- 6.700
- Fallersleben/Sülfeld - 14.850
- Hattorf/Heiligendorf - 3.550
- Hehlingen - 1.750
- Kästorf/Sandkamp - 2.000
- Mitte-West - 18.800 (Laagberg, Wohltberg, Hohenstein, Rabenberg, Eichelkamp, Klieversberg, Hageberg)
- Neuhaus/Reislingen - 8.300
- Nordstadt - 10.350 (Kreuzheide, Tiergartenbreite, Teichbreite, Alt-Wolfsburg)
- Stadtmitte - 14.200 (Stadtmitte, Hellwinkel, Schillerteich, Heßlingen, Rothenfelde, Steimker Berg, Köhlerberg)
- Vorsfelde - 12.600
- Wendschott - 2.100
- Westhagen - 9.900
Links:
- Eine Ausführliche Liste aller Ortschaften, Stadtteile und Wohnplätze gibt es hier : Stadtgliederung Wolfsburg
Der Allerpark
Einen Sonderfall stellt der Allerpark in der Stadtgliederung dar: Obwohl er sich fast mittig im Wolfsburger Stadtgebiet befindet, ist er, wie auch das Gelände des Volkswagen-Werkes, keiner Ortschaft zugeordnet und somit "rechtsfreier Raum". Nun will die Stadt Wolfsburg den Allerpark politisch zuordnen. Jedoch beansprucht die Ortschaft "Nordstadt" ebenso wie die "Stadtmitte" Besitzansprüche am Allerpark. Um die Verwirrung perfekt zu machen: der Ostteil des Allersees, der sich im Allerpark befindet gehört politisch zur Ortschaft "Neuhaus/Reislingen". Das liegt an den alten Gemarkungsgrenzen, die durch die Gebietsreform 1972 nicht geändert wurden.
Geschichte
1302 wurde die Wolfsburg als Sitz des Adelsgeschlechts derer von Bartensleben erstmals urkundlich erwähnt. 1372 folgte die erste urkundliche Erwähnung der Burg Neuhaus.
Am 26. Mai 1938 wurde der Grundstein für das Volkswagenwerk auf der Nordseite des Mittellandkanals gelegt, wo später der VW Käfer gebaut wurde. Um die nötigen Arbeiter unterzubringen, sollte in unmittelbarer Nähe eine neue Stadt entstehen. Daher wurde mit Wirkung vom 1. Juli 1938 durch Verordnung des Oberpräsidenten der Regierung zu Lüneburg die "Stadt des KdF-Wagens bei Fallersleben" im Landkreis Gifhorn durch Vereinigung der Gemeinden Rothehof-Rothenfelde und Heßlingen (einschließlich des Wohnplatzes Wolfsburg) sowie einzelner Grundstücke der Gemeinden Mörse (Gemarkungen Mörse, Hattorf und Barnstorf), Sandkamp, Fallersleben und Hattorf, alle zum Landkreis Gifhorn gehörig, gebildet. Das Zentrum der neuen Stadt sollte auf der Gemarkung Heßlingen entstehen. Bis Kriegsausbruch verließen allerdings nur wenige VW Käfer das Werksgelände.
Während des Zweiten Weltkriegs diente das neu gebaute Autowerk vor allem der Rüstungsindustrie, so dass in den für die Käfer-Produktion gebauten Hallen, auch unter Einsatz von Zwangsarbeitern, Kübelwagen, Panzer und andere Rüstungsgüter produziert wurden. Siehe auch: KZ Arbeitsdorf.
Durch den Kriegsausbruch kam es auch nie zur Verwirklichung der ursprünglichen Stadtplanung ("Koller-Plan", benannt nach dem Stadtplaner Peter Koller), die unter anderem eine Residenz für Hitler auf dem Klieversberg vorsah. Zu den wenigen verwirklichten Bauvorhaben zählt die (heute zum Parkplatz gehörende) Prachtstraße am CongressPark, welche nach der ursprünglichen Planung als Paradestraße für die fulminanten Aufmärsche der NSDAP nach dem Endsieg unter der (geplanten) Residenz des Führers genutzt werden sollte. Am 11. April 1945 wurde das Werk Ziel der Angriffe der Alliierten und zu zwei Dritteln zerbombt.
Am 25. Mai 1945 wurde auf Weisung der amerikanischen Besatzungsmacht die Stadt in "Wolfsburg" umbenannt. Damit erhielt sie ihren endgültigen Namen nach dem gleichnamigen Schloss bzw. Wohnplatz an der Aller. Das VW-Werk stand zunächst unter der Leitung des englischen Majors Hirst, welcher den Abtransport der Fertigungsmaschinen verhinderte, indem er dem Volkswagenwerk Aufträge der britischen Regierung verschaffte. Nur durch diese Aufträge konnte das Volkswagenwerk nach Kriegsende bestehen bleiben und somit das Wachstum der Stadt Wolfsburg auslösen.
Zum 1. Oktober 1951 schied die Stadt aus dem Landkreis Gifhorn aus und wurde eine kreisfreie Stadt.
1955 lief der einmillionste Käfer in Wolfsburg vom Band. Dieses Ereignis wurde mit einem juwelenbesetzten Käfer (der Käfer mit der Nummer 1.000.000) gefeiert. In den Jahren des Wirtschaftswunders erlebte Wolfsburg einen enormen Zuwachs durch - vor allem italienische - Gastarbeiter.
1958 wurde das Rathaus der Stadt eingeweiht und 1960 wurde die Volkswagenwerk GmbH in eine AG umgewandelt.
Im Zuge der niedersächsischen Kommunalreform von 1972 wurden 20 Orte durch das "Wolfsburg-Gesetz" nach Wolfsburg eingemeindet (siehe auch unter Eingemeindungen). Dadurch überschritt die Einwohnerzahl die 100.000 Grenze und Wolfsburg erlangte den Status einer Großstadt mit nahezu 131.000 Einwohnern; die Stadtfläche hatte sich von 35 auf 204 km² vergrößert. Für die eingemeindeten Stadtteile wurden 11 vom Volk gewählte Ortsräte mit jeweils einem Ortsbürgermeister eingerichtet.

Bahnhof Wolfsburg während der "Golfsburg-Aktion" (Foto 18. September 2003)
Mit Wirkung vom 1. Februar 1978 wurde die Stadt Wolfsburg aus dem Regierungsbezirk Lüneburg ausgegliedert und dem Regierungsbezirk Braunschweig zugeordnet (Die Regierungsbezirke wurden in Niedersachsen zum 1. Januar 2005 aufgelöst). 1982 erhielt die Stadt einen direkten Autobahnanschluss (A 39) als Abzweigung von der A 2 Hannover-Berlin und 1988 wurde Wolfsburg Hochschulstadt (Fachhochschule Braunschweig-Wolfenbüttel).
1991 kamen zu den 11 Ortsräten aus dem Jahre 1972 noch weitere drei hinzu (Detmerode, Westhagen und Nordstadt). Schließlich wurden 2001 noch die Ortsräte Stadtmitte und Mitte-West eingerichtet. Damit gibt es derzeit 16 Ortsräte in der Stadt. In einer Sympathiekundgebung für den neuen VW Golf V hat die Stadt Wolfsburg vom 25. August bis 10. Oktober 2003 unter www.wolfsburg.de und auf den Ortsschildern alle Besucher mit dem Namen Golfsburg begrüßt. Diese Aktion fand bundesweit ihr Echo in der Presse, in Rundfunk- und Fernsehnachrichten.
Eingemeindungen
Mit Wirkung vom 1. Juli 1938 wurden die Gemeinden Rothehof-Rothenfelde und Heßlingen (einschließlich des Wohnplatzes Wolfsburg) mit insgesamt 857 Einwohnern sowie zahlreiche Flurstücke der Gemeinden Mörse (Gemarkungen Mörse, Hattorf und Barnstorf), Sandkamp, Fallersleben und Hattorf (damals alle Landkreis Gifhorn) zur "Stadt des KdF-Wagens" vereinigt, 1945 wurde sie in "Stadt Wolfsburg" umbenannt. 1951 verließ sie den Landkreis Gifhorn und wurde kreisfrei.
Am 1. Juli 1972 wurden eingemeindet:
- vom Landkreis Gifhorn:
- Stadt Fallersleben (12.000 Einwohner)
- Gemeinden Almke, Barnstorf, Ehmen, Hattorf, Hehlingen, Heiligendorf, Kästorf, Mörse, Neindorf, Sandkamp und Sülfeld
- vom Landkreis Helmstedt:
- Stadt Vorsfelde (11.000 Einwohner)
- Gemeinden Brackstedt, Neuhaus, Nordsteimke, Reislingen, Velstove, Warmenau und Wendschott
Einwohnerentwicklung
Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand.
| Jahr | Einwohnerzahlen |
|---|
| 1938 | 1.144 |
| 1940 | 14.494 |
| 1945 | 14.296 |
| 1948 | 23.351 |
| 1955 | 44.397 |
| 1958 | 53.793 |
| 6. Juni 1961 ¹ | 64.560 |
| 1965 | 84.099 |
| 1970 | 93.546 |
| 1975 | 128.586 |
| 1980 | 131.225 |
| 25. Mai 1987 ¹ | 124.896 |
| 1990 | 127.067 |
| 1997 | 123.900 |
| 2004 | 122.057 |
| 30. Juni 2005 |
121.716 |
¹ Volkszählungsergebnis
Religionen
- Das Gebiet der heutigen Stadt Wolfsburg gehörte bis 1945 zu den beiden ehemaligen Ländern Hannover und Braunschweig. Daher gehörten die protestantischen Kirchengemeinden der Orte im heutigen Stadtgebiet Wolfsburgs auch zu diesen beiden Landeskirchen. An dieser Zugehörigkeit hat sich bis heute nichts geändert. Grob gesehen gehören die Kirchengemeinden der Innenstadt und des westlichen Stadtgebiets zum Kirchenkreis Wolfsburg innerhalb des Sprengels Hildesheim der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannovers und die Kirchengemeinden des östlichen Stadtgebiets zur Propstei Vorsfelde der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche in Braunschweig. Eine Gemeinde der Evangelisch-reformierten Kirche befindet sich ebenfalls in Wolfsburg sowie die Stadtmission und die Evangelische Gemeinschaft Fallersleben, die zum Evangelischen Gnadauer Gemeinschaftsverband gehören (Gemeinschaften innerhalb der Evangelischen Kirche).
- Von Anfang an zogen jedoch auch Katholiken nach Wolfsburg. Sie gehörten alle zum Bistum Hildesheim, das später in Wolfsburg ein eigenes Dekanat errichtete, zu dem heute alle Pfarrgemeinden der Stadt gehören.
Neben den beiden großen Kirchen gibt es auch freikirchliche Gemeinden:
- zwei Gemeinden der Siebenten-Tags-Adventisten
- die Immanuelgemeinde (Freie evangelische Baptistengemeinde e. V.)
- zwei Evangelisch-Freikirchliche Gemeinden (Baptisten)
- das Christuszentrum Wolfsburg "Lammburg"
- die Gemeinde Gottes
- die St. Michaelsgemeinde (Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche - SELK)
- eine Mennonitengemeinde
- zwei Gemeinden der Evangelisch-methodistischen Kirche
- eine Freie evangelische Kirche.
Außerdem:
- Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage
- Jehovas Zeugen
- Neuapostolische Kirche
- Apostelamt Jesu Christi.
- Ein Islamisches Zentrum, das eine große Moschee sowie Sozialräume etc. beherbergt ist zurzeit im Bau und soll 2005 fertiggestellt sein.
Politik
An die Spitze der jungen "Stadt des KdF-Wagens" wurde gemäß Verordnung des Oberpräsidenten der Regierung zu Lüneburg Nr. 145 vom 22. Juni 1938 mit Wirkung vom 1. Juli 1938 Regierungsassessor Dr. Karl Bock als kommissarischer Bürgermeister bestimmt. Auch seine Nachfolger wurden von der Regierung eingesetzt.
1946 führte die Militärregierung der Britischen Besatzungszone die Kommunalverfassung nach britischem Vorbild ein. Danach gab es einen vom Volk gewählten Rat. Dieser wählte aus seiner Mitte den Bürgermeister bzw. Oberbürgermeister als Vorsitzenden und Repräsentant der Stadt, welcher ehrenamtlich tätig war. Daneben gab es ab 1946 einen ebenfalls vom Rat gewählten hauptamtlichen Stadtdirektor bzw. Oberstadtdirektor als Leiter der Stadtverwaltung. 2001 wurde in Wolfsburg die Doppelspitze in der Stadtverwaltung aufgegeben. Seither gibt es nur noch den hauptamtlichen Oberbürgermeister. Dieser ist Leiter der Stadtverwaltung und Repräsentant der Stadt. Er wird seit 2001 direkt vom Volk gewählt. Es gibt jedoch weiterhin einen eigenen Vorsitzenden des Rates, der nach jeder Kommunalwahl bei der konstituierenden Sitzung des Rates aus dessen Mitte gewählt wird.
Bürgermeister bis zur Trennung der Ämter in der Stadtverwaltung 1938-1946
- 1. Juli 1938 - Dezember 1938: Dr. Karl H. Bock, kommissarischer Bürgermeister der "Stadt des KdF-Wagens"
- Dezember 1938 - 1945: Werner Steinecke, Bürgermeister
- 14. Mai 1945 - 30. September 1945: Dr. Felix Laurent, Bürgermeister
- 1. Oktober 1945 - 25. September 1946: Siegfried Zaayenga, Bürgermeister
Bürgermeister bzw. Oberbürgermeister seit 1946
- 25. September 1946 - 12. Juni 1947: Werner Kunze, Bürgermeister
- 12. Juni 1947 - 20. Dezember 1948: Karl Hieber, Bürgermeister
- 20. Dezember 1948 - 4. März 1949: Heinrich Heuchling, Bürgermeister
- 4. März 1949 - 21. Juni 1949: Dr. Ulrich Pusch, Staatskommissar
- 21. Juni 1949 - 4. Dezember 1953: Arthur Bransch, Bürgermeister, ab 28. November 1951 Oberbürgermeister
- 4. Dezember 1953 - 17. Dezember 1954: Friedrich Mock, Oberbürgermeister
- 17. Dezember 1954 - 28. April 1958: Arthur Bransch, Oberbürgermeister (2. Amtszeit)
- 28. April 1958 - 18. September 1961: Dr. Uwe-Jens Nissen, Oberbürgermeister
- 24. Oktober 1961 - 5. Juli 1972: Hugo Bork, Oberbürgermeister
- 5. Juli 1972 - 15. November 1972: Dr. Volkmar Köhler, Oberbürgermeister
- 15. November 1972 - 9. August 1974: Hugo Bork, Oberbürgermeister (2. Amtszeit)
- 17. September 1974 - 3. November 1976: Helmut Simson, Oberbürgermeister
- 3. November 1976 - 12. November 1986: Rolf Nolting, Oberbürgermeister
- 12. November 1986 - 6. November 1996: Werner Schlimme, Oberbürgermeister
- 6. November 1996 - 30. April 2001: Ingrid Eckel, Oberbürgermeisterin
- 1. Mai 2001 - heute: Rolf Schnellecke, Oberbürgermeister
Stadtdirektoren und Oberstadtdirektoren 1946 - 2001
- 1. August 1946 - 30. Juni 1950: Dr. Johannes Dahme, Stadtdirektor
- 15. Mai 1950 - 31. Oktober 1951: Dr. Otto Grimm, Stadtdirektor, ab 1. Oktober 1951 Oberstadtdirektor
- 1. Februar 1952 - 9. Mai 1953: Dr. Dr. Walter Wegener, Oberstadtdirektor
- 1. Oktober 1953 - 31. Oktober 1964: Dr. Wolfgang Hesse, Oberstadtdirektor
- 16. Februar 1965 - 11. Oktober 1973: Günter Balk, Oberstadtdirektor
- 23. Januar 1974 - 22. September 1982: Werner Hasselbring, Oberstadtdirektor
- 1. Mai 1983 - 30. April 1995: Prof. Dr. Peter Lamberg, Oberstadtdirektor
- 1. Mai 1995 - 30. April 2001: Rolf Schnellecke, Oberstadtdirektor
Rat der Stadt
Sitzverteilung (47 Sitze)
| CDU | 20 Sitze |
| SPD | 17 Sitze |
| PUG | 5 Sitze |
| Bündnis 90/Die Grünen | 2 Sitze |
| FDP | 1 Sitz |
| WASG | 1 Sitz |
| Oberbürgermeister | 1 Sitz |
Wappen
Das Wappen der Stadt Wolfsburg zeigt über grünem Schildfuß, darin silberne Wellenbalken, in Rot eine zweitürmige silberne Burg mit geschlossenem Tor, über den Mauerzinnen schreitend, ein widersehender blau gezungter goldener Wolf. Die Stadtflagge ist grün-weiß.
Das Wappen wurde 1952 durch das Innenministerium des Landes Niedersachsens verliehen, nachdem es bereits 1947 in der Hauptsatzung festgelegt worden war. 1961 wurde es heraldisch verbessert und durch das Regierungspräsidium Lüneburg neu verliehen. Die Symbole Wolf und Burg spiegeln den Namen der Stadt wider ("redendes Wappen") und haben keinen direkten historisch überlieferten Bezug. Die Stadtflagge wurde bereits 1955 eingeführt.
Städtepartnerschaften
Die Stadt Wolfsburg unterhält mit folgenden Städten eine Städtepartnerschaft:
Wirtschaft und Infrastruktur
Verkehr
- Durch das westliche Stadtgebiet von Wolfsburg führt die Bundesautobahn A 39, die nördlich der Stadt bei Weyhausen (Landkreis Gifhorn) beginnt und Richtung Süden auf die Autobahn A 2 Braunschweig-Berlin führt.
- Ferner führen folgende Bundesstraßen durch die Stadt: B 188 (Burgdorf-Gardelegen) und B 248 (Braunschweig-Salzwedel), die zum Teil durch die A 39 ersetzt und abgestuft wurde.
- Der "Berliner Ring" stellt eine Art Stadt-Peripherie dar, die die Innenstadt mit einer 4- (teilweise auch 6-)spurigen Straße umgibt und zahlreiche, ebenfalls mehrspurige Abzweigungen z.B. zur A 39 oder zur Heinrich-Nordhoff-Straße besitzt. Über den Berliner Ring/Braunschweiger Straße sind alle wichtigen Orte innerhalb Wolfsburgs zu erreichen.
- Der Bahnhof Wolfsburg (künftig: Wolfsburg Hauptbahnhof) liegt an der Bahnlinie Hannover-Stendal-Berlin. Außerdem gibt es den Bahnhof Wolfsburg-Fallersleben, in dessen Nähe die Bahnlinie nach Braunschweig-Göttingen-Frankfurt am Main abzweigt (Weddeler Schleife).
- Die Bahnhöfe Wolfsburg-Vorsfelde an der Stendaler Strecke und Wolfsburg-Ehmen an der Braunschweiger Strecke wurden stillgelegt.
- Bis 2015 soll Wolfsburg überdies an das Regiostadtbahnnetz angeschlossen werden, eine Stadt-/S-Bahn, die die Städte Wolfsburg, Braunschweig und Salzgitter sowie die Region miteinander verbindet.
- Den Öffentlichen Personennahverkehr in der Stadt Wolfsburg bedienen zahlreiche Buslinien der Wolfsburger_Verkehrs_GmbH (WVG) mit einem Fahrgastsaufkommen von ca. 12,8 Millionen Fahrgästen pro Jahr.
- Der Flughafen Braunschweig-Wolfsburg (befindet sich in Braunschweig) wird größtenteils von Privatfliegern und Firmen (Volkswagen) genutzt, Linienflüge gibt es nicht. Er ist der zweitgrößte Forschungsflughafen Europas.
Medien
- Wolfsburger Allgemeine - WAZ (Tageszeitung)
- Wolfsburger Nachrichten (Tageszeitung)
- Wolfsburger Rundblick (Sonntagszeitung)
- Wolfsburger Kurier (Mittwochs- und Sonntagszeitung)
- indigo Stadtmagazin (erscheint monatlich).
- viseo Stadtmagazin (erscheint vierteljährlich)
- TV38 - Fernsehsender der Region (früher OKTV) mit Hauptsitz und Sendezentrale in Wolfsburg-Westhagen.
- Der Radiosender Hit-Radio Antenne hat ein "Gläsernes Regionalstudio" in der Innenstadt (Poststraße).
Öffentliche Einrichtungen
- Zentrum für Entwicklungsdiagnostik und Sozialpädiatrie (ZEUS)
- Institut für klinische Pathologie
- Institut für klinische Chemie, Laboratoriums- und Transfusionsmedizin
Ansässige Unternehmen
Neben der Volkswagen AG haben auch weitere große Unternehmen in Wolfsburg ihren Firmensitz oder betreiben Niederlassungen. Auch heute noch lassen sich zahlreiche Unternehmen in Wolfsburg nieder und werden neue Unternehmen gegründet.
- applied internet systems
- Auto5000 GmbH
- Autoplus
- Autostadt GmbH
- Autovision GmbH
- CADENAS Solutions GmbH
- Cadera GmbH
- Deutsche BKK
- gedas Deutschland GmbH
| - IVM AUTOMOTIVE
- Klier (Friseurkette)
- Klinikum der Stadt Wolfsburg
- LSW LandE-Stadtwerke GmbH & Co. KG
- NHN Foundation
- Schnellecke GmbH
- Siemens Automatisierungstechnik
- Sitech Sitztechnik
| - TE-SYSTEMS GmbH
- Thyssen AG
- Visteon
- Volke Entwicklungsring
- Volkswagen Immobilien
- Volkswagen Transport
- VW Coaching
- WobCom GmbH
- Wolfsburg AG
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Bildung & Forschung
Bildungseinrichtungen
- 24 Grundschulen
- 5 Hauptschulen
- 2 Integrierte Gesamtschulen
- davon eine Deutsch-Italienische Gesamtschule
- darunter das Wolfsburg Kolleg; ein Gymnasium für Erwachsene zum Nachholen des Abiturs
- Die Musikschule der Stadt Wolfsburg ist die Größte der Musikschulen in Wolfsburg. Neben dieser gibt es noch zahlreiche private Musikschulen in Wolfsburg.
- Das Bildungszentrum Wolfsburg gGmbH mit Volkshochschule und Berufsbildungsstätte bietet unterschiedliche Kurse wie Sprachkurse, EDV-Kurse sowie kulturelle Bildung an.
- 3 Berufsbildende Schulen
- BBS I (Fachrichtung: Wirtschaft/Verwaltung und Gesundheit)
- BBS I Schachtweg, Stadtmitte
- BBS I Schreb
Beschreibungstexte entnommen von
(c) Wikipedia
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