Hotels in Zeulenroda - Sonderangebote und Restplätze
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| Wappen | Karte |
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| Basisdaten |
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| Bundesland: | Thüringen |
| Landkreis: | Greiz |
| Höhe: | 415 m ü. NN |
| Fläche: | 48,84 km² |
| Einwohner: | 13.750 (31. Dezember 2004) |
| Bevölkerungsdichte: | 281 Einwohner je km² |
| Postleitzahlen: | 07931 - 07937 |
| Vorwahl: | 036628 |
| Kfz-Kennzeichen: | GRZ (alt: ZR) |
| Gemeindeschlüssel: |
16 0 76 087 |
| Stadtgliederung: | 8 Stadtteile |
Adresse der Stadtverwaltung: | Markt 1 07937 Zeulenroda |
| Offizielle Website: | www.zeulenroda.de |
| E-Mail-Adresse: | zeulenroda@t-online.de |
| Politik |
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| Bürgermeister: | Frank Steinwachs (CDU) |
Zeulenroda ist eine Kleinstadt im Osten des Freistaats Thüringen, im Thüringer Vogtland. Die wegen ihrer Lage auch Stadt auf der Höhe genannte ehemalige Kreisstadt hat 13.750 Einwohner. Sie ist Geburtsort des deutschen Entwicklers der Quarzuhr Adolf Scheibe und des Theaterarchitekten Heinrich Seeling. Touristische Anziehungspunkte sind die Talsperre Zeulenroda und das klassizistische Rathaus. Zum 1. Januar 2006 ist die Fusion Zeulenrodas mit dem Nachbarstädtchen Triebes geplant.
Inhaltsverzeichnis- 1 Geographie
- 1.1 Geographische Lage
- 1.2 Nachbargemeinden
- 1.3 Stadtgliederung
- 2 Geschichte
- 3 Politik
- 3.1 Stadtrat
- 3.2 Bürgermeister
- 3.3 Wappen
- 3.4 Städtepartnerschaften
- 4 Kultur und Sehenswürdigkeiten
- 4.1 Museen
- 4.2 Bauwerke
- 4.3 Sport
- 4.4 Regelmäßige Veranstaltungen
- 5 Wirtschaft und Infrastruktur
- 5.1 Verkehr
- 5.2 Ansässige Unternehmen
- 5.3 Medien
- 5.4 Bildung
- 6 Persönlichkeiten
- 6.1 Söhne und Töchter der Stadt
- 7 Sonstiges
- 7.1 Karpfenpfeiferlegende
- 7.2 MS Zeulenroda
- 8 Literatur
- 9 Weblinks
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Geographie
Geographische Lage
Zeulenroda liegt im Südosten Thüringens, an der Bundesstraße 94, direkt an der Landesgrenze zum Freistaat Sachsen. Naturräumlich gehört das Gebiet zum Thüringer Schiefergebirge. Im Zeulenrodaer Gebiet finden sich Diabas-Gesteine, Phyllit, Quarzit und Tonschiefer (Alaunschiefer). Vor den Toren der Stadt befindet sich die Talsperre Zeulenroda. Hier ist die Weida zu einer Trinkwassertalsperre aufgestaut. Zeulenroda liegt auf einer Höhe von 415 m ü. NN (Marktplatz) und wird deshalb auch als "Stadt auf der Höhe" bezeichnet. Höchster Punkt in der Umgebung ist die Schöne Höhe (485 m).
Nachbargemeinden
An das Stadtgebiet grenzen im Landkreis Greiz die Gemeinden Vogtländisches Oberland, Langenwetzendorf, Triebes, Weißendorf, Silberfeld, Zadelsdorf sowie das vollständig umschlossene Langenwolschendorf. Außerdem grenzt Zeulenroda an den Nachbarlandkreis Saale-Orla und den sächsischen Vogtlandkreis.
Stadtgliederung
Zur Stadt Zeulenroda gehören die umliegenden, zwischen 1992 und 1994 eingemeindeten Ortsteile Kleinwolschendorf, Leitlitz, Läwitz, Förthen, Niederböhmersdorf, Weckersdorf und Pahren (mit Stelzendorf). Außerdem hat Zeulenroda für Langenwolschendorf den Status einer erfüllenden Gemeinde.
Geschichte
Etwa im 9. Jahrhundert begannen die Sorben, das Gebiet um das heutige Zeulenroda zu besiedeln. Zuvor war die Region lediglich Durchzugsgebiet. 1325 wurde der durch die Vögte von Weida gegründete Ort erstmals urkundlich als "Zu Ulenrode" erwähnt. 1438 erhielt Zeulenroda das Stadtrecht. Durch die verkehrsgünstige Lage an der Kreuzung Weida - Hof (Bayern) und Triptis - Elsterberg entwickelte sich die Siedlung zu einem lebhaften Marktort. Von hier wurde der Verkehr aus Böhmen und Franken weiter nordwärts geführt. 1500 wurde die Stadt an die Herren Reuß (Plauener Linie) verpfändet. Des Hinterlands beschnitten verarmten die Bürger der Stadt. 1564 wurde das reußische Gebiet in eine jüngere, mittlere und die ältere Linie, zu der Zeulenroda gehörte, geteilt. 1566, 1790 und 1818 richteten Stadtbrände große Schäden an.
Um 1750 entwickelte sich Zeulenroda zu einer Hochburg der Strumpfwirkerei und erlangte bis ins 19. Jahrhundert hinein Weltruhm. Außerdem gewannen im Laufe der Zeit das Tischlerhandwerk sowie die Gummiwirk- und Strickwarenfabrikation an Bedeutung. Nach den Entwürfen des Fabrikanten Christian Heinrich Schopper wurde von 1825 bis 1827 im klassizistischen Stil das heutige Rathaus errichtet. Der Preußisch-Österreichische Krieg brachte 1866 das Fürstentum Reuß ältere Linie, welches auf Österreichs Seite stand, an den Rand der Auflösung. Nach dem Krieg trat Reuß ä. L. dem Norddeutschen Bund bei und wurde 1871 Teil des Deutschen Reiches. 1883 wurde die durch Zeulenroda führende Bahnstrecke Weida-Mehltheuer eingeweiht.
1908 erreichte die Einwohnerzahl Zeulenrodas 10.000. Der deutsche Kaiser und der reußische Fürst dankten in Folge der Novemberrevolution 1918 ab. Im Jahr darauf bildeten die beiden reußischen Staaten den Volksstaat Reuß, der bereits 1920 im neu gebildeten Land Thüringen aufging.
Die erstmals angetretene NSDAP erreichte 1932 bei den Stadtratswahlen vom 4. Dezember 9 von 25 Sitzen. Während und nach dem Zweiten Weltkrieg kamen zahlreiche Umsiedler in die Stadt. Am 17. März 1945 starben bei amerikanischen Bombenabwürfen acht Menschen. Insgesamt blieb Zeulenroda aber weitestgehend vom Krieg verschont. Amerikanische Truppen besetzten am 16. April ohne Kampfhandlungen Zeulenroda. Ab 1. Juli stand die Stadt dann unter sowjetischer Verwaltung.
Nach Gründung der DDR wurde Zeulenroda 1952 Kreisstadt, das Land Thüringen aufgelöst und der Bezirk Gera geschaffen. Am 13. August 1973 stürzte der vordere Teil der im Bau befindlichen Talsperrenbrücke nach Auma ein. Vier Tote waren zu beklagen. Am 20. Juni 1975 wurde die neue Trinkwassertalsperre an der Weida offiziell übergeben. Am 19. Oktober 1989 fand in Zeulenroda erstmals eine politische Demonstration gegen die SED-Diktatur statt. An ihr nahmen etwa 3.000 Menschen teil. Am 13. November trat die SED-Kreisleitung zurück. Bei den am 6. Mai 1990 stattgefundenen ersten freien Kommunalwahlen wurden Frank Steinwachs (CDU) Bürgermeister und Martina Schweinsburg (CDU) Landrätin des Kreises Zeulenroda. Das baden-württembergische Giengen an der Brenz wurde Partnerstadt. Die Zeulenrodaer Firmen wurden privatisiert, die Arbeitslosigkeit stieg dramatisch an. Die zu DDR-Zeiten ansässigen VEB WEMA (Werkzeugmaschinenbau), Möbelkombinat, Rotpunkt (Gummiwaren) sowie Elastic Mieder (Dessous) wurden nach und nach aufgelöst. In der Nacht vom 2. zum 3. Oktober 1990 feierten Tausende Zeulenrodaer auf dem Marktplatz die Wiedervereinigung Deutschlands.
1991 wurde der FV Zeulenroda Thüringer Fußballmeister und stieg in Deutschlands damals dritthöchste Liga (Amateuroberliga) auf. Seit Anfang der 1990er Jahre entstanden insbesondere am östlichen Stadtrand auf neuen Gewerbeflächen neue Unternehmen, darunter die Bauerfeind AG als bedeutendste Ansiedlung. Durch die Gebietsreform verlor Zeulenroda 1994 den Kreisstadt-Status.
Am 1. Januar 2006 sollen nach dem Willen der beiden Stadträte die benachbarten Städte Triebes und Zeulenroda miteinander fusionieren.
Einwohnerentwicklung
1908 durchbrach die Einwohnerzahl Zeulenrodas die 10.000er Marke. 1946 war die Stadt durch viele Umsiedler, die in Folge der Kriegswirren ihre Heimat verloren und nach Zeulenroda gekommen waren, auf über 14.000 Einwohner angewachsen. Zu Beginn der Neunzigerjahre wohnten in Zeulenroda über 15.000 Menschen. In den letzten Jahren ist wegen der demografischen Entwicklung und aufgrund von Wegzügen die Zahl der Einwohner leicht rückläufig.
Entwicklung der Einwohnerzahl (ab 1960 31. Dezember):
1830 bis 1950 - 1830 - 8.449
- 1905 - 9.776
- 1910 - 10.389
- 1925 - 11.047
- 1933 - 12.247
- 1939 - 12.688
- 1946 - 14.039 1
- 1950 - 13.694 2
| 1960 bis 1998 - 1960 - 13.684
- 1981 - 14.709
- 1984 - 14.659
- 1994 - 15.044
- 1995 - 15.021
- 1996 - 15.026
- 1997 - 14.959
- 1998 - 14.906
| 1999 bis 2004 - 1999 - 14.826
- 2000 - 14.600
- 2001 - 14.358
- 2002 - 14.158
- 2003 - 13.961
- 2004 - 13.750
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- Datenquelle ab 1994: Thüringer Landesamt für Statistik
1 29. Oktober
2 31. August
Politik
Stadtrat
Folgende Parteien sind im Stadtrat vertreten: CDU (13 Sitze), Die Linkspartei. (5), SPD (3) und BIZ (3). Die BIZ ist die Bürgerinitiative für sozialverträgliche Abgaben und Leistungsgerechtigkeit in Zeulenroda und Umgebung e.V.
Bürgermeister
Bürgermeister ist seit 1990 Frank Steinwachs (CDU). Bei den letzten Bürgermeisterwahlen im Jahr 2000 gewann Steinwachs mit 72,7 Prozent der Stimmen vor dem parteilosen Volker Sorge mit 16,3 Prozent und Frank Höhn (PDS bzw. Linkspartei) mit 10,8 Prozent. Die nächsten Bürgermeisterwahlen sollen 2006 stattfinden. Steinwachs hat angedeutet, erneut kandidieren zu wollen.
Wappen
Das Stadtwappen zeigt auf schwarzem Feld einen Teil einer weißen Stadtmauer mit Zinnen. Darüber trohnt ein goldener Löwe mit einer roten Krone, Klauen und weißen Zähnen, der sich mit der Brust und seinen zwei Vorderpfoten über die Zinnen lehnt. Das Stadtwappen wurde mit dem Stadtrecht am 26. September 1438 in dieser Form verliehen.
Städtepartnerschaften
Seit 1990 besteht eine Städtepartnerschaft mit Giengen an der Brenz (Baden-Württemberg) sowie seit 2004 mit Ný?any (Tschechien).
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Museen
Das Städtische Museum beherbergt zahlreiche Exponate zur Geschichte Zeulenrodas. Einen Schwerpunkt bilden Stilmöbel verschiedener Epochen aus Zeulenrodaer Produktion. Die Galerie "Hans Steger" widmet sich Gemälde- und Skulpturenausstellungen und veranstaltet musikalische und literarische Abende.
Bauwerke
Das Stadtbild wird vom sehenswerten Rathaus im klassizistischen Stil geprägt. Auf dem Turm des Rathauses befindet sich eine Themis-Statue, der griechischen Göttin der Gerechtigkeit, die von den Zeulenrodaern Gette genannt wird. Vor dem Rathaus befindet sich auf dem Marktplatz der Karpfenpfeifer-Brunnen, der auf den Spitznamen der Zeulenrodaer Bürger "Karpfenpfeifer" hinweist. Einen Besuch sind auch das Tropenbad Waikiki, das Städtische Museum, das Wildgehege und die Talsperre an der Weida wert. Zahlreiche Wanderwege laden zum Erkunden der Umgebung ein.
Sport
Zeulenroda verfügt mit dem Waldstadion über eine Sportanlage mit drei Plätzen für Fußball und Leichtathletik. Das Tropenbad Waikiki mit angeschlossenem kommunalen Hallenbad sowie mehrere Turnhallen bieten weitere sportliche Betätigungsmöglichkeiten. Höchstklassiger Fußballverein der Stadt ist der FC Motor Zeulenroda, der in der Thüringer Landesklasse, Staffel Ost spielt. Überregional erfolgreich sind auch Zeulenrodas Jugend-Tischtennisspieler sowie die Schach-Damen, die 2005 den Wiederaufstieg in die 1. Bundesliga schafften. Seit 1986 wird die Internationale Thüringen-Rundfahrt der Frauen in Zeulenroda gestartet und auch beendet. Außerdem gewinnt das Zeulenrodaer Leichtathletik-Meeting im Waldstadion an Bedeutung.
Regelmäßige Veranstaltungen
Verschiedene Feste, darunter das Europäische Hulafestival, das Stadtfest und das Karpfenpfeiferfest, finden ihren Zuspruch bei den Gästen.
Wirtschaft und Infrastruktur
Ende des 19. Jahrhunderts war die Wirkwarenindustrie in Zeulenroda dominierend. Bekannt war z. B. die Firma Julius Römpler, die Gummitextilwaren herstellte. Heute sind u. a. der Dienstleistungssektor, Handel und Handwerk, Medizintechnik sowie Betriebe der Holz verarbeitenden und Metall verarbeitenden Industrie vertreten. Die Stadt an der Talsperre setzt außerdem Hoffnungen in eine verstärkte touristische Bedeutung. Die Arbeitslosenquote beträgt 17,3 % (Stand September 2005).
Verkehr
Zeulenroda liegt an der B94 verkehrsgünstig zwischen den Autobahnen A4 Eisenach-Dresden, A9 Berlin-Nürnberg und A72 Chemnitz-Hof und ist nur etwa 20 Autominuten von den Anschlussstellen Triptis und Schleiz auf der A9 und 30 Minuten von der Autobahnabfahrt Reichenbach/Vogtl. auf der A72 entfernt.
Zeulenroda besitzt einen unteren Bahnhof, der von der Eisenbahnstrecke Weida-Mehltheuer tangiert wird. Bis 2003 wurde diese von der Vogtlandbahn bedient, danach fiel die Leistung wieder an die Deutsche Bahn AG zurück, da die Voglandbahn den vollständigen Reisezugverkehr auf der Elstertalbahn übernahm. Neben der Strecke Weida-Mehltheuer gab es bis 1996 auch eine 3,66 km lange "Stadtbahn", die den unteren Bahnhof mit dem mitten in der Stadt gelegenen oberen Bahnhof verband. Diese 1914 eröffnete Strecke verlor zwar schon 1974 den Personenverkehr, jedoch wurde dieser am 23. September 1991 wiedereröffnet. Am 2. Juni 1996 wurde der SPNV auf dieser Strecke vom Land Thüringen endgültig abbestellt.
Ansässige Unternehmen

Verwaltungsgebäude der Bauerfeind AG
Zu den wichtigen Unternehmen in Zeulenroda zählen u. a. die Bauerfeind-Gruppe, die Zeulenroda Präzision Maschinenbau GmbH, neuform Türenwerk Hans Glock GmbH, die Metallgießerei Heinz Brückner, die FEFA Fenster & Fassaden Produktions GmbH und die Holz Neudeck GmbH. Größter Arbeitgeber der Stadt mit über 700 Beschäftigten ist die unter der Führung von Hans B. Bauerfeind stehende Bauerfeind AG (Hersteller medizinischer Bandagen). Ihr 57 m hohes Zeulenrodaer Verwaltungsgebäude ist der erste Hochhaus-Neubau Thüringens seit der Wiedervereinigung Deutschlands.
Medien
Als regionale Zeitung erscheint eine Lokalausgabe der Ostthüringer Zeitung für Zeulenroda und Umgebung.
Bildung
In Zeulenroda befinden sich an drei Standorten Grund- und Regelschulen, das Friedrich-Schiller-Gymnasium, eine Berufsbildende Schule sowie eine Städtische Musikschule und eine Bibliothek.
Persönlichkeiten
Söhne und Töchter der Stadt
In Zeulenroda wurden folgende Persönlichkeiten von überregionaler Bedeutung geboren:
- Adolf Scheibe (1895-1958) - Entwickler der Quarzuhr in Deutschland
- Heinrich Seeling (1852-1932) - Architekt zahlreicher Theater (z. B. Theater am Schiffbauerdamm in Berlin, Theater in Gera)
- Gustav Schreck (1849-1918) - Thomaskantor in Leipzig
- Ehregott Grünler (1797-1881) - Porträtmaler (u. a. von Goethe)
- Hans B. Bauerfeind (1940) - Unternehmer und Träger des Preises Soziale Marktwirtschaft 2005 der Konrad-Adenauer-Stiftung
- Henning Bürger (1969) - ehemaliger Fußballspieler (u.a. bei Eintracht Frankfurt)
Sonstiges
Karpfenpfeiferlegende

Karpfenpfeifer-Springbrunnen auf dem Marktplatz
Nach einer Legende mussten einmal Zeulenrodaer den fürstlichen Herren in Greiz helfen, den Schlossteich abzufischen. Zum Lohn wurden sie am Abend zum Karpfenessen eingeladen. Da aber die Greizer Karpfen wegen der verschmutzten Teiche nach Schlamm schmeckten und sie den Zeulenrodaern, die für ihre guten Karpfen aus den eigenen Teichen bekannt waren, nicht mundete, machte einer von ihnen seinem Unmut Luft. Er stand auf und rief: "Wir pfeifen auf eure Karpfen!" Seit diesem Tage tragen die Zeulenrodaer Bürger den Spitznamen "Karpfenpfeifer".
MS Zeulenroda
1966 lief im Rostocker VEB "Schiffswerft Neptun" der Holzfrachter MS "Zeulenroda" vom Stapel. Das Schiff der DDR-Handelsflotte fuhr vorrangig in die Häfen des Weißen Meeres. Nach dem Ende der DDR wurde das Schiff ins Ausland verkauft und umbenannt.
Literatur
- Dr. Heinz Frotscher: Stadt auf der Höhe, Fotosatz Bauer, 1995
- Dr. Heinz Frotscher: Bilder meiner Stadt, 2005
Weblinks
- www.zeulenroda.de - offizielle Website der Stadt
- www.karpfenpfeifer.net - Informationen über Zeulenroda
Städte und Gemeinden im Landkreis Greiz
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Koordinaten:
50° 38' 55" N 11° 58' 50" O
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